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Klimaschutz-Symposium in Erkheim

10.09.200717:48 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Klimaschutz-Symposium in Erkheim

(openPR) Ökologischen Bauen macht Sinn, auch aus ökonomischen Gesichtspunkten

Grünen-Chefin Claudia Roth: Jetzt die Weichen stellen in Richtung nachhaltiges, Klima und Ressourcen schonendes Bauen und Wohnen

Erkheim/Allgäu - Die Umweltbilanz von Neu- und Altbauten muss so schnell wie möglich verbessert werden, durch Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen und den Einsatz von regenerativen Energien. Darin waren sich die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth sowie Wissenschaftler und Bauexperten beim Klimaschutz-Symposium des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M) und des Holzbau-Unternehmens Baufritz in Erkheim (Allgäu) einig.



"Es ist es höchste Zeit", sagte Claudia Roth, „dass Deutschland eine Vorreiterrolle einnehme, um in der Energie- und Klimapolitik alte Strukturen aufzubrechen.“ Denn die rund 17 Millionen Häuser in Deutschland verursachen etwa 40 Prozent der jährlichen CO2-Emissionen. Roth sprach sich deshalb für eine Verschärfung der Energiesparverordnung aus und dafür, dass ökologisches Bauen und die energetische Sanierung von bestehenden Gebäuden dringend intensiver zu fördern sind. "Jetzt müssen die Weichen gestellt werden in Richtung nachhaltiges Klima und Ressourcen schonendes Bauen und Wohnen."

Um dies zukünftig zu realisieren, machte Baufritz-Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer mehrere Vorschläge. So sollte eine Art Klimaschutzsiegel eingeführt und der Bau von Häusern mit mehr als 40 Tonnen CO2-Speicherfähigkeit entsprechend gefördert werden. Des Weiteren müssen vorhandene Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) umgeschichtet werden, um den Einsatz von CO2-speichernden Bau- und Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen gezielt zu fördern.
Sie empfiehlt eine grundsätzliche CO2-Vorgabe bei öffentlichen Bauvorhaben. Auch ein reduzierter Mehrwertsteuersatz für Klimaschutzhäuser wäre sinnvoll. Kommunen könnten bei Bauherren die Akzeptanz zum Bau von Häusern mit Klimaschutzsiegel und Energiepass erhöhen, indem sie individuelle Anreize setzen, wie zum Beispiel durch reduzierte Grundstückspreise oder eine befristete Absenkung der Grundsteuer.

Der Baubiologe und Umweltbeauftragte der Unternehmens, Karlheinz Müller, stellte das Konzept eines Klimaschutzhauses vor, das sich durch seine enorme CO2-Speicherfähigkeit von bis zu 40 - 60 Tonnen auszeichnet. Das gesamte Haus bestehe nahezu aus nachwachsenden Bau- und Dämmstoffen; zudem sorge die natürliche Bauweise für ein besonders angenehmes und gesundes Wohnklima.

Dass ein ökologisch gebautes Haus bereits mittelfristig ökonomisch sinnvoll ist, darauf verwiesen in Erkheim alle Bauexperten. Zum Beispiel bei einem Neubauprojekt in Höhe von 250.000 Euro (ohne Grundstück) muss man mit "ökologischen" Mehrkosten von nur rund 12.000 Euro kalkulieren, die sich aufgrund der stetig steigenden Preise für Öl oder Gas nach wenigen Jahren amortisierten, erläuterte Dipl.-Ing. Architekt und Fachautor Holger König aus Karlsfeld bei München. Er hat mit LEGEP ein Computerprogramm entwickelt, das bereits bei den Klimaschutzhäusern des Allgäuer Holzhausunternehmens zum Einsatz kommt. Dieses Programm berechnet und bewertet Gebäude hinsichtlich der CO2-Speicherfähigkeit und des Energiebedarfs sowohl in der Herstellungs-, Bau-, wie auch in der Nutzungsphase. „Es sind Materialien zu bevorzugen, die in hohem Maße CO2 speichern können und bei der Herstellung möglichst wenig Primärenergie verbrauchen", sagte König, der deshalb unbehandeltes Holz als nachwachsenden Rohstoff als eines der besten Baumaterialien bezeichnet.

Veit Bürger, beim Öko-Institut Freiburg Projektleiter im Bereich Energie- und Klimaschutz, erläuterte dem Fachpublikum in der Baufritz-"HausSchneiderei", dass der Energieaufwand für die Herstellung eines Gebäudes immer bedeutsamer werde im Verhältnis zum Energieverbrauch während der Nutzung. Deshalb empfiehlt das Öko-Institut, bei der Festschreibung von energetischen Gebäudestandards die Herstellungsphase in die Bemessungsgrundlage mit einzubeziehen. Auch müsse die Politik analog zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bei der Stromgewinnung den Einsatz erneuerbarer Energien in den Bereichen Heizwärme und Warmwasser fördern sowie ein Austauschprogramm für Stromheizungen. "Wir bräuchten so etwas wie ein Erneuerbares-Wärme-Gesetz."

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