(openPR) Wissenschaftssommer Sylt - Sonne, Strand, Meer können kaum ablenken... Seit dem 26.Juni und noch bis zum 28. August bevölkern bekannte Wissenschaftler die Bühne der Stiftung kunst:raum sylt quelle in Rantum
Rantum/Sylt, 01.07.2007 - Weite Strände, herrliche Sommertage am Meer, mal stürmisch, mal in flirrender Hitze. So erlebt man den Sommer am Meer. Dass viele Gäste dennoch nicht nur an Entspannung und Nichtstun denken, zeigt der langjährige Erfolg des Wissenschaftssommers Sylt, der seit dem 26. Juni bis zum 29. August 2007 stattfindet und in diesem Jahr das Thema „Klimawandel - Klimafolgen“ hat.
Jahr für Jahr bringt die hochkarätig besetzte Vortrags- und Diskussionsreihe Wissenschaft und Kultur, Nobelpreisträger und Künstler miteinander ins Gespräch. Es werden Einblicke zum aktuellen Stand der Forschung und in das moderne wissenschaftliche und künstlerische Verständnis von Lebensprozessen gegeben.
Mit Prof. Mojib Latif hat man am Mittwoch, 4. Juli die Gelegenheit einen der renommiertesten Klimaforscher zu erleben, der an diesem Abend über „Bringen wir das Klima aus dem Takt“ referieren wird.
Die Erkenntnis, dass der Klimawandel schon längst eingesetzt hat, wird durch zahlreiche Fakten belegt. Um gravierende Klimaänderungen in den nächsten hundert Jahren zu vermeiden, müsste der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen gegenüber dem heutigen Ausstoß um mindestens 90 Prozent bis 2100 reduziert werden. Das ist weit mehr als das, was im Kioto-Protokoll gefordert wird und als Forschung, Industrie und Gesellschaft glauben realisieren zu können.
Doch eines ist klar – nur Innovationen garantieren Wohlstand und können das Klimaproblem lösen. Die Entwicklung und der Export neuer Technologien sind von besonderer Bedeutung, setzt aber eine entsprechende Bildungs- und Forschungslandschaft voraus. Nicht auf vorgeschlagene „Ingenieurlösungen“ zu bauen, sondern das Übel an der Wurzel zu packen, ist eines der Anliegen von Latif. Dass Klimaschutz bei jedem anfängt und man in seinem persönlichen Umfeld Beiträge zum Energiesparen und zur effizienteren Energienutzung leisten kann, stellt Latif in den Mittelpunkt seines Vortrages. „Das Klimaproblem ist lösbar. Noch ist Zeit zum Handeln. Eine gewisse weitere globale Erwärmung der Erde können wir zwar nicht mehr verhindern, die ganz starken Veränderungen sind aber noch vermeidbar“, so Prof. Mojib Latif.
Der 4. Wissenschaftssommer Sylt wird veranstaltet durch die stiftung kunst:raum sylt quelle in Kooperation mit der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg und unterstützt durch die ZEIT Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und FORSEO und NDR. Er bringt in einer hochkarätig besetzten Vortrags- und Diskussionsreihe Wissenschaft und Kultur miteinander ins Gespräch.
Weitere Termine „4. Wissenschaftssommer Sylt“:
11.07.2007 Prof. Dr. Karsten Reise „Sylt im Klimawandel“, 16.07.2007 Lutz Fritsch „Bücher im Eis“, 18.07.2007 Prof. Dr. Ludwig Fischer „Nach uns die Sintflut“, 25.07.2007 Prof. Arno Frühwald „Die Rolle der Wälder“, 30.07.2007 Thomas Kraupe „Donnerwetter Weltraumwetter“, 01.08.2007 Dr. Daniela Jacob „Globaler Klimawandel und lokale Konsequenzen“, 08.08.2007 Prof. Ulrich Eckhardt „Warum stimmt der Wetterbericht nicht?“ – Prof. Dr. Peter Höppe „Globaler Klimawandel – Auswirkung auf Wetter, Wirtschaft und Gesundheit“, 15.08.2007 Prof. Hartmut Grassl „Wer Sylt erhalten will, muss sich von fossilen Brennstoffen verabschieden“, 29.08.2007 Prof. Dr. Cord Jakobeit „Klimaflüchtlinge – was kommt auf uns zu?“
Am Mittwoch, 4. Juli 2007, 20:15 Uhr, Prof. Mojib Latif, Moderation: Angela Grosse (Hamburger Abendblatt), Eintritt 12 €
Ort:
Stiftung kunst:raum sylt quelle
Hafenstraße 1
25980 Rantum (Sylt)
Info-Telefon 04651 – 92033
www.kunstraum-syltquelle.de
Pressekontakt: agentur re-book, Marienstraße 83, D-42105 Wuppertal
Phone/Fax: +49(0)202.9745209, Cell Phone: +49(0)160.1564308, E.Mail
Stiftung kunst:raum sylt quelle
International – innovativ - interdisziplinär
Auf Deutschlands nördlichster Insel ist auf dem Gelände eines kleinen, malerisch gelegenen Mineralbrunnens ein besonderer Veranstaltungsort entstanden – und eine bundesweit einmalige Begegnungsstätte für Künstlerinnen und Künstler aller Sparten und vieler Nationen. Zwischen Dünen und Watt kommen diese miteinander und mit ihrem Publikum ins Gespräch – und nutzen die Zeit zum Nachdenken, Verwirklichen, Entwickeln, Entspannen. Die Stiftung kunst:raum sylt quelle wurde 2002 von Indra Wussow gegründet und verpflichtet sich der Tradition der Künstlerinsel Sylt, an die sie anknüpft.
- Galerie im kunst:raum sylt quelle
ganzjährig Ausstellungen international renommierter Künstler, Projektraum für junge Kunst.
- Produktionshalle im kunst:raum sylt quelle
ganzjährig Theaterproduktionen, Konzerte und wissenschaftliche Vorträge, Probebühne für experimentelle und interdisziplinäre Projekte.
- Wohnen im kunst:raum sylt quelle
ganzjährig stehen Künstlern Arbeitsräume und Wohnmöglichkeiten auf dem Gelände der Sylt-Quelle zur Verfügung.












