(openPR) Am vergangenen Wochenende gelang Michael Rebhan einer seiner größten Erfolge im Motorsport. Er gewann für das Team Black Falcon/Performance Center Nürburgring den Meistertitel beim legendären 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring in der Serienwagenklasse!
Die Rennveranstaltung begann für Michael bereits am Dienstagabend mit einem teaminternen Leihkartrennen auf dem Nürburgring. Das nächste Highlight sollte bereits am Mittwoch mit dem Autocorso um die gesamte Strecke folgen, für den Michael und sein Team über drei Stunden benötigten und bei dem die wahnsinnige Begeisterung der Fans zu spüren war.
Am Donnerstag fand dann der Adenauer Racing Day statt, bei dem 20 ausgewählte Fahrzeuge aus dem ganzen Starterfeld sich und ihre Fahrer vor einem Publikum von etwa 15.000 Menschen präsentieren konnten.
Michael war sichtlich begeistert und sagte: "Unsere Autogramme waren heiß begehrt, auch dadurch, dass wir vier hübsche Promotion Girls dabei hatten, die sowohl bei Publikum, als auch bei Presse und TV super ankamen."
Zeittraining 1 und 2:
Am Freitag wurde es dann ernst, das Zeittraining sollte die ersten Ergebnisse im Kräftemessen der Teams bringen. Für das Team um Michael war das Training hauptsächlich noch von Abstimmungsarbeiten am Fahrwerk des E92 Coupés geprägt, denn man wollte perfekt für den anstehenden 24 Stunden Kampf gerüstet sein. Die Bestzeit für das Team markierte Teamchef Alex Böhm am Anfang des 2. Zeittrainings, welche letztendlich im Klassement der Serienwagenklasse V5 den vierten Startplatz bedeutete.
Michael fuhr sowohl in der ersten als auch in der zweiten Trainingssitzung, konzentrierte sich dort jeweils wie abgesprochen auf die Testarbeit am Fahrwerk und an der Lichtanlage des BMW.
Rennen:
Nun war es endlich soweit. Das legendäre 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring 2007 sollte pünktlich am Samstag um 15.00 Uhr gestartet werden. Jedoch spielte das berühmte Eifelwetter mal wieder nicht mit und so musste wegen einer Unwetterwarnung zum ersten Mal in der Geschichte der Start des 24 Stunden Rennens um beinahe zwei Stunden verschoben werden. Als dann um 16.50 Uhr endlich der Start erfolgen konnte, entschied sich beinahe das gesamte Feld der 220 Starter für Regenreifen. Michael und seine Teamkollegen jedoch beschlossen Intermediate Reifen aufziehen zu lassen, da sie mit dem baldigen Abtrocknen der Strecke rechneten.
Dieses Risiko wurde belohnt und so konnte man sich bereits in der Anfangsphase auf den zweiten Rang verbessern.
Michael saß das erste Mal um kurz nach 18.00 Uhr direkt nach Startfahrer Alex Böhm am Steuer des Coupés und das zweite Mal gegen Mitternacht. Genauso wie seine drei Teamkollegen hielt auch er sich an die vor dem Rennen besprochene Taktik und glänzte durch seine konstanten Zeiten um 10.35 Minuten.
Bereits nach wenigen Stunden gelang es dem Team um Michael Rebhan dann durch die äußerst konstante Fahrt die Führung in der Serienwagenklasse zu übernehmen und diese sogar im Laufe der Zeit auszubauen. Schon vor dem Rennen wurde unter den Fahrern vereinbart nicht alles zu riskieren, um zum einen das Auto zu schonen und um nicht unnötig in einen Unfall verwickelt zu werden. Dies gelang ihnen auf hervorragende Art und Weise und so konnten sie mit vergleichbar geringem Risiko ihren Vorsprung im Laufe der Nacht auf etwa 6 Minuten ausbauen.
Um 4.00 Nachts spielte das Wetter den Teams dann einen erneuten Streich, das Rennen musste wegen sehr starkem Nebel unterbrochen werden, da die Sicht der Fahrer zu diesem Zeitpunkt gleich Null war.
Michael hierzu: "Diese Entscheidung der Rennleitung war absolut richtig, das Unfallrisiko war einfach viel zu hoch. Schon bei meinem Nachtturn kamen bereits einige dichte Nebelbänke auf, die meine Sicht stark einschränkten."
Letztendlich blieb der Rennleitung und den Teams nichts anderes übrig, als zu warten und auf Besserung zu hoffen. Diese lies lange auf sich warten und so konnte das Rennen erst um 9.37 Uhr wieder aufgenommen werden.
Von nun an zeichnete sich für die Black Falcon Truppe ab, dass man lediglich noch auf den Zweitplatzierten aufpassen musste, denn alle anderen der Klasse lagen bereits zu weit zurück.
Aber auch diese Aufgabe meisterten sie erstklassig, jeder Angriffsversuch des Zweiten wurde konsequent abgewehrt und so hielt sich Ihr Vorsprung immer gleichmäßig über 4 Minuten.
Im Ziel hatten Michael und das Team Black Falcon dann über 5 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten und konnten ihren ersten und zugleich wichtigsten Sieg der Saison 2007 feiern, den Sieg beim 35. ADAC Zürich 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring! Im Gesamtklassement landeten sie als bester Serientourenwagen auf einem hervorragenden 25.Platz von 220 gestarteten internationalen Fahrzeugen!
Fazit:
Michael zu seinem Erfolg: "Sowohl das gesamte Team Black Falcon/Performance Center Nürburgring als auch meine Fahrerkollegen Alex Böhm, Jean Paul Breslin und Rolf Scheibner haben einen hervorragenden Job abgeliefert. Unser Auto lief während der gesamten Zeit ohne jegliche Probleme und auch die heiklen Wetterbedingungen konnten uns nicht um den Sieg bringen!
Ich bin überglücklich, dies ist mein bisher wichtigster Titel im Automobilsport. Die harte Arbeit der vergangenen Jahre hat sich nun endlich bezahlt gemacht und nun bin ich bereit den nächsten Schritt zu machen! Abschließend möchte ich noch meinen gesamten Partnern der Saison 2007 für ihre Unterstützung danken, vor allem dem Autohaus Fischer aus Neumarkt, ohne Sie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen! "








