(openPR) Heu, Hits und Happiness lockten 11 000 Besucher auf die Neue Bult
Wo gibt es die Kombination Pferderennen, Erntedankfest und Top Familienunterhaltung? Antwort: Nur in Hannover, nur auf der Neuen Bult bei Heu, Hits und Happiness. Rund 11000 Besucher zog die schon zum 10. Mal von der Land- und Ernährungswirtschaft Niedersachsens unterstützte Veranstaltung an, bot ein buntes Programm für Groß und Klein. Neben Vorführungen der Polizeireiterstaffel, Trachtentänzen und Greifvolgelschau ließen es sich Niedersachsens Landwirtschaftminister Hans Heinrich Ehlen und sein für das Umweltressort zuständige Kollege Hans Heinrich Sander nicht nehmen, bei einer historischen Getreideernte selbst mit Hand an zu legen. Die hochrangigen Politiker amüsierten sich dabei königlich und zeigten sich angetan von der Atmosphäre auf der Neuen Bult, die im Großen Preis der Jungheinrich Gabelstapler einen dramatischen Höhepunkt erlebte.
In dem über 1600m führenden und mit € 20.000,- dotierten internationalen Listenrennen für dreijährige und ältere Stuten schien die irische Gaststute Impetious aus dem Stall von Eamon Tyrrell unter dem in Deutschland ansässigen Reiter David Vincent Smith einem leichten Sieg entgegen zu streben. Weder die aus dem Quartier des Warendorfer Erfolgstrainers Peter Rau hoch gehandelte Sexy Lady noch die von Andreas Wöhler für das Gestüt Fährhof vorbereitete Praia konnten der Irin in der Geraden folgen. Eine konnte es dann aber doch: Fairyland aus dem Stall des Hannoveraner Trainers Stefan Wegner mit Jockey Alexander Pietsch im Sattel rauschte an der Außenseite heran und kämpfte die letzten 200 m des Einlaufs erbittert Kopf an Kopf mit Impetious um den Sieg. Im Ziel waren die beiden Stuten für das Auge nicht zu trennen, die Zielfotografie musste über Sieg und Niederlage entscheiden. „Kampf kurzer Kopf“ lautete der Richterspruch letztendlich zu Gunsten von Impetious. Stefan Wegner nahm es sportlich: „Knapp daneben ist zwar auch vorbei, trotzdem war es eine tolle Leistung von Fairyland, die sich in diesem in den Punkten Qualität und Quantität bestens besetzten Rennen sehr gut verkauft hat.“
Erfolgreich agierte einmal mehr Reiter Torsten Mundry auf der Neuen Bult. Nicht weniger als drei Siege summierten sich am Ende des Renntages für den Stalljockey von Trainer Peter Rau. Für Peter Rau agierte Torsten Mundry mit Abbashiva und Kyoto erfolgreich. Der zweijährige Abbashiva aus dem Stall Schuoler-Gonzales, hinter dem sich schweizer Interessen verbergen, endete in feinem Stil vor Tequila Arrogance und der Favoritin Molly Maxima. Er empfahl sich mit seiner Leistung für einen Start im Preis des Winterfavoriten, einem prestigeträchtigen Rennen, in dem in jedem Jahr im Oktober in Köln der Primus unter den Zweijährigen gesucht wird. Zum dritten Tagestreffer holte Torsten Mundry im letzten Rennen aus, musste dort noch einmal im Endkampf sein Können in die Wagschale werfen, um mit dem auf der Neuen Bult von Harald Grube für den Stall Sperenza vorbereiteten Jermyn Street noch vor Germain und Limotas zu bleiben.
Auch finanziell konnte bei einem Wettumsatz in Höhe von € 253 950,- der Renntag als Erfolg gewertet werden. Für die Wetter besonders interessant war das 8. Rennen als Wettchance des Tages, in dem eine Garantieauszahlung von € 40.000,- lockte. Für den Einlauf Wombat, Jackie Khan, Pasimani und Sibon zahlte der Toto am Ende € 42.089: 10.












