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Actinium identifiziert typische Probleme der BI-Projekte

09.10.200710:56 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Lindau, 09.10.2007 - Zwar werden Business Intelligence-Lösungen immer mehr zum Selbstverständnis in den Unternehmen, aber der Weg dorthin gestaltet sich oftmals sehr problematisch. Unzureichende Anforderungsanalysen und eine falsche Wahl der Softwaretools sind einige der typischen Fehler in der Projektplanung, die Klaus Hüttl von Actinium Consulting ausgemacht hat.



1. Keine Ableitung aus den Unternehmensstrategien
Strategische Schwächen gehören immer wieder zu den zentralen Ursachen der Schwierigkeiten von BI-Projekten. Häufig mangelt es an einer präzise definierten Ausrichtung des Vorhabens, weshalb angesichts unklarer Zielorientierungen unzureichende Planungen entstehen. Zu den Ursachen gehört vielfach eine technologische Vorgehensweise mit zu frühzeitiger Auswahl der BI-Tools. Die Krux dabei: Die von den BI-Herstellern vorgeschlagenen Konzepte bewegen sich verständlicherweise immer nur im Rahmen der Möglichkeiten ihrer Tools und bilden somit keineswegs unbedingt den tatsächlichen Bedarf ab. Insofern sollten die Unternehmen nicht Technik-getrieben mit einer Toolentscheidung beginnen, sondern ihre BI-Konzepte aus den Geschäftsstrategien ableiten.

2. Unzureichende Anforderungsanalyse
Viel zu oft orientieren sich BI-Konzepte an den persönlichen Präferenzen der betreffenden Fachbereichsverantwortlichen, statt an einer fachlich fundierten Anforderungsanalyse. Auch ein zu geringer Differenzierungsgrad des Bedarfsprofils gehört zu den typischen Schwächen, die dann häufig erst im Verlauf des Projekts deutlich werden. Dadurch müssen während der Realisierung – soweit dann noch möglich – Nachbesserungen vorgenommen werden, die in vielen Fällen zu technischen oder prozessualen Improvisationen führen, den Projektaufwand deutlich steigern und trotzdem zu keinen befriedigenden Ergebnissen führen.

3. Oft wird auf das falsche Tool gesetzt
Die Hersteller von BI-Software stellen oft nicht die Praxis in den Vordergrund, sondern argumentieren mit interessanten Features, schnellen Einführungszyklen oder Integrationsvorteilen. Diesen Aussagen vertrauen viele Unternehmen zu sehr, stellen dann aber während der Projektrealisierung deutliche Diskrepanzen zwischen ihren Bedürfnissen und den Möglichkeiten der BI-Software fest. Die problematische Konsequenz: Wer eine falsche Tool-Auswahl getroffen hat, bleibt über längere Zeit damit verheiratet, weil sich die Unternehmen keine Folgeprojekte für die gleichen Anforderungen zumuten möchten und sich auch ein Wechsel der Software im Verlauf der Projektrealisierung als äußerst problematisch darstellt.

4. Fehlende Weitsicht
Üblicherweise begannen und beginnen BI-Projekte in einzelnen Fachbereichen – aber ohne auf einer unternehmensweiten Gesamtstrategie zu beruhen. Die Folgen lesen sich etwa daran ab, dass in den Unternehmen meist eine heterogene Situation bei den BI-Tools herrscht. Die damit zwangsläufig verbundenen Integrationsbeschränkungen führen zu ganz erheblichen Nutzeneinbußen, gleichzeitig erfordert die Pflege verschiedener Werkzeuge einen überproportionalen Ressourcenaufwand und ein unnötig breites Spezialwissen. Zudem bieten solche Insellösungen keine Investitionssicherheit. Denn nicht ohne Grund sind bei den BI-Anwendern inzwischen Standardisierungsbestrebungen im Bereich der Tools festzustellen. Diese Konsolidierungsprojekte sind allerdings mit beträchtlichen Investitionen verbunden.

5. Fehlende BI-Erfahrungen
Erst jedes zweite Unternehmen hat Business Intelligence im Einsatz, alle anderen betreten bei ihren Projekten Neuland und können dadurch weder auf BI-Spezialisten noch auf praktische Erfahrungen zurückgreifen. Insbesondere wer solche Vorhaben mit eigenen Ressourcen realisieren will, muss vorher ganz erheblich in die Schulung der Mitarbeiter investieren. Aber auch sie ist keine Gewähr für ein erfolgreiches Gelingen, da eine theoretische Schulung nicht völlig das notwendige Praxiswissen ersetzen kann. Ganz ohne externe Unterstützung lassen sich solche Projekte deshalb wohl nur selten realisieren, sofern nicht Leistungsbeschränkungen, terminliche Verzögerungen und letztlich auch Budgetüberschreitungen in Kauf genommen werden sollen. Immerhin sprechen in einer Actinium-Erhebung 55 Prozent der BI-Anwender davon, dass sie in ihrer Projektplanung die internen Kompetenzen und Ressourcen zu optimistisch eingeschätzt hatten.

6. Unzureichende Entwicklung der Benutzerakzeptanz
Business Intelligence verändert die Entscheidungsprozesse und vor allem die über lange Zeit gelebten Entscheidungsgewohnheiten in den Unternehmen. Da es aber das Kernziel von Business Intelligence ist, die erfolgskritischen Bedingungen offen zu legen, um bessere Steuerungsmöglichkeiten zu gewinnen, bedarf es einer ausgeprägten Akzeptanz seitens der Mitarbeiter, damit sich die möglichen Nutzenpotenziale auch tatsächlich aktivieren lassen. Deshalb muss bereits in der konzeptionellen Planung der Projekte darauf abgezielt werden, die Mitarbeiter als aktive Mitgestalter von Business Intelligence zu gewinnen. Die tatsächlichen Verhältnisse in der Praxis sehen jedoch anders aus. Vielfach mangelt es noch an einer ausreichenden BI-Kultur, stattdessen wird Business Intelligence auf ein bloßes technisches Instrument reduziert.

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