(openPR) Sie sind oft wie Feuer und Wasser, oder noch besser: wie Sonne und Mond. Die einen begrüßen den Tag mit einem strahlenden Lächeln, die anderen ziehen sich am liebsten noch mal die Decke über den Kopf. Morgen- und Abendmenschen passen einfach nicht zueinander – zumindest nicht in der Frühe oder nach Sonnenuntergang.
„Viele Probleme in der Partnerschaft haben ihren Ursprung in unterschiedlichen Gewohnheiten, an die sich der andere einfach nicht gewöhnen will“, stellt das Redaktionsteam des kostenlosen E-Mail-Newsletters Simplify E-Brief aus dem Bonner Orgenda Verlag fest.
Die Simplify-Experten bringen aber das Phänomen nicht nur auf den Punkt. Vielmehr geben sie Ihren Lesern konkrete Ratschläge für ein besseres Zusammenleben von Morgen- und Abendmenschen. Hier die wichtigsten Thesen für Menschen, die ihre Partnerschaft trotz unterschiedlicher Tagesleistungskurven harmonisch gestalten wollen.
3 Tipps für mehr Harmonie zwischen Morgen- und Abendmenschen
1. Erwartungen aussprechen
Jeder Partner hat an den anderen Erwartungen. Aber weil sie meist nicht ausgesprochen werden (ja, manchmal dem Erwartenden selbst nicht ganz bewusst sind), kann der Partner sie nicht kennen und nicht erfüllen.
Außerdem erwartet einer möglicherweise etwas, was der andere nicht einmal erfüllen könnte, wenn er es wollte. Etwa, dass einer mitten in seinem persönlichen Tagestief aufmerksam und munter ist. Der Morgenmensch möchte beim Frühstück schon anregende Diskussionen führen. Der Abendmensch geht nie vor den Spätnachrichten ins Bett und erwartet danach noch heißen Sex.
2. Unterschiede anerkennen
Liebe macht nicht blind, sondern sieht genau hin: Was kann der Geliebte besonders gut, wann hat er seine Stärken? Blindheit gibt es eher bei der Eigenliebe: Die meisten Menschen halten sich selbst für emotional stabil und ihren Partner für extrem launisch. Fraglich nur, was der Partner beziehungsweise die Partnerin davon hält.
Der simplify E-Brief rät seinen Lesern folgendes: Zeichnen Sie Ihre gefühlte Tageskurve auf und bitten Sie Ihren Partner, das auch zu tun. Legen Sie beide Kurven nebeneinander und finden Sie Ihre gemeinsamen „Hochs“. Wählen Sie für wichtige gemeinsame Aktionen (von Sex bis Kofferpacken für die Reise) Tagesabschnitte, zu denen beide topfit sind. Führen Sie auch wichtige Gespräche zu diesen Zeiten. Das ist besonders schwierig in Krisen. Doch was haben Sie von Kommunikationsversuchen, bei denen der andere mitten in seinem „Tiefdruckgebiet“ steht und Sie vor lauter „Eigennebel“ nicht einmal sehen kann?
3. Unterschiede lieben lernen
Die unterschiedliche zeitliche Orientierung muss nicht unbedingt ein Problem, sie kann auch von Nutzen sein: Der eine macht das Frühstück, der andere das Abendessen. Der eine sorgt morgens dafür, dass die Kinder in die Schule kommen, der andere bringt abends die Kinder ins Bett.
Zum Beispiel sollte man sich nicht ärgern, dass der andere noch oder schon im Bett ist. Statt dessen kann man genau diese Stunde für sich nutzen. Zugeständnisse dürfen aber nie einseitig sein: Wenn der eine Partner ausschlafen darf, hat der andere etwas bei ihm gut – und sollte es auch einfordern.
4. Unterschiede ausleben
Gerade weil der normale Alltag den meisten Menschen ein eisernes Zeitkorsett anlegt, sollten Wochenenden und Ferien als Freiräume nicht unnötigerweise verplant werden. Ein Vorschlag des simplify-Teams: Vereinbaren Sie, dass der eine am Samstag, der andere am Sonntag seinen Rhythmus ausleben darf. Da kann der eine früh ins Bett, der andere lange ausschlafen.
Neue Rituale können alte ersetzen: Kinder im Kino oder bei Oma, Eltern im Bett; Sonntagsausflug nur mit Papa; Kerzenschein-Dinner statt „petit dejeuner avec croissants“. Die Partner sollten den Tagesablauf immer mit Uhrzeiten besprechen: Der Abendmensch glaubt, ein „Ausflug“ beginne gegen 11 Uhr, der Morgenmensch geht von einem Aufbruch um 7 Uhr aus.
5. Unterschiede ausgleichen
Erst wenn Sie Ihre unterschiedlichen Zeitgewohnheiten nicht mehr zum Streitthema, sondern zu den jeweiligen Eigenschaften zählen, können Morgen- und Abendmensch auf den nächsten Schritt zusteuern – und die angeblich unveränderbaren Marotten ändern.
Durch geeignetes Training und mit Unterstützung des Partners, so die simplify your life-Experten, können beide ihre Fitness in den typischen Tief-Phasen verbessern. Beispiel: Abendmensch verschafft Frühaufsteher vor dem abendlichen Ausgang die Möglichkeit zum Ausruhen (Vorabendnickerchen). Oder: Morgenmuffel stellt seinen Wecker eine Zeit lang deutlich früher als notwendig und beginnt seinen Tag extra ruhig, mit Morgenmeditation, Gymnastik, langem Duschen und Zeitunglesen.
Der kostenlose simplify E-Brief erscheint wöchentlich und richtet sich an Menschen, die ihr Leben ein wenig vereinfachen wollen. Echte Lebenshilfe bietet der persönliche Beratungsdienst simplify your life, der seinen Leserinnen und Lesern dabei hilft, mehr Gelassenheit, Lebensfreude und Erfüllung in Alltag und Beruf zu finden. Chefredakteur Werner Tiki Küstenmacher, seine Frau Marion und das Redaktionsteam geben Monat für Monat klare, sofort umsetzbare Tipps für Vereinfachungen in allen Lebensbereichen. Und zwar in sympathischer und leicht verständlicher Form, ergänzt mit humorvollen Cartoons und verdichteten Checklisten.
Simplify E-Brief
Bonn, 11.5.2007
http://www.aktueller-rat.de/default.asp?page=newsletter&nlid=84
Orgenda Verlag für persönliche Weiterentwicklung
Ein Verlagsbereich der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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