(openPR) In den letzten Jahrzehnten haben sich viele Bundesbürger nicht nur ihren Traum vom Eigenheim erfüllt, sondern auch ihren Traum von einer „grünen Oase“ realisiert. Dadurch ist die Zahl der Gärten und Gartenhaushalte erheblich gewachsen, während jedoch die Baugrundstücke und damit auch die Gärten aufgrund der gestiegenen Baupreise immer kleiner geworden sind.
„Es grünt so grün in deutschen Gärten“ – und das durchschnittlich auf 485 qm Garten. Rund 45 Prozent aller Gärten sind mit einer Fläche unter 200 qm jedoch recht klein. Auf sie entfallen nur 10,6 Prozent der gesamten privaten Gartenflächen Deutschlands. Umgekehrt halten die 18 Prozent der großen Gärten mit Flächen ab 500 qm einen Flächenanteil von 65 Prozent. Dies hat das Institut für Freizeitwirtschaft, München in seiner neuen Studie über den deutschen Gartenmarkt herausgefunden.
Begeisterte Hobbygärtner in der Überzahl
Lebensraum, Nahrungslieferant, Abenteuerspielplatz oder Kunstobjekt – all diese Funktionen kann ein Garten einnehmen. Er wird jedoch von den Gartenbesitzern nicht nur ganz verschieden genutzt, sondern auch ganz unterschiedlich wahrgenommen. Dies gilt sowohl hinsichtlich ihrer Einstellung zur Gartenarbeit als auch hinsichtlich der im Garten verbrachten Freizeit. Dabei lassen sich drei Gruppen von Gärtnern ausmachen: Den grünen Daumen am höchsten hält der begeisterte Hobbygärtner, der gerne viel Zeit im Garten verbringt und mit 79 Prozent am weitesten verbreitet ist. 19 Prozent der Gartenbesitzer zählen sich zu den Gärtnern aus Pflichtbewusstsein. Sie sehen einen gepflegten Garten und damit Gartenarbeit als ein Muss an. Eine Minderheit der Gartenbesitzer (knapp 2 Prozent) entzieht sich der Gartenarbeit ganz und arbeitet gar nicht im Garten.
Glühende Leidenschaft: Das Grillen
Dass sich die Deutschen gerne die Grillschürze umbinden, ist hinreichend bekannt. Dies bestätigt auch die Frage nach den geplanten Anschaffungen für den Garten im Laufe der nächsten drei Jahre, die die Münchner Marktforscher gestellt haben. Insgesamt 37 Prozent haben eine konkrete Liste für Anschaffungen zumindest im Kopf, und dort steht an erster Stelle vor allem der Kauf eines Gartengrills. Darüber hinaus sollen insbesondere Brunnen, Wasserbecken und Teiche die deutschen Gärten verschönern. Nicht viel seltener werden die Deutschen Gartenhäuser, Spielgeräte, Springbrunnen und Gewächshäuser in ihrem „grünen Reich“ aufstellen.
Online-Shopping für Gartenprodukte
Das Internet floriert auch in den Haushalten der Gartenbesitzer. So haben zwar inzwischen 61,5 Prozent der Gartenbesitzer – das sind 12,5 Millionen Gartenhaushalte mit 22,7 Millionen Personen – einen Internetanschluss, den sie privat nutzen. Allerdings spielt das Internet für fast 63 Prozent davon im Hinblick auf Gartenprodukte überhaupt keine Rolle. Immerhin rund 4 Millionen Gartenhaushalte klicken sich durch das „World Wide Web“, um Informationen über Produkte und Produktangebote zu erhalten, aber nur gut eine Million gibt an, wenigstens gelegentlich Gartenprodukte online zu bestellen.
Entwicklung der Zahl der Gartenhaushalte 2004 bis 2020
In der Vergangenheit profitierte der Gartenmarkt davon, dass jedes Jahr eine große Zahl von Eigenheimen neu gebaut wurde. Denn dies bedeutete einerseits, dass die Zahl der Gärten erheblich zunahm, andererseits musste für die Neuanlage dieser Gärten wesentlich mehr aufgewendet werden als für die Pflege bestehender Gärten. In den Jahren bis 2020 werden die Zuwächse im Eigenheimbau allerdings wesentlich geringer ausfallen als bisher.
Positive Impulse erhält der Gartenmarkt dagegen durch die steigende Nachfrage nach einer hochwertigen Gartengestaltung und –möblierung.
Diese und weitere Ergebnisse finden Sie in der Studie „“Marktanalyse Garten 2005 + Perspektiven bis 2020“, zu der bei Interesse ein kostenloser Informationsprospekt angefordert werden kann: Institut für Freizeitwirtschaft GmbH, Abt. DIY-Marktforschung, Tel.: 089/93 30 71, Fax: 089/9 30 28 01, Email:
Institut für Freizeitwirtschaft GmbH
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