(openPR) Wenn man diese drei Buchstaben liest, dann denkt man gleich an die hilfreiche Taste auf der linken Seite der Tastatur. Dieses Kürzel hat schon einige Male die Stirnfalten glatt gebügelt und die Wut im Bauch verdrängt, wenn der PC mal wieder anders wollte, als man selbst.
Doch in unserem Fall ist nicht von der berühmten Taste die Rede, allerdings von etwas, das im weitesten Sinne mit Rettung zu tun hat.
Die Buchstaben ESC stehen für European Students’ Conference. Dies ist ganz formal gesagt eine internationale Medizinkonferenz für Studenten. Sprich, ein Zusammenkommen, auf der die zukünftigen Retter von Leben sich treffen und konferieren.
Vom 7.-11. Oktober öffnet das Lehrgebäude der Charité für alle Interessierten wieder seine Pforten. Dieses Jahr ist ein ganz Besonderes, denn die ESC wird 18; endlich volljährig. Doch aus den Kinderschuhen ist diese Konferenz schon längst heraus. 1989 gegründet, diente sie anfangs zum Austausch zwischen Ost- und Westeuropa. Inzwischen hat sie sich zu einer der größten medizinischen Studentenkonferenzen Europas etabliert.
Medizinstudenten aus der ganzen Welt haben noch bis zum 15. Juni Zeit, sich mit ihrer Doktorarbeit bzw. Forschungsarbeit zu bewerben. Diese können sie dann vor einem internationalen Fachpublikum präsentieren und noch besser: Es gibt auch Geld zu gewinnen. Außerdem werden alle präsentierten Projekte im ESC Abstract Book (Suplement Holzapfel Verlag) veröffentlicht und man könnt somit eure Sammlung von Impact Points aufstocken.
Ein weiterer Anreiz ist das ESC-Stipendium. Zwei Studenten erhalten die Möglichkeit ein halbes Jahr umsonst an einem Institut der Charité zu forschen.
Neben diesen zwei Bereichen bietet die ESC auch interessante Workshops und Vorlesungen. In diesem Jahr steht alles unter dem Motto des Herzens. „Das Herz jenseits der Anatomie“ lautet das Konferenzthema. Jeder Tag bietet eine neue Welt. Von Zukunft der Medizin über die drei Hauptbedrohungen der Gesundheit und vieles mehr, kann man mal den normalen Unialltag vergessen und das Fach der Medizin auf eine andere Art und Weise erleben.
Bettina Malter









