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Durchbruch bei Digitalisierung der TV-Haushalte

29.08.200712:32 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Durchbruch bei Digitalisierung der TV-Haushalte
Digitalisierungsgrad der deutschen TV-Haushalte im Primärempfang bis 2012
Digitalisierungsgrad der deutschen TV-Haushalte im Primärempfang bis 2012

(openPR) Mehr als drei Viertel der deutschen TV-Haushalte in 2012 digital

Berlin, 29. August 2007 - Die Digitalisierung der TV-Haushalte in Deutschland kommt in Schwung: Bis Ende 2012 werden 77 Prozent der TV-Haushalte im Primärempfang digitalisiert sein. Dies prognostiziert Goldmedia in der aktuellen Studie „Die Zukunft der TV-Übertragung“. Die Studie analysiert die Entwicklung der Infrastrukturen zur Rundfunkübertragung in Deutschland.



Der Satellit ist Treiber der Digitalisierung: Immer mehr Satellitenprogramme werden nur noch digital ausgestrahlt. Das weiter schrumpfende Angebot analoger Satellitenprogramme verliert für die Zuschauer zunehmend an Attraktivität. Bis 2012 wird daher der Satellitenempfang zu 94 Prozent digitalisiert sein.

Das digitale Kabel nutzten Ende 2006 erst 14 Prozent der deutschen TV-Haushalte. Bis 2012 wird das Kabel jedoch einen Digitalisierungsgrad von über 50 Prozent aufweisen. Damit wächst es absolut gesehen zur zweitwichtigsten digitalen TV-Infrastruktur in Deutschland. Vor allem der Erfolg des digitalen Kabel-Basisanschlusses wird nach Goldmedia-Einschätzung zu dieser Entwicklung beitragen.

Die Terrestrik gewinnt der Prognose zufolge vor allem im Sekundärempfang weiter an Bedeutung. Durch die Einführung von DVB-T wird der terrestrische Empfang bereits vor dem eigentlichen Ziel 2010 vollständig digitalisiert sein.

Ein vierter TV-Übertragungsweg ist angetreten, sich künftig zu etablieren: Fernsehen über das Internet-Protokoll (IPTV). Mit attraktiven Produkt- und Pricingmodellen hat IPTV das Entwicklungspotenzial, ein weiterer, ernst zu nehmender Konkurrent für die bestehenden Infrastrukturkanäle Kabel, Satellit und Terrestrik zu werden.

DVB-T und ein Großteil des digitalen Satellitenangebotes wird bislang unverschlüsselt ausgestrahlt. Dadurch sind die einzelnen Empfangsgeräte nicht adressierbar. Es existiert damit keine direkte Kundenbeziehung zwischen Sendernetz- bzw. Satellitenbetreiber und Zuschauer. Anders dagegen ist die Situation beim Kabel: „Zwar hat das TV-Kabel bei der Digitalisierung noch Nachholbedarf, jedoch sind nahezu alle digitalen Kabelhaushalte adressierbar“, betont Goldmedia-Berater und Studienautor Michael Schmid. „Dadurch ist es möglich, Kundenbeziehungen aufzubauen, neue Einnahmequellen zu erschließen, aber auch attraktive Programme zu vermarkten. Das Kabel wird somit zur wichtigsten Infrastruktur bei der Distribution von digitalen Pay-TV-Programmen“. Dies ist ein Vorzug, den in gleicher Weise auch IPTV bietet.

Goldmedia GmbH: Dr. Katrin Penzel, Tel: +49-30-246 266-0, E-Mail

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