(openPR) Unglaublich, was diese Tausendsassa alles leisten: Enzyme sind im menschlichen Körper an allen Stoffwechselvorgängen beteiligt, ohne sie findet keine Verwertung von Vitaminen oder Mineralstoffen statt, sie unterstützen das körpereigene Abwehrsystem, sie steuern Zellerneuerungs- und Entgiftungsprozesse. Enzyme gelten als Biokatalysatoren, da Forscher ihnen ein Mitwirken an nahezu jedem chemischen Prozess im Stoffwechsel nachwiesen. Unser Körper stellt Enzyme selbst her und jedes hat seine spezifische Aufgabe.
Doch auch aus pflanzlichen und tierischen Zellen lassen sie sich gewinnen und Enzyme finden in zahlreichen medizinischen Fachgebieten Anwendung. Wie in der Zahnmedizin, hier leisten die unverzichtbaren Powerstoffe wertvolle Dienste. „Speziell Bromelain, ein hochaktives Enzym aus der Ananas setzen wir in jüngster Zeit verstärkt in der Zahnimplantologie ein. Häufig beginnen wir mit der Therapie bereits wenige Tage vor dem implantologischen Eingriff, so lassen sich Schwellungen oder Entzündungsprozesse im Vorfeld reduzieren“, erklärt Dr. Ralf Luckey, zertifizierter Spezialist für Implantologie und zahnärztlicher Direktor und medizinischer Leiter der Implantatzahnklinik des DIG.
Speziell das Einbringen von Implantaten stellt eines der größten Risikofaktoren dar. Bei älteren Menschen, Rauchern oder auch Parodontosepatienten herrschen häufig ungünstige Bedingungen für den sicheren Halt der künstlichen Zahnwurzeln – ein früher Implantatverlust droht. Doch auch unter normalen Bedingungen benötigt ein Implantat einfach eine Zeit von drei bis sechs Monaten, um richtig und dauerhaft mit dem Knochen zu verwachsen. Ein starkes Aufbauprogramm mithilfe von Enzymen sichert die Langlebigkeit und beschleunigt den Heilungs- und Festigungsprozess von Implantaten. Patienten haben dadurch die Möglichkeit, die neuen Kauwerkzeuge früh zu belasten. Daneben bewirken Enzympräparate ein rasches Abschwellen nach Operationen, die berühmte „dicke Backe“ nach zahnärztlichen Eingriffen lässt sich stark reduzieren. Auch die Wundinfektion und Hämatombildung vermeiden Implantologen durch die Zugabe von Ananasenzymen. „Enzyme haben die Fähigkeit, biochemische Prozesse im menschlichen Organismus unglaublich zu beschleunigen. Durch sie können wir für eine rasche Symptomfreiheit sorgen und sichern die Erfolgschancen für einen langen Erhalt von Implantaten. Dabei verursachen sie als natürliche Wirkstoffe keinerlei Nebenwirkungen, wie bei anderen Medikamenten zum Teil üblich“, sagt Dr. Luckey.







