(openPR) Aufklärungsprojekte wie leilas-haus.de verbessern Verhütungsbewusstsein bei Jugendlichen.
Münster, 20. August 2007 - Der Trend der immer weiter ansteigenden Schwangerschaftsabbrüche bei minderjährigen Mädchen scheint gestoppt. Darauf weisen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes hin. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche bei Minderjährigen im ersten Quartal 2007 um 6 Prozent von 1.814 auf 1.700 zurück. Die Gründe für den Rückgang sehen Gynäkologen in einer deutlich verbesserten Aufklärungstätigkeit durch Frauenärzte und teeniegerechte Informationsprojekte wie beispielsweise das Internetportal www.leilas-haus.de.
Seit 1996 hat sich ein stabiler Aufwärtstrend der Schwangerschaftsabbrüche bei Mädchen unter 18 Jahren etabliert. Bis 2004 verzeichnete das Statistische Bundesamt einen Anstieg von 4.359 auf 7.075 Fälle. Dies entspricht einer Steigerung von 62,3 Prozent innerhalb von acht Jahren. Gynäkologen zufolge lagen die Gründe für den erschreckenden Aufwärtstrend nicht zuletzt in der mangelnden Aufklärung von Jugendlichen, die dank medialer Überversorgung zwar über ein großes Sexualvokabular verfügen, jedoch in grundlegenden Verhütungs- oder Gesundheitsfragen erhebliche Wissenslücken aufweisen.
Um dem großen Aufklärungsmangel bei Teenagern entgegenzuwirken, initiierte das forschende Arzneimittelunternehmen Wyeth Pharma aus Münster - Hersteller von Verhütungspillen - in Kooperation mit
rund 5.000 Frauenärzten im Sommer 2005 das virtuelle Aufklärungsportal www.leilas-haus.de. Mit authentischen Inhalten, jugendgerecht aufbereiteten Verhütungsinformationen und mittlerweile über einer halben Million Besuchern wurde die Aufklärungsadresse zu einem festen Bestandteil der komplexen Gefühlswelt pubertierender Teenager.
„Der Rückgang der Schwangerschaftsabbrüche bei Minderjährigen ist ein großer Erfolg, an dem neben ärztlichem Engagement die intensive Thematisierung durch jugendgerechte Aufklärungsprojekte standen“, erklärt Uwe Strassburger, niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe aus Ratingen, die positive Entwicklung des allgemeinen Verhütungsbewusstseins. Dem Gynäkologen zufolge ist es vor dem Hintergrund der rückläufigen Schwangerschaftsabbrüche bei Teenagern besonders wichtig, das bestehende Aufklärungsangebot in den Medien und in Frauenarztpraxen fortzuführen. Denn permanent stellen sich für die Heranwachsenden die gleichen Fragen wie „Wann bin ich bereit für das
erste Mal?“ oder „Wie verhüte ich richtig?“. Die Antworten darauf erfordern viel Fingerspitzengefühl, Erfahrung und vor allem eins: Authentizität.
Das Aufklärungsportal Leilas-Haus geht genau diesen Weg.
Es verbindet die BRAVO-Welt mit der Arztpraxis und sorgt so für einen teeniegerechten Mix aus Inhalt und Lifestyle. Und es funktioniert: Bereits über 10 Millionen Mal wurden innovative Inhalte wie Leilas Verhütungsmusical „Baby kann warten“ oder das dazugehörige Hörtagebuch, aber auch verhütungsspezifische Angebote wie Informationen rund um den Frauenarztbesuch oder der monatliche Live-Chat mit einem Gynäkologen angeklickt. Mit der Aufklärungskampagne von Wyeth Pharma, die unter anderem über Kooperationen mit den Jugendmagazinen BRAVO und BRAVOGirl lief, erreichte Leilas-Haus seit Internetlaunch über 14 Millionen Jugendliche und trug somit wesentlich zur Meinungsbildung in Sachen Aufklärung bei.
Alle Presstexte, Grafiken und weitere Informationen stehen Ihnen unter www.leilas-haus.de/presse zum
Download zur Verfügung.
Christiane Schulze - Redaktion Leilas-Haus – Bonnerstrasse 84 – 42697 Solingen
Tel: 0212 / 64 58 40 -20 – Fax: 0212 / 64 58 40 -10 – ![]()










