(openPR) Innovationen wie die 25-m-Lkws, so genannte EuroKombis, sind dringend erforderlich, um das anhaltend starke Verkehrswachstum bewältigen zu können. Dieses Fazit zog die Vollversammlung der IHK Osnabrück-Emsland in ihrer jüngsten Sitzung.
Deutschland wird aufgrund seiner zentralen Lage in Europa auch in den nächsten Jahrzehnten zu den Ländern mit der höchsten Verkehrszunahme gehören. Besonders stark wachsen werden der grenzüberschreitende und der Transitgüterverkehr. „Es bedarf auf Bundesebene dringend einer tragfähigen verkehrspolitischen Konzeption, wie das Verkehrswachstum unter Infrastruktur- und Umweltgesichtspunkten bewältigt werden soll“, so Rolf Meyer, Mitglied der IHK-Vollversammlung und Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses.
Drei Handlungsstränge seien notwendig: Erstens müsse die Infrastruktur weiter ausgebaut werden. Zweitens sollte der Wettbewerb europaweit angeglichen werden, beispielsweise durch die Harmonisierung der Abgabenbelastung im Straßengüterverkehr oder die Öffnung der Eisenbahnnetze für ausländische Anbieter. Drittens müssten grundlegende Innovationen zur Steigerung der ökonomischen und ökologischen Effizienz bei allen Verkehrsträgern realisiert werden. Fahrzeugtechnische Entwicklungen wie überlange Lkws dürften angesichts einer Einsparung von bis zu 20.000 Litern Diesel pro Fahrzeugkombination und Jahr nicht behindert werden.
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