(openPR) DEUTSCHES TIERSCHUTZBÜRO zeigt Bilder aus der deutschen Hühnermast
Das Masthuhn, besser bekannt als Broiler oder Hendl, gehört zu den beliebtesten Tieren der Deutschen, zumindest auf dem Teller. Über 500 Millionen Masthühner werden jedes Jahr in Deutschland verzehrt. Dabei handelt es sich nur bei jedem zweiten Masthuhn auch tatsächlich um ein Huhn, denn nach nur 28 Tagen werden die Tiere vor der Geschlechtsreife geschlachtet. Dank eines speziellen Hybridtyps ist es dem Züchter egal, ob Huhn oder Hahn, Hauptsache das Schlachtgewicht stimmt. Aufgrund der fehlenden Haltungsverordnung konnten deutsche Geflügelzüchter bisher weitestgehend unkontrolliert ihren umstrittenen Zuchtmethoden nachgehen. Dies sollte sich durch eine EU-Vorschrift ändern. Mit großer Erwartung blickten Tierschützer nach Brüssel, doch statt einer Haltungsverordnung und somit einer Verbesserung für die Tiere sehen sich mit einer Farce konfrontiert. Gesetzlich wurde jetzt u.a. geregelt, dass 30 Masthühner auf einem Quadratmeter leben müssen. „An dem Gesetz müssen Lobbyisten der Geflügelwirtschaft mitgearbeitet haben, anders kann ich mir diese Pseudovorschrift nicht erklären“, so Ingo Schulz vom DEUTSCHEN TIERSCHUTZBÜRO in Köln.
Das DEUTSCHE TIERSCHUTZBÜRO beobachtet und dokumentiert seit Jahren die Gepflo-genheiten deutscher Geflügelzüchter. In der Videodokumentation „Hintern den Kulissen – so entsteht Billig-Fleisch“ sowie in der gleichnamigen Fotodokumentation ist zu sehen, wie Mast-hühner in Deutschland gehalten werden. Beide Dokumentationen spiegeln die letzten Jahre wi-der und zeigen auf, was es bedeutet, wenn 30 Masthühner pro Quadratmeter leben müssen.
Auf der Website www.tierschutz-videos.de können die Dokumentation „Hinter den Kulissen“ als DVD bzw. VHS-Kassette sowie die gleichnamige Fotodokumentation bezogen werden.
Weitere Information bei:
Ingo Schulz, DEUTSCHES TIERSCHUTZBÜRO, Tel.: 0221-20463862 (
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