(openPR) SA-CASINOS - In der Aztekenzeit oder der griechischen Mythologie, bei den Spartanern und den Wikinger als auch den alten Germanen wurden Götter angepriesen. Heute ist das anders. Heute sind es die Pokerstars die Geschichte machen. Schon zu Lebzeiten sind sie bei Pokerspielern Legenden und werden angehimmelt wie die Stars am Broadway oder Hollywood.
Die FullTiltPoker.net Million Euro Challenge-Pokertour die durch Deutschland reiste und die Städte Hamburg, Köln, Wiesbaden, Berlin, München und Stuttgart als Ziel festlegte dürfte seine Spuren in den Herzen der Pokerspieler hinterlassen haben.
Die Events wurden perfekt und bis ins kleinste Detail geplant. Nichts aber wirklich gar nichts wurde dem Zufall überlassen. Von Designs inklusive roter Teppiche, angepasster Tische und Sitzgelegenheiten, ja sogar kleinen Details wie die Beleuchtung oder der Dresscode der Hostessen und Sicherheitsleute, der Reisebus der Pro's, der Empfang und Check-in: Alles war abgestimmt mit den FullTiltPoker.net-Logos.
Sorgfältig wurden die Partner die an den Events mitarbeiteten herausgesucht und nur die Besten kamen in den Genuss an diesem einmaligen Spektakel teilzunehmen. Alles musste passen und stimmen. Das hier ein gigantischer Aufwand betrieben wurde, der den Shows in Las Vegas gleich kommt, war jedem Insider sofort klar. Fehlerquote fast Null, wenn man davon absieht, dass Phil Ivey in einem viel zu großen Anzug und in Lederschuhen ohne Socken im Saal herumspazierte und Gus Hansen nicht gerade zu den bestangezogensten Pokerspielern zählte, war alles perfekt.
Am 06.10.2007 in der Messehalle in Sindelfingen
Es war faszinierend wie die Menschenmengen geduldig vor den Check-in-Schaltern in langen Warteschlangen auf den Einlass warteten. Ich schätze an die 3.000 Pokerspieler. An der Messehalle flatterten FullTilt-Banner und Sicherheitsleute wiesen geduldig den Fahrzeugen ihren Parkplatz zu, um dann den Pokerspielern die Eingänge zu zeigen.
Klar erkannte man die neue Generation der Pokerspieler die da geduldig auf Einlass wartete. Wahlweise in Jeans mit Turnschuhen, dunklen Sonnenbrillen im Gesicht, oder aber lässigem Gangster-Rap Look und obligatorischer Zigarette im Mundwinkel. Auch gestylte Pokerspieler in Armani und Bosskleidung mit obligatorischen Goldketten um den Hals zeigten die Gesichter der neuen Ära.
Pünktlich 10.00 Uhr wurden die heiligen Pokerhallen geöffnet und hier zeigte sich schon von Beginn an welches hohe Maß an Perfektion sich durch den gesamten Poker-Event durchzog. Tausende Pokerspieler wurden eingecheckt und durchgeschleust. Die Anmeldung zum Turnier verlief reibungslos und alle Teilnehmer wurden in drei Spielrunden eingeteilt.
Und dann der erste große Highlight für die Spieler:
Die ganze Messehalle war in rotes Licht mit künstlichen Schatten und den Farben von FullTilt getaucht. Es ließ einem fast den Atem stocken. Überdimensional große Fahnen waren in der Halle verteilt von denen Ivey, Lederer, Seidel und Hansen auf die Pokerspieler herab schauten und ihnen ein "Herzlich willkommen in der Arena der Pokergiganten" zukommen ließen.
In der Mitte des großen Messesaales war eine Bühne auf einem Podium aufgebaut die fast wie eine Arena der Boxchampions wirkte. Hier moderierte später Michael Körner vom DSF.
Wohin das Auge blickte waren Pokertische aufgebaut, allerdings fein säuberlich getrennt. Es gab Tische für Sit'n'Go-, Heads-Up- oder Trainingsspiele sowie in dem angegliederten großen Nebenraum die Turniertische. An den Wänden überall und gleichmäßig verteilt große Video-Screens. So dass, egal wo ein Besucher war, er immer hinschauen konnte was gerade auf der Hauptbühne passiert oder welcher Pokerstream gerade lief.
Selbstverständlich durfte das Photo shooting nicht fehlen. Jeder Gast hatte die Möglichkeit sich in einer vormontierten Projektwand bei der alle Weltmeister von FullTilt abgebildet waren mit einbinden zu lassen und somit dann auf dem Bild direkt mit Ihnen zusammen zu stehen. Diese Bilder waren begehrt und die Warteschlangen rissen dort nie ab.
Für alle Besucher gab es beim Einlass sogenannte "Give-Aways" und diverse Süßigkeiten. Es wurde an Nichts gespart und an den Verkaufsständen konnte sich jeder reichlich mit Essen und Trinken versorgen. Alles perfekt organisiert.
