(openPR) Wer kennt sie nicht, die "Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin" , wie der Berliner Dom offiziell heißt. Für viele Menschen ist die Kuppel des Berliner Doms mit dem weithin leuchtenden Kreuz ein Wahrzeichen Berlins.
Wegen schwerer Rostschäden musste die vergoldete Kuppellaterne mit dem daraufsitzenden Kreuz im Herbst 2006 aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Umfangreiche Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen folgten. Dombaumeister Stefan Felmy erklärt: „ Bei der Untersuchung. erklärte, dass es nach der Abnahme des Kreuzes zum Glück keine weiteren böse Überraschungen gab, einige Schwierigkeiten stecken allerdings im Detail“ Ein Detail sind die großen goldenen Kugeln, bei welchen ganz simpel bei der Installation Anfang des 19. Jahrhundert Wasseraustrittslöcher vergessen wurden. Nun sind diese Kugeln mit Wasser vollgelaufen, weisen ein Gewicht von über einer halben Tonne auf und sind innen verorostet. Aber auch die Engel sind dabei Schaden zu nehmen. Bei starken Winden, die in der Höhe auftreten wackeln die Flügel und es bilden sich Risse, sodass irgendwann auch hier Wasser eindringen kann und es zu Verostungen kommen kann. All diese Dinge werden bei der jetzigen Sanierung mitbedacht. Im Mai 2008 soll der Berliner Dom wieder mit dem weithin sichtbaren Kreuz erstrahlen.
1,42 Millionen Euro kosten die Maßnahmen. Geld, dass der Berliner Dom aufbringen muss, wie der Dom das bewerkstelligt sagt uns Frau Dr. Irmgard Schwaetzer, die Vorsitzende des Domkirchenkollegiums: „ Wir sind sehr froh., daß sich öffentliche und private Spender gefunden haben". Der Bund und das Land Berlin stellen 430.000 €uro bereit, der Staatsminister für Kultur des Bundes nochmals 200.000.- €uro. Aus privater Seite wird u.a. durch die Cornesen-Stiftung ein Betrag von 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Dombauverein bringt 60.000 Euro auf und an Spenden sind bisher etwa 50.000 Euro eingegangen. Weiter hat der Haushalt 2006 und 2007 der Oberpfarr- und Domkirche einen Betrag von 300.000 €uro ausgewiesen. Die verbleibenden 280.000 €uro sollen im Haushalt 2008 bereitsgestellt werden, wobei noch gehofft wird, diesen Betrag durch Spenden und Aktionen veringern zu können.
Ideen sind nicht nur bei der Sanierung gefragt, auch bei der Vermarktung der zu verschrottenden Kuppellaterne und dadurch für die Finanzierung der Sanierung hat sich der Dom etwas besonderes einfallen lassen, wie Domkuratorin Margrit Hilmer stolz erzählt. „Wir haben jetzt aus der Kupellaterne das vergoldete Kupferblech in handliche Stücke aufgeteilt." Diese Stücke sind im Domshop zum Preis von 5 Euro käuflich zu erwerben.
Wer die Sanierungsarbeiten am Berliner Dom unterstützen möchte, ohne ein Stück des Domes zuhause aufzubewahren, kann dies gerne tun. Hierfür wurde unter der Kontonummer 20072008 bei der KD-Bank (Bankleitzahl) 350 60190 ein Spendenkonto eingerichtet und jeder Spender erhält selbstverständlich eine Spendenquittung und die Möglichkeit in einem Buch namentlich erwähnt zu werden.











