(openPR) Frankfurt - Das Frankfurter Institut für Gestaltung und Kommunikation stellt das Programm 2007/08 vor.
Das neue Programm bietet Einsteiger- und Fortgeschrittenen Kurse zum Thema therapeutisches Puppenspiel. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer berufsbegleitenden Weiterbildung. Das therapeutische Puppenspiel wendet sich insbesondere an Mitarbeiter in psychosozialen, pädagogischen oder therapeutischen Berufen, da hier Rollenspiele und szenische Situationsgestaltungen oft zum Arbeitsalltag gehören. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass es für Kinder wie für Erwachsene einfacher ist, durch einen Stellvertreter auszudrücken, was sie sonst vielleicht nicht sagen würden.
Puppen helfen auch in vielen anderen Situationen: sie können Kontakte knüpfen; sie können Streit schlichten; sie können neue Erfahrungen wagen; sie dürfen und können alles sagen. Sie trösten und bringen zum Lachen. Sie können ihren Zorn ungezügelt äußern und rühren zu Tränen. Sie sind schüchtern oder vorlaut, klug oder naiv, stark oder schwach, lieb oder böse - ganz nach Bedarf.
So ist es für viele Menschen einfacher mit einer Puppe auszudrücken, was sie bewegt. Das Spiel mit der Puppe erlaubt es, die Szene selbst zu beherrschen und aktiver Auslöser und Kontrolleur des Geschehens zu sein. Dies geschieht umso leichter, wenn es sich um eine Puppe handelt, die selbst hergestellt ist, die „ein Teil“ von mir ist und die dadurch eine sehr viel größere Identifikationsmöglichkeit bietet. Die Puppe bietet gleichzeitig Schutz und eine direkte Form der Aussage, wie sie im Gespräch von Mensch zu Mensch oft nicht möglich ist.
Diese Erfahrungsmöglichkeiten gelten für die Menschen mit denen wir arbeiten aber auch für uns selbst: auch dem Helfer kann die Puppe eine Hilfe sein. Sie kann durch ihre Vielfältigkeit überall dort eingesetzt werden, wo die Arbeit mit Menschen manchmal nach einem Helfer verlangt.
Die Fortbildungen und Kurse richten sich an: Erzieherinnen und Erzieher; Heilpädagoginnen und Heilpädagogen; Lehrerinnen und Lehrer; Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten; Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter; Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen; Psychologinnen und Psychologen; Mitarbeiter/innen in der Altenbetreuung; Kinderkrankenschwestern und -pfleger und natürlich an alle Menschen, die an diesem Thema interessiert sind und gerne mehr darüber und über sich selbst erfahren möchten.
Neu in das Programm aufgenommen wurde der Kurs „Therapeutisches Puppenspiel mit traumatisierten Kindern“. Ein Seminar für fortgeschrittene TeilnehmerInnen. In dem die Besonderheiten im Umgang mit posttraumatischen Belastungssituationen und den Einsatzmöglichkeiten von Puppenspieltherapie behandelt werden.
Das neue Programm ist zu beziehen bei:
Frankfurter Institut für
Gestaltung und Kommunikation
Sebastian-Rinz-Str.20
60323 Frankfurt-Main
http://www.puppenspiel-therapie.de
Fon. / Fax: 069/ 59 34 67











