(openPR) Am Montag dem 30. Juli hatte mich eine BI zu einem Gespräch beim Bürgermeister der Gemeinde eingeladen.
O2 will eine neue Sendeanlage aufbauen, mitten in der Stadt und hat nun dort den "Beweis" angetreten, daß die Grenzwerte mit vielleicht maximal 1 % ausgenutzt werden!
Ganz plausibel und auch für den letzten verständlich, wurden Messwerte und Grenzwerte in Wegstrecken umgedeutet und diese Größenordnungen verdeutlicht, denn 100 m ist doch schon jeder mal gegangen.
Ganz klar werden diese Relationen hier sehr deutlich, nur ist der erste Ansatz – der Grenzwert - nur auf thermische Belastungen ausgewiesen und dann eben auch weltweit der Größte, falsch. Würde man hier den Salzburger Empfehlungswert ansetzen oder auch die baubiologischen Empfehlungen, dann werden statt 1 % ganz schnell 100% erreicht und aus ist es mit der Schönfärberei.
Der Vertreter von O2 nahm seine Rolle sehr ernst, die Leute mit Zahlen und Maßeinheiten zu bombardieren, Vergleiche zum weltweit höchsten Grenzwert herzustellen und die Sinnlosigkeit einer Gegenwehr darzustellen.
Wenn die Bürger es nicht einsehen, daß Sie gar nicht krank werden können, weil diese Strahlung total unschädlich ist, dann sind sie eben "verbohrt" und mit ihrer Meinung festgelegt.
Dann wird O2 es eben auch gegen den Willen der Bürger machen, der Gesetzgeber hat dafür Tür und Tor geöffnet - verdient er ja nicht schlecht an der ganzen Angelegenheit mit.
Wir senden ja nur mit 10 Watt . . .
Auch diese Aussage zu einer harmlosen Antennenleistung wurde hier wieder strapaziert, ebenso wie die Erwärmung des Kopfes durch „heiße Gespräche und zu großen Druck auf das Ohr“.
Leider lehnte es der Vertreter auf Anfrage ab, eine schriftliche Erklärung oder Garantie zu unterschreiben, daß alles was da aus dem Antennenwald auf den ungeschützten Bürger gesendet wird, vollkommen unschädlich sei. Soweit geht sein Vertrauen zu seinem Auftraggeber dann doch nicht.
Ein gut geschulter Mann mit einem gut ausgearbeitem Vortrag.
Doch dann hat er sich doch etwas vergallopiert und eingestanden, daß er es nicht gerne sieht, wenn sein Enkel ein Mobiltelefon benutzt.
Und überhaupt liegt es an den Eltern, an jedem selbst, wenn diese Technik be- und genutzt wird!
Da hat er sicherlich sehr recht und diese Verantwortung sollte auch keiner abgeben!
Schalten wir doch mal ein paar Tage das Handy ab oder sind wir alle so wichtig geworden, daß wir überall und ständig erreichbar sein müssen?
Können Sie sich noch an die geplante Versenkung der Bohrinsel "Brent Spa" erinnern und daß ein paar Tage nicht mehr bei Shell getankt wurde?
Der Bürger hätte schon die Macht, wenn da nicht die eigene Courage und Bequemlichkeit wäre.
Die kritsiche Masse ist eben noch nicht erreicht und ein Umschlag in eine neue Qualität setzt eine gewisse Quantität voraus, 5% Elektrosensible sind anscheinend noch nicht genug. Eine kleine Zahl, aber von 80 Millionen Menschen in Deutschland.....
Ich wünsche den Mitgliedern der BI viel Mut und Standhaftigkeit gegen örtliche und überörtliche Anfeindungen! Denn wie bereits in der Antike ist der Überbringer der schlechten Nachricht der Schuldige, nicht der Verursacher.
"Dieser Weg wird kein leichter sein...." - Xavier Naidoo spricht für viele Probleme unserer Zeit, Mobilfunk ist da leider nur eines davon.
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