(openPR) Vor ein paar Wochen alarmierte die Zeitungsmeldung über eine Schlägerei während eines Stadtfestes in der kleinen Stadt Mügeln im Bundesland Sachsen die Medien in ganz Deutschland. Brisant war der Vorfall durch die Konfrontation Deutsche gegen Inder, wodurch sich die Frage nach einem rassistischen Hintergrund stellte. In den darauf folgenden Tagen und Wochen wurde damit die Frage „Sind Deutsche ausländerfeindlich oder rassistisch?“ wieder einmal heftig diskutiert.
Viele wissen: Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt. Keine Terroranschläge, keine Unruhen, eine niedrige Gewalt- und Diebstahlrate. Was für uns als Sprachschule, die Nicht-Deutsche in „Deutsch als Fremdsprache“ unterrichtet, festzuhalten bleibt: Wir erleben es oft, dass unsere Sprachschüler spontan berichten, wie offen, freundlich und hilfsbereit die Deutschen seien. Gerade gegenüber Fremden, die Schwierigkeiten haben, sich zurecht zu finden.
Dies deckt sich auch mit eigenen Beobachtungen in unserer Region, die einen Ausländeranteil von bis zu 20% hat. "Was man nicht kennt, macht Angst" ist eine uralte Erfahrung und so existiert die schizophrene Situation in Deutschland und auch anderswo, dass Vorbehalte gegen Ausländer dort am größten sind, wo es die Wenigsten gibt. Wir wenden uns entschieden gegen jede Art von Diskriminierung und helfen mit, dass Vorurteile abgebaut werden. Deshalb legen wir großen Wert auf Kontakte zwischen den Menschen aller Nationen. Wir fördern den Austausch und aktivieren Kontakte zu Deutschen. Denn nichts fördert das Interesse und die Sympathie zwischen Menschen mehr als miteinander ins Gespräch zu kommen. Das konkrete Stichwort aus unserem Sprachprogramm dazu heißt "Sprach-Tandem".
"Miteinander reden und gemeinsam schönes Erleben" ist unser Anliegen. Darum unterstützen wir auch die Initiative „Akademie des Guten Willens“, einer Initiative die sich um den Künstler Ralf Metzenmacher (www.retro-art.org) in Bamberg gebildet hat.
Wie sympathisch und sicher es gerade in unsere Heimatstadt Bamberg in Bayern ist, wurde uns im Laufe der letzten 10 Jahre am Sprachinstitut Treffpunkt und während den gemeinsamen Freizeitaktivitäten immer wieder bestätigt.









