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"Aguggamidda" - Blue Babies veröffentlichen neues Album

01.10.200717:47 UhrKunst & Kultur
Bild: "Aguggamidda" - Blue Babies veröffentlichen neues Album
Aguggamidda! - Das neue Album der Blue Babies 2007
Aguggamidda! - Das neue Album der Blue Babies 2007

(openPR) Freiburg, 01. Oktober 2007 - Die deutschlandweit bekannte Ska-Band „Blue Babies“ aus Freiburg hat ein neues Album heraus gebracht, das einen rasanten Querschnitt ihres aktuellen Live-Programms liefert. Über das neu gegründete Freiburger Label hfb records publiziert, beinhaltet der Tonträger eigene Songs sowie ungewöhnliche Coverversionen, die geprägt sind von der kompromisslosen und selbstironischen Interpretationsfreude der Künstler.



Im nunmehr 15. Jahr ihres Bestehens legt die Freiburger Ska-Band „Blue Babies“ einen Longplayer vor, der sich ohne weiteres mit Produktionen namhafter Plattenfirmen messen kann. Besonders bemerkenswert sind die Dynamik und der authentische Sound, der den für diese Musik so elementaren Live-Charakter widerspiegelt.

Jeder einzelne der insgesamt 11 Tracks kommt enorm druckvoll rüber und ist geprägt von der besonderen Klangfärbung der Instrumentierung, dem Markenzeichen der Truppe: Mit Akkordeon und Saxophon sowie Kontrabass, Stromgitarre, Schlagzeug und zweimal Gesang werden sowohl die eigenen Stücke, als auch die Coverversionen in völlig neue tanzbare „Klangerlebnisse“ verwandelt. Dabei war von Anfang an das erklärte Ziel der Band, auf allzu viele Studioeffekte zu verzichten und stattdessen die Variationsbreite der einzelnen Instrumente dafür zu nutzen, den Sound möglichst bühnengetreu abzubilden und somit den Fans einen Tonträger zu bieten, mit dem sie das Live-Erlebnis auch nach dem Konzert mit Nachhause nehmen können.

„Aguggamidda!“, der Name der CD und gleichzeitiger Titelsong, klingt urwäldlerisch und ist angelehnt an die alten Tarzanfilme von Johnny Weissmüller. Kein Wunder, dass die Blue Babies in einem „hidden Track“ den alten Gefährten von Tarzan, den Schimpansen Cheeta besuchen, welcher in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag mit Sahnetorte und Cola feierte.

Die Songs im Einzelnen
Mit „Keep Skankin’“, dem ersten Track der CD, wird gleich zu Anfang die Messlatte gesetzt und ohne Umschweife klargestellt, um was es den Blue Babies geht: ihr Publikum vorne, direkt an die Bühne – oder in diesem Fall direkt an die Lautsprecher – zu bekommen, um mit vollem körperlichem Einsatz abzutanzen. Einen Song aus eigener Feder als Entree zu nehmen, zeugt von musikalischem Selbstbewusstsein. Der Song gilt in internen Kreisen als die inoffizielle Single des Longplayers, zumal es bereits einen eigenen Live-Videoclip hierfür gibt, der unter anderem unter www.bluebabies.de veröffentlicht wurde und gleichzeitig im FilmPortal YouTube.com höchste Bewertungsquoten erlangen konnte.

„Riders on the Stormfire“ ist eine gelungene Ska-Mélange der beiden Doors-Songs „Riders on the Storm“ und „Light my Fire“. An der Ideenschöpfung hat der bekannte Freiburger Musiker Sascha Bendiks maßgeblich mitgewirkt. Bemerkenswert ist hierbei die unterschiedliche Dynamik zwischen den Strophen und dem fast stark nach vorne gespielten Refrain.

„Bad Moon Risin’“, einer der großen Klassiker von Creedence Clearwater Revival, wird von der Truppe als Highspeed-Country-Interpretation so flott und engergiegeladen gespielt, wie vermutlich keine andere der zahlreichen Coverversionen dieses Songs. Auch hier wird durch eigene Akzente und Motive deutlich, dass es den Blue Babies nicht darum geht, Songs zu adaptieren, sondern sie durch den inzwischen legendären „Babies-Mixer“ zu drehen und dadurch eine vollkommen neue Note zu verleihen.

„Das Modell“: Der elektrominimalistische Song der Gruppe „Kraftwerk“ revolutionierte Ende der 70er Jahre die gesamte Popmusik und gilt heute als Wegbereiter für viele stilistische Ausprägungen der elektronischen Musik. Sich mit Akkordeon, Saxophon und Kontrabass an solches Material ranzuwagen, ist für sich genommen auch schon beinahe revolutionär. Die gelungene Umsetzung des Songs jedoch sollte spätestens jetzt jeden Hörer von der Fähigkeit der Truppe überzeugen, bei den Originalstücken die Essenz herauszuhören und diese in eine eigene akustische Sprache zu transponieren.

