(openPR) Und jetzt noch zum Zoll! Dieser Satz wird spätestens zum 1. Juli 2009 der Vergangenheit angehören, denn ab diesem Termin müssen exportierende Unternehmen mit dem so genannten ATLAS-Ausfuhr-Verfahren ausschließlich auf elektronischem Weg ihre Ausfuhranmeldungen dem Zollamt übermitteln. Auf den ersten Blick nur eine papierlose Meldung, die jedoch zukünftig vorzeitig und in wesentlich umfangreicherer Datenqualität als bisher vorliegen muss.
'Unternehmen sollten hier keine Insellösungen wählen, sondern das gesetzlich vorgeschriebene Werkzeug in die bestehende Business-Software bzw. die Warenwirtschaftsprogramme integrieren', so Jens Walther, Vorstand der Comsol Unternehmenslösungen AG. 'Eine Mehrfacherfassung von Daten entfällt, Fehler durch mögliche Datenredundanz vermieden sowie Zeit für wertvolle produktive Leistung freigesetzt', erläutert Jens Walther die zentralen Stärken modularer Businesslösungen.
So hat das Eschborner Unternehmen Comsol Unternehmenslösungen AG mit comsol expoSys eine zertifizierte Lösung geschaffen, die in Microsoft Dynamics TM NAV (vormals NAVISION) integriert ist und somit zum Bestandteil einer gesamtheitlichen Betrachtung des Unternehmensablaufs wird. 'Mit comsol expoSys erhält der Sachbearbeiter zeitnahen Zugriff auf alle relevanten Daten', so Ingrid Schmidt-Müller, zuständig für den Vertrieb der Comsol. Das Beratungsunternehmen kann dabei insbesondere auf umfangreiche Projekterfahrungen mit Verladern und Spediteuren zurückgreifen.
Durch Einsatz der ATLAS-Ausfuhr Software comsol expoSys wird die Vorraussetzung geschaffen, als Unternehmen an ATLAS teilzunehmen und zum ATLAS-Teilnehmer zu werden. Und so sind für den Anwender von comsol expoSys die ersten Arbeitsschritte willkommener Standard des Programms, denn die viele Daten sind bereits dort erfasst, wo sie primär angefallen sind. Anstatt zu 'Drucken' wird über den Befehl 'Senden' die Ausfuhrmeldung an das Herzstück der zertifizierten ATLAS-Anwendung übergeben: der Plausibilitätsprüfung. Im Falle von Abweichungen wird der Anwender sofort informiert, um die notwenigen Ergänzungen bzw. Korrekturen vornehmen zu können. Anschließend wird die Ausfuhranmeldung elektronisch an die Behörde gesendet, die im Erfolgsfall das Dokument an die ATLAS Anwendung zurückschickt. Die Ware kann nun mit vollständigen Papieren das Unternehmen verlassen. Sobald die Ware die EU verlässt, bekommt das Unternehmen automatisch die Ausfuhrbestätigung.
'Um die Vorteile der IT-gestützten Zollabwicklung zu nutzen, sind alle Unternehmen, Spediteure und Zolldeklaranten gefordert, in ihre Geschäftsprozesse eine ATLAS-Teilnehmersoftware einzubinden', erklärte Wolfgang Ruster, Zollamtsrat der Oberfinanzdirektion Karlsruhe. Durch die automatisierte Anmeldung und Sachbearbeitung werden Vorgänge erheblich rationalisiert und beschleunigt sowie kürzere Kontroll- und Bearbeitungszeiten ermöglicht. Außerdem bekommen zukünftig nur noch ATLAS-Ausfuhr Teilnehmer eine Vereinfachung bei der Zollabwicklung bewilligt. Darüber hinaus wird der Warenfluss des Unternehmens unabhängig von den Öffnungszeiten der Zollämter. Auch umfangreichen Zoll- und Betriebsprüfungen können durch Teilnahme an ATLAS vorbereitet werden, in dem auf die automatisch übermittelten umsatzsteuerrechtlichen Ausfuhrnachweise in ATLAS zurückgegriffen wird.
Mit ATLAS-Ausfuhr wird eine Möglichkeit geschaffen, die Zollabwicklung zu vereinfachen und zu beschleunigen. Mit comsol expoSys steht dabei ein Instrument zur Verfügung, dass die eigene Businesssoftware mit einbindet sowie durchgängige und stabile Prozesse ermöglicht. Und wieder Zeit freisetzt – auch mal für einen freiwilligen Kaffeeplausch auf dem Zollamt.












