(openPR) Continental informiert über wintertüchtige Lkw-Bereifung
Hannover, im Juli/August 2007. Im vergangenen Winter 2006/2007 galt erstmals die Neufassung des §2 Absatz 3a der StVO, der eine an die Witterungsverhältnisse angepasste Ausrüstung von Kraftfahrzeugen vorschreibt – insbesondere auf die wintertüchtige Bereifung wird in dieser Verordnung hingewiesen. Dabei hat die milde Witterung des letzten Winters das Thema Winterbereifung vielfach wieder von der Tagesordnung verdrängt. Reifenspezialist Continental zeigt, wie sich Fuhrparkbetreiber gesetzeskonform und sicherheitsbewusst gegen die Wettereventualitäten des kommenden Winters schützen können, und gibt zudem ökonomisch wertvolle Tipps: Denn wer zum richtigen Zeitpunkt umrüstet, erfüllt nicht nur die strengeren Vorgaben in nördlichen und alpinen Regionen Europas spielend, sondern macht den Winterreifen auch zum Ganzjahresreifen.
„Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Witterungsverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage.“ Mit diesem Satz in §2 Absatz 3a der StVO hält der Gesetzgeber die Kriterien für die wintertaugliche Ausrüstung von Fahrzeugen sehr offen. Und auch die Dienstanweisungen für die Polizeibeamten, die in der Praxis eine ungeeignete Bereifung mit einem Bußgeld und einem Punkt im Verkehrszentralregister zu ahnden hätten, geben als Anhaltspunkt lediglich, dass die Nutzung von Sommerreifen und abgefahrenen Winterreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen und Fahrverhalten wie etwa durchdrehende Räder oder auch ein erheblich längerer Bremsweg den Tatbestand begründen würden. Für Fuhrparkbetreiber und Fahrer wird die gesetzeskonforme Ausrüstung ihrer Fahrzeuge ohne genaue Fachkenntnisse zu einem unsicheren Unterfangen – zumal die erhofften Präzedenzurteile aufgrund des vergangenen milden Winters noch ausstehen.
Reifenspezialist Continental klärt auf: Die Erfüllung der Mindestanforderungen bei durchschnittlichen mitteleuropäischen Witterungsverhältnissen ist recht einfach und oftmals ohne zusätzlichen Aufwand zu erfüllen: viel Profil und M+S-gekennzeichnete Traktionsreifen. Continental empfiehlt eine Restprofiltiefe von deutlich über 4 mm auf allen Achspositionen. Bei regelmäßiger Neubereifung im Herbst ist diese Bedingung im Normalfall also ohnehin erfüllt. Und wer auf Traktionsreifen aus den Continental-Segmenten Long Distance (HDL), Regional Traffic (HDR), Urban Traffic (HDU) und Construction (HDC) setzt, hat bereits M+S-Reifen im Einsatz. Im Ernstfall wichtig: Continental kennzeichnet diese Reifen eindeutig auf den Seitenwänden als M+S-Reifen. Unsicherheiten etwa bei Verkehrskontrollen wird so vorgebeugt.
Doch wann sind spezielle Winterreifen erforderlich, wie Continental sie bereits seit Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt und anbietet? Bei extremen winterlichen Bedingungen, wie sie in Skandinavien sowie in Mittel- und Hochgebirgslagen häufig, zeitweise aber auch in weiteren Gebieten auftreten, sind eindeutig die Winterspezialisten gefragt. Dabei sind es verschiedene Faktoren, die eine herkömmliche Ganzjahresbereifung im winterlichen Einsatz an ihre Grenzen bringen: So hat der Beladungszustand eines Fahrzeuges gravierende Auswirkungen auf die Traktion, die sich bei winterlichen Straßenverhältnissen zusätzlich verstärken. Gleichsam sind Topografie und Witterung auf den für ein Fahrzeug geplanten Routen entscheidend: Denn je höher die Lage, umso höher ist die durchschnittliche Niederschlagsmenge und umso niedriger ist wiederum die Durchschnittstemperatur. Auch die Einsatzfrequenz vom Räum- und Streudiensten ist ein wichtiger Faktor. Zudem sind die Traktionswerte von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich: Ungünstige Beladungszustände mit zu geringen Achslasten verschlechtern die Traktionsbedingungen. Darüber hinaus werden bei einem Fahrzeug mit zwei Antriebsachsen anstelle von nur einer wesentlich höhere Traktionswerte aufgebaut.
