(openPR) Erkundungsbohrungen bei Grey Lead mit 20,1 g Gold /t über 4,20 Meter und 29,0 g Gold /t über 4 Meter.
• Goldmineralisierung in der Tiefe und Streichlänge offen
• Explorationsprogramm 2008 sieht Bohrungen an verschiedenen Zielobjekten vor.
Vancouver, BC, 11. Oktober 2007 – FREEGOLD VENTURES LIMITED (TSX: ITF, OTCBB: FGOVF, Frankfurt: FR4) meldet die Ergebnisse von 17 Diamantkernbohrungen des Bohrprogramms, das diesen Sommer im Inneren Alaskas auf dem Projektgelände Rob durchgeführt wurde. Insgesamt wurden in den Liegenschaften Grey Lead und O'Reely 1200 Bohrmeter niedergebracht, nachdem die Analysen einer begrenzten Anzahl von Oberflächenproben signifikante Goldgehalte aufwiesen (siehe Pressemitteilung mit den Ergebnissen vom 30. August 2007). Obgleich die Bohrungen des Erzgangs O'Reely keine Horizonte mit mehrere Unzen Gold /t wie die Oberflächenproben durchschnitten, stießen die Bohrungen am Erzgang Grey Lead alle auf mächtige Intervalle reicher Goldmineralisierungen, deren geologische und geochemische Eigenschaften sehr denen der Goldmine Pogo mit 5,6 Millionen Unzen ähneln.
Eine reiche Goldmineralisierung wurde bereits Ende der 90-er Jahre im Erzgang Grey Lead identifiziert, als eine Bohrung einen Horizont mit 31,5 g /t und einer Mächtigkeit von 3,20 Metern durchschnitt (Hinweis: dieser alte Bohrschnitt ist nicht mit der Vorschrift NI43-101 kompatibel und gilt daher nicht als zuverlässig.) Die Bohrung von Freegold sollte das bei der alten Bohrung durchschnittene Intervall bestätigen, sowie Streichlänge und Abtauchrichtung des Erzgangs Grey Lead mit mehreren Winkeln von separaten Bohrplattformen aus überprüfen.
Insgesamt wurden 8 Bohrungen (Bohrung Nr. 6, 7 sowie 12 bis 17 insgesamt 510 Bohrmetern) von 2 separaten Bohrplattformen im Abstand von etwa 65 Metern am Erzgang Grey Lead niedergebracht. Alle Bohrungen durchschnitten einen Quarzerzgang mit zuckerähnlicher Konsistenz, der feinkörniges Bismutinit und Arsenopyrit in einem Muttergestein aus Biotit und Paragneis enthielt. Die tatsächliche Breite des Erzgangs schwankt im Mittel liegt sie jedoch bei 3,3 Meter. Die Bohrungen 6 und 7 wurden mit Winkeln von 61 beziehungsweise 76 Grad in östlicher Richtung niedergebracht und sollten den Erzgang durchschneiden, der bereits bei der Bohrung 1999 identifiziert worden war. Die Bohrung 6 durchschnitt den Erzgang in einer Tiefe von 51 Metern und stieß auf einen 5,5 Meter mächtigen Horizont mit im Schnitt 6,7 g /t, darunter dann auf einen 0,8 Meter mächtigen Horizont mit 23,1 g Gold /t. In größerer Bohrlochtiefe (77 Meter) stieß man bei Bohrung 7 in der Goldmineralisierung auf ein 4 Meter mächtiges Intervall mit 0,7 g Gold /t.
Die Bohrungen 12 bis 17 wurden stufenweise versetzt von einer zweiten Plattform aus in einem Abstand von etwa 65 Metern nordöstlich niedergebracht. Die Lage der zweiten Plattform weiter östlich sowie weiter nördlich sollte sicherstellen, dass die oberflächennahen Bohrungen in der abtauchenden Formation den Erzkörper in geringer Tiefe durchschneiden würden. Die Bohrungen 12, 13, 14 und 15 wurden in östlicher Richtung mit Winkeln von 45, 60, 71 und 90 Grad niedergebracht, um den Erzgang zu durchschneiden. Bohrung 17 wurde in Gegenrichtung mit einem Winkel von 75 Grad niedergebracht und sollte den Erzgang in größerer Tiefe westlich der Bohrplattform durchschneiden. Bohrung 16 wurde in ähnlichem Winkel und ähnlicher Abtauchrichtung wie Bohrung 12 niedergebracht und sollte eine Bohrung weiter östlich verlängern, um eine Störungsformation zu treffen, die bei der Oberflächenvermessung kartiert worden war.