"The Poker Show”
Viele von uns kennen die Shows von Las Vegas und vergessen einige davon auch niemals. Das dürfte nun auch den Besuchern in Stuttgart nicht anders ergangen sein.
Michael Körner heizte die Menge ein (was er eigentlich gar nicht mehr musste - sie alle waren schon voll aufgedreht), und kündigte die Pokerstars an. War es vorher noch tumultartig laut, so trat augenblickliche Ruhe ein. Die Ruhe vor dem Sturm. Nachdem ein Video der Giganten gezeigt wurde, verloschen die Lichter und am Eingang an dem die Weltmeister herein schritten, tauchte vorerst eine Nebelwand auf.
Und dann kamen sie durch die Nebelwand.
Ein Aufschrei der Begeisterung der die gesamte Halle erfasste und unter tosendem Beifall wurden sie bis zum Podium, frenetisch gefeiert, begleitet. Es erinnerte an den Einmarsch der Gladiatoren ins Kolosseum in Rom. Gänsehaut-Feeling pur war angesagt und niemand konnte sich dem Augenblick entziehen als die Pro's wie aus einer Schattenwelt auftauchten und unter dem Jubel der Menge förmlich auf das Podium getragen wurden.
Und dort standen sie Rede und Antwort
Wie gebannt hörte die Pokergemeinde zu, was die Stars ihnen zu sagen hatten. Förmlich hingen sie ihren Stars an den Lippen um ja kein Wort zu verpassen oder etwas zu versäumen.
Schaute man sich um und drückte sich so durch die Menge um ja möglichst viele Bilder zu schießen (was unsere Aufgabe war, Anmerkung der ISA-CASINOS Redaktion) meinte man fasst, da oben sprächen die Götter und da unten würde nur zugehört und jedes Wort hypnotisiert aufgesogen.
Zwischenzeitlich wurden bereits die ersten Sit&Go Turniere eingetragen. In langen Warteschlangen standen sie da und verfolgten trotzdem mit ihren Blicken an den Videowänden was sich auf dem Podium tat. Auch hier wollte man sich kein Wort entgehen lassen.
ISA-CASINOS traf viele bekannte Gesichter der Pokerszene. So auch Max Eibel, den zweifachen Deutschen Meister, der ebenfalls mitspielte. Sein kurzer Kommentar zu dem Ganzen:
"Einfach gigantisch. Ich habe so was noch nie in meinem Leben gesehen und werde das auch niemals vergessen."
Chris Ferguson verwandelte die Halle mit seiner Showeinlage noch einmal in ein wahres Tollhaus. Er warf mit einer Karte auf eine Karotte die seine Begleiterin geschützt durch ein Handtuch fest in der Hand hielt. Dahinter zwei Sicherheitsleute die eine Glaswand hochhielten um die fliegenden Karten ab zu halten nicht in die Menschenmenge zu fliegen. Er schaffte es tstsächlich, mit einer Karte die Karotte zu zerschneiden und wurde fanatisch bejubelt.
Nun begann auch das erste Turnier, das in drei Teilnehmerfeldern gespielt wurde. Ob es nun als ein Turnier gewertet werden könnte wage ich aber zu bezweifeln. Dafür waren die Time-Limits zu kurz, was bei der Teilnehmerzahl aber auch nicht anders zu bewältigen schien. Es war eher ein Deep-Stack-Turnier. Bereits nach 45 Minuten lagen die Blinds bei 800/1500 und das bei einem Starting Stacks von 5000 Chips. Die Struktur führte dazu, dass das eigentliche Pokerspiel zu kurz kam. Calls, Raise oder Re-Raise waren eher seltene Erscheinungen, es gab wesentlich öfter das All-In.
Die Stimmung war aber ausgezeichnet und die Pokerfans kosteten bis zur letzten Minute alles aus was angeboten wurde. Jede Gelegenheit sich mit den Weltmeistern ablichten zu lassen, Gespräche zu führen, mit Ihnen Heads-Up zu spielen oder auch nur in ihrer Nähe zu sein, wurde wahr genommen. Alles wurde hier in Stuttgart vereint: Pokerspielen "only just for fun", also ohne Geldeinsatz und nur für den Spaß am Spiel, das Treffen von Stars und Gleichgesinnten sowie eben ein unterhaltsames Highlight mit Weltniveau. Viele werden diese Tour nicht vergessen.
Fazit:
Die Organisation von FullTiltPoker.net hat gezeigt, wie viele ruhende Pokerseelen es wahrhaftig in Deutschland gibt und hat sicherlich viele weitere Pokerspieler aus dem Dornröschenschlaf geweckt und an die Öffentlichkeit gebracht.
Würde man das Ganze hochrechnen; In Deutschland kann man sicher von mehr als einer einer Million Pokerspieler ausgehen. Vielleicht auch von viel mehr.
Dieses Event bewies: Poker lebt in Deutschland, mehr als man vielleicht ahnte.
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