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Active Sourcing-Studie: Höhere Absicherung der Auslagerungsstrategien gefragt

17.07.200712:38 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Frankfurt, 17.07.2007 - Ein Großteil der Unternehmen will bei einer erneuten Outsourcing-Entscheidung mehr Sorgfalt an den Tag legen, um wirtschaftliche Spätfolgen zu vermeiden. Zur Absicherung der Auslagerungsstrategien sollen auch verstärkt Zweitgutachten nach dem Vier-Augen-Prinzip eingesetzt werden. Diese Ergebnisse hat eine Erhebung des Beratungsunternehmens Active Sourcing AG ermittelt. Danach urteilt etwa ein Viertel der über 200 befragten Outsourcing-Anwender, dass sie ihre seinerzeitige Auslagerungsstrategie aus heutiger Sicht in „sehr wesentlichen“ Zügen anders gestalten würden. Für weitere 38 Prozent gilt diese Einschätzung teilweise, während lediglich zwei von fünf Firmen mit ihrer ursprünglichen Entscheidung weitgehend zufrieden sind.



Die Ursachen dieses selbstkritischen Rückblicks sind vielfältig und vor allem durch die Praxiserfahrungen geprägt. So haben sich bei mehr als einem Drittel der Firmen die Kriterien für die Auswahl des geeigneten IT-Providers und die Methodik des Transfers der ausgelagerten IT-Funktionen auf den Dienstleister rückblickend als nicht optimal erwiesen. Allerdings werden von einer noch größeren Zahl weitere Aspekte kritisch bewertet. Dazu gehören die vereinbarten Preismodelle (37 Prozent) ebenso wie die praktische Umsetzbarkeit der Vertragsregelungen (40 Prozent) und vor allem die Leistungsqualität der Services (42 Prozent). Aber auch mit den Innovationseffekten sind 24 Prozent der Anwender unzufrieden, ebenso würde heute jedes vierte Unternehmen den Umfang und die Struktur der auf Dienstleister übertragenen IT-Systeme anders definieren.

„Zweifellos stehen die vielfältigen Praxisschwächen der Outsourcing-Projekte in einem engen Zusammenhang damit, dass die Unternehmen bei diesen langfristig angelegten Maßnahmen häufig Neuland betreten“, urteilt Stefan Regniet, CEO der Active Sourcing AG. „Wenn durch Unerfahrenheit die Weichen falsch gestellt werden, sind anhaltende Schmerzen im Alltag und wirtschaftlich sehr ungünstige Effekte vorprogrammiert“, beschreibt er die typischen Konsequenzen. Als Beispiele nennt er mangelnde Flexibilität durch starre Verträge, ungeeignete Preismodelle oder zu lange Vorlaufzeiten bei technologischen Anpassungen. Diese Konsequenzen könnten auch entstehen, sofern bedingungslos dem Rat eines beauftragten Beraters gefolgt werde.

Der Consultant empfiehlt deshalb, systematische Korrektivmethoden durch ein Zweitgutachten in die finale Entscheidungsphase der Auslagerungsplanung zu integrieren, bei dem mit neutralem Blick auf das entwickelte Konzept geschaut wird. Eine solche Vorgehensweise komme beim Outsourcing derzeit jedoch kaum zum Einsatz, weil es dazu weder entsprechende Angebote seitens der Berater gebe, noch bisher diese Möglichkeit der Risikominimierung öffentlich diskutiert wurde. „Es ist einfach noch niemand auf den Gedanken gekommen, obwohl er nahe liegt“, urteilt Regniet, nennt aber in gleichem Atemzug noch einen weiteren Grund: „Die mit den Outsourcing-Strategien beauftragten Berater würden sich vermutlich nicht gerne über die Schulter schauen lassen“, sieht er an dieser Front Widerstände.

Dabei sind die Anwender durchaus offen für solche Angebote. Denn auf die Frage, ob eine zusätzliche neutrale Analyse der Outsourcing-Strategie nach dem Vier-Augen-Prinzip Schwächen in der Vorgehensweise möglicherweise offen gelegt hätte, kommt die Active Sourcing-Erhebung zu interessanten Ergebnissen. So sind 19 Prozent der Befragten der Auffassung, dass sich damit „auf jeden Fall“ spätere Probleme hätten vermeiden lassen können. Für weitere 33 Prozent hätte es „vermutlich“ zur Offenlegung von Mängeln in den Auslagerungskonzepten geführt. Gleichzeitig tendieren 26 Prozent dazu, bei zukünftigen Outsourcing-Projekten ein solches Zweitgutachten einzubeziehen. Zusätzlich über die Hälfte der Befragten sieht darin zumindest einen überlegenswerten Schritt. Regniet schätzt die Kosten auf ein bis zwei Promille des Outsourcing-Vertragsumfangs.

Die Grafiken und Einzelergebnisse können unter folgender Adresse angefordert werden:
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