(openPR) „Intensivstation - Zutritt nur für Personal“. Trotz dieser Aufforderung machen innovative Technologien keinen Halt vor den Türen zu Operationssälen und Krankenzimmern. Das eröffnet neue Behandlungs- und Diagnosemöglichkeiten – oft mit komplizierter Medizintechnik. Deshalb zählen Bedienfehler zu den häufigsten Ursachen von Unfällen in der Medizin. Die Folgen sind schwerwiegend, denn nicht selten hängt das Leben eines Menschen davon ab.
Dabei sind derartige Fehler vermeidbar.
Zeit- und Erfolgsdruck sind im Operationssaal nicht selten. Medizintechnik muss dabei schnell, zuverlässig und sicher zu handhaben sein. Doch warum zählt die Diagnose „Bedienfehler“ laut des Verbands der Elektrotechnik und Elektronik (VDE) zu den häufigsten Ursachen von Pannen im OP? Untersuchungen zeigen: Anwender verwechseln Anschlüsse, lesen Displayangaben wegen mangelnder Darstellung falsch ab und müssen sich schnell mit neuen, komplexen Geräten zurechtfinden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Usability-Experten
"Fehlermeldungen und Rückrufe sind als Kosten- und Risiko-Faktor ein ernstzunehmendes Problem", bestätigt Alexander Steffen von der User Interface Design GmbH (UID). "Daher ist die Forderung nach einer hohen Gebrauchstauglichkeit und Ergonomie, also nach mehr Usability, sehr verständlich und angebracht", so Steffen weiter. Als Psycholinguist, Medizin-Psychologe und mit der Erfahrung als Rettungssanitäter betreut Steffen den Unternehmensbereich Medical Solutions des Usability-Dienstleisters.
Therapie für optimale Bedienbarkeit und Sicherheit im OP
Von Blutparameter-Messgeräten über medizinische Laser-Systeme bis hin zu
Labor- und Krankenhausinformationssystemen: Die Experten von UID machen’s sicher. Für die Sorin Group Deutschland, Weltmarktführer für Herz-Lungen-Maschinen, hat UID die Bedienung der HLM S5 verbessert. Die Herausforderung bestand darin, die vorhandenen LCD-Anzeigen durch Touchpanels zu ersetzen. "Die neue Herz-Lungen-Maschine stellt, verglichen mit ihren Vorgängern, einen deutlichen Technologie- und Qualitätssprung dar", bestätigt Prof. Dr. Thorsten Wahlers vom Klinikum in Jena. Eine kompaktere Bauweise, ein exakteres Monitoring und eine vereinfachte Bedienung erhöhen die Sicherheit der Patienten deutlich.
Rezeptfrei erhältlich: Der benutzerzentrierte Innovationsprozess von UID
Derzeit werden Neuerungen in der Medizintechnik vorwiegend durch den Fortschritt des technisch Machbaren bestimmt. Die Folge: Produkte werden mit Funktionen überladen, die den Anwendern keinen Mehrwert bei der Nutzung bescheren, sondern Verwirrung stiften. Für mehr Benutzungsfreundlichkeit setzt UID deshalb auf einen Innovationsprozess, der sich konsequent an den Nutzern eines Produktes orientiert. Ihre Anforderungen, Bedürfnisse und Verhaltensweisen geben die wesentlichen Impulse.
UID leistet Erste Hilfe beim Entwicklungsprozess
Ergonomie sollte bereits jetzt eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Medizintechnik spielen. Seit der Veröffentlichung der Medizintechnik-Norm DIN EN 60601-1-6 im Juni 2005 sind Hersteller dazu angehalten, Gebrauchstauglichkeit in die Entwicklung von Produkten einzubeziehen. Auch eine Ergonomie-Akte ist Pflicht. Doch wie kommen Hersteller dieser Forderung nach? "Zunächst müssen die richtige Maßnahmen ausgewählt werden.
Experten-Evaluation, Usability Test oder die Analyse des gesamten Produktlebenszyklus’ sind hier nur Beispiele," betont Steffen. Die komplette Entwicklung müsse professionell begleitet werden. Dies erleichtere die Erstellung der Ergonomie-Akte und liefere optimal nutzbare Produkte, so der Medizintechnik-Experte. Für normkonforme Produkte müssen Hersteller zusätzlich die Risikomanagement-Norm ISO 14971 beachten. Eine Kooperation zwischen UID und dem erfahrenen Berater Jörg Stockhardt von consulting & more wird diesem Anspruch gerecht. Kunden erhalten so eine verzahnte Beratung im Bereich Risikomanagement und in Belangen der Ergonomie-Akte.
Ihr nächster Termin: Der Würzburger Medizintechnik Kongress
Wer mehr über "Benutzerzentrierte Innovation und Entwicklung in der Medizintechnik" erfahren möchten, hat beim Würzburger Medizintechnik Kongress vom 21. bis 23. Mai 2007 die Möglichkeit dazu. Der Fachverband Biomedizinische Technik e.V. (fbmt) präsentiert zusammen mit der Gesellschaft für Biomedizinische Technik e.V. (DGBMT im VDE) ein umfassendes Programm für die angewandte Medizintechnik. Als Vorreiter in der benutzerzentrierten Gestaltung von interaktiven Medizinprodukten wird auch die User Interface Design GmbH im Congress Centrum Würzburg vertreten sein. Mit einem Vortrag verdeutlicht Alexander Steffen, warum eine sichere Bedienung von Geräten im medizinischen Umfeld besonders wichtig ist, und wie diese durch den benutzerzentrierten Gestaltungsprozess erreicht werden kann.
Diese Pressemeldung finden Sie online unter
http://www.uidesign.de/index.php?article_id=417
Weitere Informationen und Kontakt:
User Interface Design GmbH
Marion Gottschling, Unternehmenskommunikation Teinacher Straße 38
71634 Ludwigsburg
fon +49 (0) 7141 377 00 0
fax +49 (0) 7141 377 00 99
www.uidesign.de
Alexander Steffen, Manager Medical Solutions Friedrichsring 46
68161 Mannheim
fon +49 (0) 621 82 06 45 70
fax +49 (0) 621 82 06 45 99
…oder persönlich auf der dem Würzburger Medizintechnik Kongress vom 21. bis 23. Mai 2007 im Weimar Congress Centrum Würzburg.
Informationen zur User Interface Design GmbH (UID)
„Neue und komplexe Technologien sollen für alle Menschen leicht nutzbar gemacht werden. Sie sollen das Leben bereichern und verschönern, niemand soll aus dem Informationszeitalter ausgeschlossen werden.“ Dies ist die Vision der User Interface Design GmbH, deren Mitarbeiter seit 19 Jahren Unternehmen in allen Fragen einer software-ergonomischen Produktgestaltung beraten. Dabei entwirft und erstellt UID Benutzungsoberflächen, die sich durch eine hohe Nutzungsqualität und anspruchsvolle Gestaltung auszeichnen.











