(openPR) Mehr als 40.000 Pokerbegeisterte nahmen an den Freeroll-Turnieren von PartyPoker.net teil, um sich für das Live-Finale des „DSF Poker Champion“ zu qualifizieren. Das DSF zeigt am Donnerstag, 5. Juli den „Final Table“. Der Sieger gewinnt einen Mercedes SLK.
Studiofeeling und heiße Preise
Grelle Scheinwerfer, riesige TV Kameras und dazu der Pokertisch mit Untertischkameras mitten in einem großen Raum ohne Fenster. Die Spieler wurden von Michael „the voice“ Körner, dem Poker-Experten und Miriam Pilhau, beide bekannt aus verschiedenen TV-Sendungen, erwartet. Beeindruckend auch der Mercedes in der Ecke des Studios, angeleuchtet von Scheinwerfern, der begehrliche Blicke der Finalisten auf sich zog.
40.000 Teilnehmer versuchten ihr Glück und Können in den Freeroll Turnieren bei PartyPoker.net, der weltgrößten Pokerschule, in der Hoffnung den 50.000 Euro teuren Mercedes zu gewinnen. Aber nur die letzten zehn durften in die Münchener Studios zum DSF Live-Turnier um am "Final Table" um den Titel "DSF Poker Champion" zu spielen. Als Hauptpreis winkt ein Mercedes SLK 280. Der zweite Preis beinhaltet eine Luxusreise nach Monte Carlo mit einem Besuch des Casinos und einem Hubschrauberrundflug im Gesamtwert von 15.000 Euro.
Mit einem Starteinsatz von 10.000 an Chips begann die Runde. Die Blinds erhöhten sich alle 15 Minuten.
In der ersten Stunde gehörten Ernst und Steffen zu den aktivsten Spielern. Steffen war ein absoluter Angstgegner am Tisch, einmal im Spiel hat er fast immer geraist. Den ersten schönen Pott hat sich Ernst mit seinen Pocket Kings geholt.
Flushgefahr & Michael Körners Favorit
Im weiteren Spielverlauf mußten sich Christos und Bastian einen Pott teilen, nachdem der Carddealer fünf mal Kreuz gelegt hatte. Dabei sah es so gut für Bastian aus, als er mit seinen zwei Buben All in ging und von Christos gecallt wurde. Im Flop dann A/Q/J/7/4 in einer Farbe.
Als erstes mußte Bastian gehen, gefolgt von Burkhard, Karsten und Jochen. „Schade, Jochen war mein Favorit“, sagte Michael Körner, der auf den 36jährigen mit der meisten Spielerfahrung getippt hatte.
Kopfschütteln - Wolfgang der „Meister im folden“
Wolfgang, der mit 61 Jahren Älteste in der Runde, hatte bis zu diesem Zeitpunkt nur zwei Hände gespielt. Die Blinds waren mittlerweile bei 800/1500. Alle waren sich sicher, daß die Blinds Wolfgang bald auffressen würden. Doch es sollte ganz anders kommen. Wolfgang geht mit K/9 All in und bekommt eine Straße. Ein schöner Pott den Steffen an Wolfgang zahlen musste.
Ein unglaublicher Flopp
Die wohl spektakulärste Hand ereignete sich zwischen Ernst und Alexander.
Ernst geht mit Pocket 9er All in, Alexander called mit 7/6 und floppt den 6er Vierling.
Da muß der Teufel die Hand im Spiel gehabt haben. Die Chancen standen mit 80% auf der Seite von Ernst, aber das Glück war nicht auf seiner Seite.
Michael Körner dazu: „Spannendste Situation war der gefloppte Vierling, eine wichtige Hand für Alexander die ihn auf den Weg zum Poker Champion brachte“.
Neuer Chipleader
Die Blinds bei 1000/2000, bescherte Wolfgang mit American Airlines gegen A/Q von Daniel einen großen Pott von 37000 Chips. Wolfgang, der zu 95 % seine Karten wegwarf, war mittlerweile Chipleader.
Kurz danach hat Wolfgang mit einem Full House Christos vom Tisch genommen.
„Wolfgang hat mit seinen All ins viel Glück, aber er hat eben auch das richtige timing und immer jemanden der bezahlt“, so der Pokerexperte Michael Körner.
Der DSF Poker Champion
Nachdem auch Daniel das Spiel verlassen musste, wurde das Heads up zwischen Alexander und Wolfgang ausgetragen. Alexander ging mit dem doppelten Chipstack als Wolfgang an den Start und die Blinds lagen bei 5000/10000.
Schon nach wenigen Minuten folgt das erste All in mit Q/9 von Wolfgang mit einer 55%igen Gewinnchance gegen J/10 von Alexander.
Der Dealer deckte 8/4/J/2/8 auf und das Paar Buben gewinnt gegen Q/9 von Wolfgang.
Alexander Dercho aus Sulz ist DSF Poker Champion. Der Kaufmann im Einzelhandel hat als Vorbild den spanische Pokerspieler Carlos Mortensen. „Ich wollte das Turnier gewinnen. Dafür bin ich hergekommen“, so Alexander.
Das ist ihm auch gelungen!
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