(openPR) Asselner Windkraft setzt eine Wirtschaftsprüfung durch / Wange: "Hat mit Technologiezentrum nichts zu tun"
Lichtenau - Dem Geschäftsführer des Lichtenauer Technologiezentrums für Erneuerbare Energien (TZL) und weiterer Unternehmen Günter Benik bläst ein scharfer Wind ins Gesicht. Nicht nur die Asselner Windkraft GmbH & Co. KG hat ihm das Vertrauen entzogen.
Finanzielle Unregelmäßigkeiten werden Benik vorgeworfen. Die Asselner Windkraft, bei der Benik einer von zwei Geschäftsführern war, hatte bereits im Frühjahr eine Wirtschaftsprüfung durchgesetzt. "Aufgrund dieser wird der Geschäftsführer Günter B. abberufen und ein neues Kontrollorgan, der Beirat ins Leben gerufen", so die gestrige Pressemitteilung. Den Vorsitz hat der Mitgesellschafter und Geflügelzüchter Ludger Förster aus Verne übernommen. Einziger verbliebener Geschäftsführer ist Johannes Lackmann (Paderborn), auch Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien.
"Benik ist bereits aufgrund von Unregelmäßigkeiten in mindestens vier Firmen von den Gesellschaftern als Geschäftsführer abberufen worden", so die Pressemitteilung weiter. Wegen seiner häufigen Auslandtätigkeiten habe er für diese Aufgaben "keine Zeit mehr", sagte Benik, gestern in Lettland, am Telefon gegenüber der Neuen Westfälischen. Bei der Windpark Meerhof sei die Beendigung seiner Geschäftsführer-Tätigkeit "noch nicht endgültig". Die Vorwürfe nannte Benik "ungeheuerlich" und "es ist nichts nachgewiesen". Rechtlich sei nichts festgestellt worden.
Dem Lichtenauer Bürgermeister Karl-Heinz Wange sind die Vorwürfe gegen den Mit-Geschäftsführer des TZL bekannt. Auch im Stadtrat habe es Fragen gegeben. Er habe die Dinge auch mit Johannes Lackmann besprochen. "Das hat mit unserem Technologiezentrum nichts zu tun", so Wange am Mittwoch gegenüber der NW: "Das müssen die in ihren Firmen klären". Die Stadt selbst kontrolliere das TZL und habe zurzeit die Wirtschaftsprüfung im Hause.
(Quelle: NW vom 12.07.2007)
VON KARL FINKE