„Ach Was“ – der fünfte Track der CD läutet eine Dreierfolge eigener Kompositionen ein und schließt als deutschsprachiger Song ideal an den Vorgängertrack an. Ein Uptime-Fun-Ska mit einer ungewöhnlichen Rhythmik, bei dem zumindest im Refrain der Schlag auf die „Eins“ völlig zu fehlen scheint. Als Liebeserklärung an den Ska und den damit untrennbar verbundenen Offbeat macht der Song zur Mitte hin eine sphärische Zeitreise zu den Ursprüngen dieser aus Jamaika stammenden Musikrichtung, um gleich im Anschluss per „Uptime-Zeitmaschine“ wieder in die Gegenwart zurück katapultiert zu werden.

Der Song „King of Coffee“ stammt ebenfalls aus eigener Feder und hat aufgrund seiner minimal eingesetzten Akkordfolge bei gleichzeitig energiegeladener Spielweise eine fast tanzhypnotische Wirkung. Besonders spannend ist die Rhythmusänderung im Saxofonsolo, bei der die Band urplötzlich in den kubanischen Mambo verfällt; die musikalische Ausdrucksweise wird in Verbindung zum eigentlichen Songthema umso interessanter, als der Kaffee als einer der wichtigsten Exportartikel Kubas gilt.

Mit „Aguggamidda!“ zeigt die Band ihr volles schöpferisches Potenzial und beweist, dass sie aus eigentlichem Nonsens eine über vier Minuten dauernde musikalische Geschichte zaubern kann, die den Hörer samt Tarzan, Jane und Cheeta an der Liane durch den gesamten Urwald fliegen lässt. Als einer der Höhepunkte des gesamten Albums gilt das unisono eingespielte Gitarre-Saxophon-Battle, die in der Mitte des Stücks sich raketengleich in den abendlichen Urwaldhimmel hochschraubt, um im Abgang genauso rapide wieder im festzeltähnlichen ¾tel-Takt auf den Dschungelboden der Tatsachen aufzuschlagen. Nur soviel: Die daran anschließende Frage der Blue Babies nach dem Verbleib von Tarzan bleibt nicht unbeantwortet.

Das folgende Stück bleibt thematisch und musikalisch auf demselben Kontinent: Namensgeber von „Ubangi Stomp“ ist der zentralafrikanische Fluss „Ubangi“, ein langer Nebenfluss des Kongo. Der Song hat seine Ursprünge in den 50er Jahren und wurde Anfang der 80er von den Stray Cats stilistisch neu interpretiert. Die Offbeat-Orientierung ist dieselbe, jedoch hat die Version der Blue Babies eine völlig andere tanzbare Dynamik.

Der neunte Track der CD ist ein Potpourri bekannter Rockklassiker. „Spätestens jetzt“, so die Meinung der Badischen Zeitung (BZ, 8.9.07) „beweisen die Blue Babies, dass sie viel witziger sind als bekannte Kollegen ähnlichen Schlages.“ Angefangen bei „Hells Bells“ von AC/DC, dem Headbanger-Klassiker schlechthin, über „Eye of the Tiger“ bis hin zu „Black Betty“ wird alles minimalistisch, akustisch, ruppig und schräg zusammengebastelt, was die bekannt protzigen Heuler in völlig anderem Licht erscheinen lässt. Auch hier hatte Sascha Bendiks zusammen mit der Truppe maßgeblich am Arrangement mitgewirkt, weshalb er auch den ersten Teil des „HardSka Medley“ als Gastsänger bestreitet.

„Jelly“ ist inzwischen zum Klassiker der Blue Babies herangereift und wird noch heute regelmäßig bei Liveauftritten von der Band als DER inoffizielle Sommerhit der vergangenen zehn Jahre angepriesen. Auf der 1998 erschienenen EP bereits veröffentlicht, erstrahlt die neue Version, frisch aufpoliert und charmant dynamisch gespielt in neuem Glanz. Als Hommage an die Götterspeise (oder auch Wackelpeter) ist der Song angelehnt an die Gründerzeit der Band, in welcher der Legende nach zu jeder Probesession massenweise Götterspeise mit Waldmeistergeschmack und Schlagsahne rituell verspeist wurde. Ob dies den Tatsachen entspricht, ist nicht belegt, wobei die erste Zeile der ersten Strophe ein Hinweis hierfür sein könnte: „Woodruff with cream is my favourite taste…“

Der abschließende Bonustrack bietet den eigenen Song „King of Coffee“ im Hot Cappuccino Mix. Mit fetten Beats im „El Arenal“-Stil demonstrieren die Babies, dass sie sich stilistisch in kein Korsett zwängen lassen. Auch wenn der Remix augenzwinkernd zu verstehen ist, zeigt er eventuellen Stil-Puristen durchaus die rote Karte. Und weil sowieso alles erlaubt ist, gibt es im Anschluss daran als weiteren heimlichen Bonus einen kurzen „Worst-of“-Querschnitt aus den Studioaufnahmen.

Besetzung:

„Thias“ Matthias Conzelmann Schlagbass, Stimme
Rainer Lenz Akkordeon, Stimme
„Niko“ Nikolaus Halfmann Saxophon
„Mitch“ Michael Schillinger Schlagzeug, Perkussion
„Knopf“ Andreas Kopfmann Stromgitarre

Weitere Infos zur Band, zur CD und einige Hörbeispiele unter: www.bluebabies.de

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