Die Bohrungen 12 und 16, die den Erzgang in etwa an der gleichen Stelle durchschnitten, sollten durch die Doppelbohrung auch Schwankungen des Erzgangs untersuchen. Die Bohrkernschnitte aus diesen beiden Bohrungen lieferten vielversprechende Ergebnisse. In Bohrung 12 fanden sich im Durchschnitt 9,0 g Gold /t über 4,40 m, in Bohrung 16, 4,20 m mit einem mittleren Goldgehalt von 7,9 g /t. Die Bohrungen 13 und 14 durchschnitten wesentlich reicheres Material, davon 4,2 m mit einem mittleren Goldgehalt von 20,1 g /t und 4 m mit einem mittleren Goldgehalt von 29,0 g Gold /t. Zu den reicheren Bohrintervallen gehörten 0,5 m mit 32,3 g /t, 0,30 m mit 135,7 g /t und 0,8 m mit 23,73 g in Bohrung 13 sowie 1,2 m mit 89,0 g /t in Bohrung 14. Bohrung 15 und 17 untersuchten den Erzkörper in Tiefen von 31 und 66 m und durchschnitten 4 m mit einem mittleren Goldgehalt von 3,5 g /t beziehungsweise 2,2 m mit einem mittleren Goldgehalt von 23,2 g /t.
Wesentliche Analyseergebnisse aus den Bohrungen bei Grey Lead finden Sie unter diesem Link : http://www.smallcapinvestor.de/downloads/Freegold_Analyseergebnisse.pdf
Insgesamt wurden auf dem Erzgang O'Reely 9 Bohrungen (Bohrung 5 bis 9 und 9 bis 11, insgesamt 670 Bohrmeter) niedergebracht, etwa 2000 Meter östlich des Erzgangs Grey Lead. Diese Bohrungen tauchten in östlicher Richtung mit Winkeln von 45 bis 75 Grad ab und sollten die westliche Abtauchrichtung des Erzgangs aus fünf separaten Bohrplattformen in Abständen von etwa 33 bis 50 Meter untersuchen. Obgleich alle 9 Bohrungen die Quarzerzader mit Breiten von 1,80 bis 6,6 Meter durchschnitten, wurden nur anormale Goldwerte gefunden. Von den 128 Analysenintervallen ergaben 31 stark streuende Analysen Goldgehalte von über 0,2 g /t, wobei das reichste Intervall 2,1 g Gold /t bei einer Mächtigkeit von 1 Meter in Bohrung 5 in einer Tiefe von 42 Metern ergab. Ein längeres Intervall ergab anormale Goldanalysewerten von 0,94 g /t bei einem Intervall von 6,6 Metern in Bohrung 3 in einer Tiefe von 35 m. All die Bohrungen scheinen darauf hinzudeuten, dass der Erzgang konstant in westliche Richtung abtaucht, wobei es kaum Hinweise auf Formationsstörungen entlang der untersuchten Streichlänge gibt.
Die Goldmineralisierung bei Grey Lead ist mit typischen geochemischen Spurenelementen verbunden (Gold, Bismut, Arsen) ähnlich wie das Gold, das zurzeit 20 Meilen weiter westlich in der Goldmine Pogo mit 350.000 bis 450.000 Unzen pro Jahr abgebaut wird. Das Gold in der Goldmine Pogo liegt in geschichteten flachliegenden Quarzerzgängen mit einem Goldgehalt von etwa 17 g /t in dem gleichen Gneisdom als Muttergestein, der auch bei Rob kartiert wurde. Der Erzgang der Goldmineralisierung O'Reely ist mit stark anormalen Arsen- und Antimonwerten (bis 6386 beziehungsweise 1132 ppm) verbunden. Im Kern fanden sich auch sporadisch Silberanomalien (+15 ppm) diese hängen aber nicht sonderlich mit den höheren Goldwerten zusammen.
Die Explorationsarbeiten im Jahr 2008 sollen sich auf die Streichlängenausläufer des Erzgangs Grey Lead sowie auf weitere vielversprechende Bohrziele sowohl nördlich als auch weiter westlich von Grey Lead konzentrieren. Die Erzgangmineralisierung bei Grey Lead wird durch eine leicht bis stark nach Westen abtauchende, sich nordnordöstlich erstreckende Formation kontrolliert, die sich über das Projektgelände hinaus erstreckt und regional im Bereich der tektonischen Zone des Black Mt. liegt. Das reiche Projekt mit Tiefengestein-Einsprengungen Michigan (siehe Pressemitteilung vom 30. August 2007 mit Meldung der Ergebnisse der Oberflächenproben) wurde noch nie durch Bohrungen untersucht, außerdem liegt die Mitte dieser Formation etwa 2 Meilen nordöstlich von Grey Lead. Weitere Explorationsarbeiten sollen sich auch auf die armen Goldanomalien im Boden (
