(openPR) Seit Ende Februar 2007 ist das neue Release HYDRA-CAQ 7.2 verfügbar. Das stark erweiterte CAQ-Modul bietet dem Anwender viele neue Funktionen, die es ihm ermöglichen, die Qualitätsprozesse und die Produktqualität zu optimieren. Hierzu einige ausgewählte Beispiele:
Am Prüfterminal stehen den „Prüfern“ in der Produktion jetzt neue Möglichkeiten zur Visualisierung und Dokumentation der Prüfergebnisse zur Verfügung. So kann z.B. neben der Messwertliste ein Messwertindikator eingeblendet werden. Dieser zeigt die Lage des aktuell eingegebenen, jedoch noch nicht gespeicherten, Messwerts innerhalb der durch die Prüfplanung vorgegebenen Grenzwerte an. Die Spannweite des Messwertindikators hängt dabei von den äußersten Grenzwerten ab. Dies ist vor allem bei der Online-Datenerfassung und der Einrichtungsprüfung von großem Nutzen. Sehr wichtig ist der Überblick über die Qualitätshistorie. Neben verschiedenen Regelkarten besteht mit dem neuen Release zusätzlich die Möglichkeit, alle bereits erfassten Fehler und Maßnahmen jederzeit anzuzeigen. Dadurch können sich die Prüfer, z.B. nach einem Schichtwechsel, sofort einen Überblick über die zuvor festgestellten Fehler und eingeleiteten Maßnahmen verschaffen. Eine verbale, u.U. fehlerbehaftete Übermittlung dieser Informationen ist somit hinfällig.
Zur Erreichung des Ziels „mit möglichst wenig Prüfaufwand, den Prozess unter statistischer Kontrolle zu halten“, ist eine flexible Auslösung der Prüffälligkeit von großer Bedeutung. Grundlage dafür ist die Definition merkmalsspezifischer, zeit- und stückbezogener Prüfintervalle sowie die Definition der ein-malig fälligen Merkmale wie z.B. die Auslösung der Prüffälligkeit bei Auftragsstart /
unterbrechung. Elementar dabei ist, dass die Auslösung der Prüffälligkeit je Merkmal unterschiedlich gestaltet werden kann. HYDRA-CAQ 7.2 geht noch einen Schritt weiter. Je Merkmal können unterschiedliche singuläre Ereignisse eine Prüffälligkeit auslösen. So kann z.B. ein Los- oder Chargenwechsel bei ganz bestimm-ten Merkmalen eine Prüffälligkeit auslösen. Dadurch wird das neue Los oder die neue Charge ganz gezielt auf einzelne Qualitätskriterien untersucht. In Abhängigkeit des Prüfergebnisses kann sofort korrigierend in den Prozess eingegriffen und bei positivem Prüfausgang eine Freigabe erteilt werden.
Da Produktionsstillstände die Qualität des Artikels bzw. Materials maßgebend beeinflussen können, besteht in dem neuen Release die Möglichkeit, für jeden Wechsel von einem nicht produktiven in einen produktiven Maschinenstatus merkmalsabhängig eine Prüfung auszulösen. Ein weiteres Ereignis zur Auslösung einer Prüfung kann der Schichtwechsel sein. Um flexibel eine Prüffälligkeit auszulösen, kann mit HYDRA-CAQ 7.2 ein initiales Prüfintervall definiert werden. Diese Funktion ermöglicht beispielsweise, dass die erste Prüfung nach 30 Minuten fällig ist, die nachfolgenden Prüfung jedoch nur alle zwei Stunden.
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