(openPR) Eine Software für alle Anforderungen: Mit Fundtrac der Ulmer CIWI GmbH bildet die Hilfsorganisation den gesamten Projektkreislauf in einem einheitlichen System ab.
Für jährlich rund 6.000 Kinder in Kriegs- und Krisengebieten leistet das Hammer Forum e.V. humanitäre medizinische Hilfe. Darüber hinaus ermöglicht die Hilfsorganisation mit Sitz im nordrhein-westfälischen Hamm pro Jahr rund 100 besonders schwer erkrankten Kindern aus diesen Gebieten eine angemessene Behandlung in Deutschland. Seine internationalen Hilfsprojekte wird das Hammer Forum künftig mit Fundtrac, der Software des Ulmer IT-Spezialisten CIWI verwalten. Die Projekte des Hammer Forums werden zu großen Teilen aus Spenden finanziert. Mit diesen Geldern wird die Arbeit in den Krisengebieten, die Hin- und Rückflüge der Kinder, die Aktionskosten, die Betreuung in Deutschland und die medizinischen Hilfsmittel bezahlt. „Für die transparente Abwicklung unserer vielschichtigen Projekte waren wir schon längere Zeit auf der Suche nach einem einheitlichen System. Mit Fundtrac haben wir nun eine sowohl passende als auch eine umfassende Lösung gefunden“, sagt Martin Geukes, Geschäftsführer des Hammer Forums. Das web-basierte Projekt- und Finanzmanagement-System Fundtrac wurde von CIWI speziell für die Anforderungen von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) entwickelt. Durch die vollständige Integration des Fundraising-Managements unterstützt CIWI als derzeit einziger Software-Anbieter auf dem Markt die ganzheitliche Abwicklung von Hilfs- und Entwicklungsprojekten. Fundtrac bildet dabei den gesamten Projektkreislauf ab – von der Planung, der Finanzierung und der Budgetierung über die Durchführung bis hin zur Abrechnung und Dokumentation.
Bislang litt das Hammer Forum unter der Problematik, dass es für die Verwaltung der eingegangenen Spenden und für die Ausgaben, die in die Projekte fließen, jeweils verschiedene Systeme benutzen musste. „Fundtrac verbindet nun beide Bereiche, wodurch der gesamte Wertefluss der Spendengelder noch transparenter abgebildet wird – und darüber hinaus werden wir auch noch von unzähligen Excel-Tabellen erlöst“, erklärt Martin Geukes. Von der Tatsache, dass Fundtrac Internet-basiert läuft, verspricht sich der Geschäftsführer des Hammer Forums sehr große Vorteile: „Künftig werden dadurch vor Ort, in den Krisengebieten, unsere Mitarbeiter Zugriff auf alle notwendigen Daten erhalten – von dieser Möglichkeit werden wir natürlich sehr gerne Gebrauch machen.“
Ulf Waterstraat, der als CIWI-Projektleiter für die Implementierung der Software in Hamm verantwortlich ist, bringt die Vorzüge von Fundtrac auf den Punkt: „Die Lösung bietet das komplette Leistungsspektrum, das Hilfsorganisationen für ihre Arbeit benötigen.“ In Bezug auf das Fundraising-Management erläutert Waterstraat: „Die Geldgeber, die im Rahmen von Fundraising-Kampagnen gewonnen wurden, können jederzeit nachvollziehen, wofür die Spenden verwendet werden. Dadurch wird das Vertrauen der Spender in die jeweilige Organisation deutlich gestärkt.“
Das Hammer Forum wurde 1991 während des Golfkrieges von Ärzten und Bürgern der Stadt Hamm gegründet. Sie wollten angesichts der Not und dem Elend, das besonders die Kinder hart getroffen hatte, nicht länger tatenlos zusehen. Inzwischen koordiniert die Zentrale in Hamm den Einsatz von mehr als 200 ehrenamtlichen Mitarbeitern, darunter Ärzte, Pfleger, Krankenschwestern, Handwerker und Gasteltern. Mit den Projekten – unter anderem in Eritrea, Jemen, Tschetschenien, Guinea, Sri Lanka und Palästina – soll in erster Linie „Hilfe zur Selbsthilfe“ geleistet werden. Dies geschieht einerseits durch die Aus- und Fortbildung von Ärzten und Pflegepersonal, andererseits durch den Aufbau stationärer Einrichtungen.
Seit seiner Gründung hat das Hammer Forum über 1.600 kleine erkrankte und verletzte Patienten aus den Krisengebieten nach Deutschland geflogen, um deren medizinische Versorgung zu gewährleisten. Dank der Unterstützung von 150 deutschen Kliniken wird die Behandlung zumeist kostenlos erbracht. Dennoch ist das langfristige Ziel der Auf- und Ausbau von adäquaten Einrichtungen vor Ort, um die Zahl jener Kinder, die zur medizinischen Behandlung nach Deutschland transferiert werden müssen, drastisch zu verringern.
Nähere Informationen zum Hammer Forum unter: www.hammer-forum.de
Weitere Informationen:
CIWI GmbH – Bernd Schneider
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