(openPR) Torsten Zimmermann sprach am 11.10.2007 auf der IBM/Rational Entwickler-Konferenz in Dresden über einsetzbare Testpraktiken und -methoden innerhalb der Software- Entwicklung. Hierbei sind manuelle wie auch automatisierte Testprozesse gleichermaßen wichtig, um Produktqualitäten während des gesamten Produktlebenszyklusses - von ersten Labormustern zu ausgereiften Softwaresystemen - optimal zu bestimmen.
Während seiner Ausführungen zu Testautomations- Themen stellte er auch kurz die Testprozess- Beschreibungssprache T2 TML (T2 Test Modeling Language) vor. Die T2 TML ermöglicht die Ablage aller für den Test relevante Daten und Prozessdefinitionen in XML. Hierdurch lassen sich viele auf dem Markt erhältliche Tools und Systeme für eine professionelle Testdurchführung integrieren und nutzen. Durch den kollaborativen Ansatz können verschiedene Rollen, wie der T2 Entwickler oder der QA-/ Test- Ingenieur, ihre Kompetenzen direkt über deren Abstraktionsebene einbringen und so die Qualität der Testprozesse gemeinsam optimieren.
Zur besseren Verdeutlichung seiner dargelegten Erkenntnisse aus über 10 Jahren Berufspraxis in QM- / QA- Themen erläuterte er Funktional- beziehungsweise Blackbox- Tests- Beispiele durch Ansteuern der zu testenden Systeme über deren Programm- Oberflächen: eine beliebte Methode im Bereich der System- Tests, welche zum funktionalen Standard von Test- Automations- Werkzeugen, wie zum Beispiel Rational Robot oder Functional Tester, gehören. Zu einer vollumfänglichen Qualitäts- Betrachtung sollten jedoch grundsätzlich alle funktionale wie auch nicht- funktionale Qualitätsmerkmale gehören. Die T2 TML Spracharchitektur unterstützt genau diesen Ansatz: neben den vorgenannten funktionalen Test- Tools kann sie auch (Spezial-) Werkzeuge aus dem Performance-, Last-, Schnittstellen- beziehungsweise Kommunikations- Bereich berücksichtigen.
Weitere Informationen:
http://tz.web9.biz/index.php/ibmrational2007
Über Torsten Zimmermann:
Nach seinen vollendeten Studium als Diplom Wirtschaftsinformatiker begann Torsten Zimmermann 1993 seine beruflichen Karriere. Seit 1995 beschäftigte er sich im Rahmen international angelegter Projekte mit den Themen Software- Qualität und Test- Management bei verschiedenen Unternehmen wie beispielsweise BMW, DaimlerChysler, Hewlett-Packard und Hoffmann-La Roche.
So entwickelte er den risikobasierten Test- Ansatz, welcher (u.a.) im Fachmagazin "QZ" vorgestellt wurde und heute sich als Basiswissen im Testumfeld der Software- Qualtätssicherung ertabliert hat. Weitere Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Qualitäts- Management- Praxis führten zu dem T1 TFT (Test Framework Technologies), welche der Beginn einer neuen Generation von Test- Systemen begründete.
Im Fokus stehen Qualitätsfragen aus dem ISO-, VDA- und GxP- Umfeld. Heute realisiert Torsten Zimmermann neue Ansätze für leistungsfähigere Test- Konzepte und -Frameworks. In Kooperation mit einem Netzwerk aus Hochschulen und Universitäten entstehen hierbei Lösungen im Bereich regel- und modell- basierter Test- Systeme.
Testing Zmarker Association
Ein non- profit Netzwerk für Software- Qualität









