(openPR) Eine der größten Herausforderungen im Einführungsprojekt branchenunabhängiger Softwaresysteme ist das Handling der meist sehr spezifischen Daten eines jeden Anwenders. Jede Branche, jeder HYDRA-Anwender hat dabei seinen eigenen individuellen Informationsbedarf. Um diesen zu decken, müssen die Informationen aus verschiedenen Quellen erfasst, ausgelesen und angezeigt werden. Darüber hinaus werden die spezifischen Daten in die jeweilige Anwendung integriert; z.B. in die grafische Planung zur Optimierung der Produktion nach branchentypischen Schlüsselinformationen oder zur Gruppierung und Sortierung in Übersichten und Reports.
Das MES HYDRA bietet ein dreistufiges Integrationskonzept für spezifische Daten an:
Stufe 1: zahlreiche Daten anzeigen
Die erste Ebene besteht aus „Master-Detail Benutzerfelder“, die zu jedem geeigneten Objekt hinterlegt bzw. aus externen Quellen übernommen werden. Die Daten stehen dem Anwender im Objektbezug jederzeit und an allen Clients in den Erfassungsterminals in der Produktion uneingeschränkt zur Verfügung. Hauptanwender sind Unternehmen, welche die sogenannte „Variantenkonfiguration“ einsetzen. Dabei wird z.B. das Material nicht ausschließlich über eine Materialnummer identifiziert, sondern durch viele Eigenschaften beschrieben, die überall und für jede am Herstellungsprozess beteiligte Person verfügbar sein müssen.
Stufe 2: Integration in die Anwendung
Die zweite Ebene der Benutzerfelder ist die Integration in die Anwendung. Die „integrierten Benutzerfelder“ können aus der ersten Stufe extrahiert oder explizit zu Objekten verwaltet werden. Die Daten stehen über ein objektbezogenes Kriterium klassifiziert in den jeweiligen Anwendungen zur Verfügung. Beispielsweise wird die Stahlgüte oder der Wärmebehandlungsschlüssel häufig in der grafischen Planung zur Sortierung und Gruppierung im Vorfeld der Reihenfolgeoptimierung genutzt. Die spezifischen Daten helfen dem Anwender, sich in der zunehmend ausgelasteten Produktion den Durchblick zu verschaffen.
Stufe 3: Spezifische Daten erfassen und auswerten
Die dritte Stufe der Integration wird durch anforderungsgerechte Gestaltung der Erfassungsdialoge erreicht. Basierend auf umfangreichen Basisdialogen werden projekt- oder branchenbezogene Daten in die Erfassung integriert. So kann die Temperatur des Auftragsmaterials beim Verlassen der Wärmebehandlung ebenso wie die Anzahl von Klebestellen innerhalb einer Papierrolle oder die Umgebungsvariablen in der Nahrungsmittelindustrie zu erfassen sein. Diese am Erfassungsterminal vom Mitarbeiter erfassten Daten können in den Auswertungen und Reports bei Bedarf für die Analyse der Produktion herangezogen werden – bzw. werden an das ERP zur weiteren Verarbeitung übertragen.
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