Im internationalen Verkehr gibt das Einsatzgebiet der Fahrzeuge zudem Aufschluss über die Notwendigkeit eines Einsatzes spezieller Winterreifen. Vom Nordkap über die Alpen bis in den Mittelmeerraum erstreckt sich ein Streckenkorridor, dessen topografische Bedingungen und besonderer Schneereichtum die Ausrüstung mit Winterreifen und das Mitführen Schneeketten erfordern. In zahlreichen Ländern innerhalb dieses Bereichs bestehen zudem landesspezifische Vorschriften zur Winterausrüstung. Wer bei Touren durch diese Länder auf Winterreifen setzt ist somit in puncto Recht und Verkehrssicherheit gut unterwegs.
Continental hat seine aktuellen Winterspezialisten in der HxW-Familie zusammengefasst und diese Reifen mit dem Begriff Winter und einem Schneeflockensymbol auf den Flanken markiert. Die Produktbezeichung Scandinavia deutet darauf hin, dass diese Reifen auch extremsten und lang andauernden Wintern gewachsen sind. Überzeugend dabei die Leistungsreserven auf Schnee und Eis: Der Traktionsreifen HDW Scandinavia bietet gegenüber dem M+S-Ganzjahresreifen HDR+ auf Schnee etwa 15 Prozent und auf Eis 12 Prozent mehr Traktion.
Damit die Investition in die Winterspezialisten auch ökonomisch Sinn macht, hat Continental viel Entwicklungsaufwand in den „intelligenten Abrieb“ gesteckt: Bei diesem Konzept entwickelt sich das Winterprofil zum konventionellen Rillenprofil für den kommenden Frühjahrs- und Sommereinsatz. Der Aufwand für die Umbereifung und das Zwischenlagern saisonal genutzter Reifen kann somit entfallen. Der besonders robuste Karkassaufbau verbessert zudem die Runderneuerungseigenschaften dieser Reifen und erhöht somit abermals die Wirtschaftlichkeit.
HSW Scandinavia – ´intelligenter` Lenkachsenreifen für Winter- und Sommerbetrieb
Reifen an der Lenkachse sollen im Winter trotz glatter Fahrbahn die Fahrtrichtung zuverlässig vorgeben. Dazu haben die Entwicklungsingenieure des hannoverschen Reifenherstellers Continental ein Profil entwickelt, das mit einer hohen Anzahl querorientierter Klotz- und Lamellenkanten beste Traktion ermöglicht, während die beweglichen Profilstollen für gute Selbstreinigung sorgen. Das „intelligente Profil“ entwickelt sich bei zunehmender Laufleistung zum sommertauglichen Rillenprofil.
HDW – Garant für hohe Laufleistungen bei gleichzeitig guten Traktionswerten
Auch der Antriebsachsenreifen von Continental für den Wintereinsatz kann als Ganzjahresreifen gefahren werden: Im Herbst aufgezogen, sichert er zuverlässiges Fortkommen im Winter. Sind Schnee und Eis dann passé, bietet er sich als Ganzjahresreifen auf der Antriebsachse an. Damit erhält der Transportunternehmer zwei Reifen in einem.
Neben diesen universellen Einsatzeigenschaften ist er für den Winter mit besonders griffigem Miniblock-Profil ausgestattet. Auch auf ungeräumten Straßen sorgen sie für kontinuierliche Kraftübertragung beim Anfahren und Bremsen. Da die Profilstollen besonders beweglich sind, haben sie hervorragende Selbstreinigungseigenschaften. Dabei vereint der HDW die guten Traktionswerte mit für einen Winterreifen außergewöhnlich hoher Laufleistung.
Der HDW Scandinavia: Extrem traktionsstark, für schwersten Wintereinsatz
Für besonders schwere Einsätze in verschneiten Regionen hat Continental den HDW Scandinavia entwickelt. Im Vergleich zum HDW hat dieser Antriebsachsreifen mehr Profilkanten, die seine Traktionsfähigkeit stark erhöhen. Seine in die Miniblöcke des Profils eingearbeiteten Lamellen stützen sich beim Bremsen oder Beschleunigen im Untergrund ab.
Beste Seitenführung gewährleistet der Antriebsachsen-Reifen von Continental durch seine zwei relativ breiten Umfangrillen. Zusätzlich erhöhen die beweglichen Profilstollen des Reifens seine Selbstreinigungsfähigkeit: Schnee oder Eis bleiben nicht zwischen den Profilblöcken hängen und können so die Traktion nicht behindern.
HTW – Winterreifen für Trailerachsen
Etwas weniger fein strukturiert als der HSW Scandinavia sieht der HTW aus. Durch Lamellen in den schräg gestellten Profilblöcken bringt er beste Wintereignung mit. Dank robuster Karkasse ist er sogar im Baustelleneinsatz eine gute Wahl.
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