(openPR) An der Uniklinik Leipzig gibt es seit kurzem eine neue Behandlungsmethode bei Kindern mit Leistenbruch. Hinter dem Fachbegriff „minimal-invasive Chirurgie – Yeung-Methode“ verbirgt sich ein spezielles Verfahren, mit dem die so genannte Leistenhernie, also der Leistenbruch, verschlossen wird. Der Clou dabei: die Wahrscheinlichkeit, dass der Bruch erneut aufreißt, ist – im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren - äußerst gering.
Etwa eins von eintausend Kindern kommt mit einem Leistenbruch zur Welt. Professor Dr. Holger Till, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Leipzig, erklärt: „Beim Leistenbruch handelt es sich um einen angeborenen Defekt in der Bauchwand im Bereich des Leistenkanals.“ Die Bauchwand hat sozusagen ein Loch, durch das die inneren Organe Richtung Außenhaut gedrückt werden können. Das führt zu Schwellungen und unerträglichen Schmerzen im Bereich der Leiste.
Um solch einen Defekt zu behandeln, gibt es nur eine Möglichkeit: eine Operation. Von allein verschließt sich das Loch nicht.
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