(openPR) RIF-Projekt sucht neue Wege zur Ermittlung von Kundenwünschen für die Werkzeug- und Schneidwarenindustrie – Kick-Off-Meeting beim IFW in Remscheid - Interessierte Unternehmen können mitmachen
Dortmund, Remscheid, 8. August 2007 – „Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“, sagt der Volksmund. Die Dortmunder Initiative zur rechnerintegrierten Fertigung, RIF e.V. , will mit einem soeben gestarteten Forschungsprojekt das Gegenteil beweisen, jedenfalls für die Werkzeug- und Schneidwarenindustrie. In dieser Branche sind die Wünsche von Gelegenheits-Heimwerkern und Industrieprofis, Groß- und Einzelhändlern oft gegenläufig. Heute trafen sich die RIF-Experten mit interessierten Unternehmen zum Start des Projektes „Integration der Kundenanforderungen in die Produktentwicklung von Werkzeugen und Schneidwaren“ beim RIF- Projektpartner, dem IWF Institut für Werkzeugforschung und Werkzeuge, in Remscheid.
„Wenn die Anforderungen verschiedener Kundengruppen so weit auseinander liegen, wie teilweise in dieser Branche, können einfache Marktforschungsmethoden irreführende Ergebnisse liefern: im schlimmsten Fall kommt ein ,Mixtum Compositum` heraus, dass die Anforderungen keiner Kundengruppe auch nur annähernd erfüllt, in anderen Fällen sind Ergebnisse schlicht wertlos,“, erklärt RIF-Mitglied Prof. Dr. Hartmut H. Holzmüller, der das Projekt gemeinsam dem IFW in Remscheid betreut. So werde das statistisch berechnete „mittelmäßige Werkzeug mittlererer Preisklasse“ weder dem Wunsch des Normalverbrauchers, der ein billiges Werkzeug für den Do-It-Yourself-Einzeleinsatz brauche, gerecht noch den Qualitätsansprüchen verschiedener Profis. Vor dem Hintergrund mehrstufiger Handelsketten und internationalen Wettbewerbs werde Marktforschung in dieser Branche, so Holzmüller weiter, rasch zu einer komplexen Aufgabe, die die Budgets einzelner Unternehmen deutlich überfordere.
Die RIF-Experten aus den Bereichen Qualitätswesen und Marketing wollen nun im Auftrag der AiF Arbeitsgemeinschaft Industrieller Forschungsvereinigungen gemeinsam mit ausgewählten Pilot-Unternehmen modellhaft ein systematisches Instrumentarium entwickeln, mit dem auch komplexe Kundenanforderungen in der international ausgerichteten Branche sicher ermittelt werden können. Im Ergebnis soll eine Software, fertig formulierten Fragenkataloge, praxisnahe Anwendungsbeispiele und anschauliche Fallstudien allen Unternehmen der Branche als Richtschnur für die eigene Produktentwicklung zur Verfügung stehen.
Unternehmen aus der Werkzeug- und Schneidwarenindustrie, die ihre Wünsche einbringen und über die Forschungsergebnisse informiert werden möch¬ten, sind herzlich eingeladen, an dem Modellprojekt – etwa an dem etwa alle zwei Monate tagenden Arbeitskreis - teilzunehmen. Da die Ergebnisse des Forschungsprojektes erst nach Abschluss des Projektes, voraussichtlich im Juni 2008, veröffentlicht werden, erhalten die Teilnehmer so einen Informationsvorsprung. Nähere Auskünfte erteilt Vanessa Hessenkamp unter der Telefonnummer 0231-755-3838 oder per E-Mail:
(ca. 2900 Zeichen, Abdruck honorarfrei, Beleg erbeten an RIF-Pressestelle, vdBPR, siehe unten)
Für Rückfragen der Redaktion:
RIF. e.V., Dipl.-Kffr. Vanessa Hessenkamp, Telefon 0231.755 3838 , Telefax 0231.9700-460, E-Mail:


















