(openPR) Das Kulturprojekt „Denkanstöße“ ist nichts für bequeme Buch- und Bühnenkonsumenten. Eben mal schnell die Inhaltsangabe eines Klassikers heruntergelesen oder im Theatersessel vor sich hin gedämmert wird als unzulässig erklärt. Im Mittelpunkt des Projektes stehen die Themen kulturelle Partizipation und kulturelle Bildung. Der Leser, Theaterzuschauer oder Kulturkonsument soll aus der passiven Rollen heraustreten und zum Handelnden werden.
Raus aus dem Lesesessel und ran an den Gesprächstisch!
Die Zusammenführung der Ebenen Literatur und Kunst mit einem anschließenden Dialog ermöglicht es, intensiv in die Werke großer Dichter und Denker einzutauchen und über den aktuellen gesellschaftlichen, aber auch individuellen Problemgehalt mit anderen zu reflektieren. Ziel ist es, einer breiten Bevölkerung neue Erfahrungsräume zur Verfügung zu stellen, deren soziale und kulturelle Partizipation zu erweitern und die personale Entwicklung zu fördern. Das Projekt steht somit im Gegensatz zur Aussage des Prometheus bei Aischylos: „Sie sahen, doch ihr Sehen blieb ohne Sinn; sie hörten, doch verstanden nicht.“
Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Stärkung der kulturellen Kompetenz. Dazu zählen sowohl die Fähigkeit, die eigene Kreativität zum Ausdruck zu bringen als auch die Anerkennung von Kunstwerken und künstlerischen Darbietungen. Wichtig sind ferner die Bereitschaft zum kritischen und konstruktiven Dialog und das Verständnis kultureller Vielfalt.
Der erste Abend am 25. September 2007 ist Hermann Hesses „Steppenwolf“ gewidmet. Der Protagonist Harry Haller begibt sich in diesem Werk auf die Reise zu sich selbst und in eine Auseinandersetzung mit Zeit und Gesellschaft. Weltweit ist Hesse noch vor Goethe und Schiller der am häufigsten gelesene deutsche Autor. Das Staatsschauspiel Dresden bringt in einer sehr gelungenen Inszenierung dieses Werk am 25. September um 20.00 Uhr im Kleinen Haus auf die Bühne. Nach der Inszenierung wollen wir Werk, Stück und unsere Gedanken im Theaterrestaurant diskutieren.
Information und Anmeldung unter
. Karten können bis zum 27. August zum Preis von 12,00 Euro (ermäßigt 6,00 Euro) bestellt werden.
inpeos - Institut für Partizipation und Chancengerechtigkeit
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Telefon +49 351 260 5842
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