(openPR) Köln/München, 23. März 2007 - Neue Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC):
Der Markt für das Software-Testen birgt auch in den kommenden Jahren erhebliches Wachstumspotenzial. Dieses Fazit ziehen die Analysten von PAC (Pierre Audoin Consultants) in einer aktuellen Studie, die erstmals den Markt in den deutschsprachigen Ländern untersucht. Unabhängig davon würden immer noch viele IT-Verantwortliche zögern, die mit Software-Testen verbundenen Effizienzgewinne zu heben. Ein Beispiel sei das erst langsam in Gang kommende Test-Outsourcing.
31 Prozent der Befragten gaben an, bereits eine einheitliche Teststrategie zu verwenden. Der größere Teil, 40 Prozent, verfügt jedoch noch über keinen systematischen Testansatz. Daraus ziehen die PAC-Analysten den Schluss, dass der Markt für Testdienstleistungen noch nicht gesättigt sei und weiter erhebliches Wachstumspotenzial besitze. Zudem gaben 20 Prozent der Befragten an, dass die Auslastung ihrer Testteams häufig stark variiert. Angesichts dieser Ressourcenschwankungen hätten vor allem externe Anbieter Chancen, Aufträge zu gewinnen.
Als weiteren Wachstumstreiber macht PAC die zunehmenden Compliance-Anforderungen aus, mit denen sich Unternehmen heute konfrontiert sehen – in Deutschland zum Beispiel durch KonTraG, das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich, oder international durch Sarbanes-Oxley. 44 Prozent der Befragten wollen im Zuge von Compliance-Management ihre Tests verstärken.
Auf Qualitätssicherung spezialisierte Anbieter stehen jedoch vor der Aufgabe, neue und flexible Servicemodelle zu entwickeln. Denn über die Hälfte der Unternehmen (55 Prozent) gaben an, dass das QS-Budget, das sie 2007 an externe Dienstleister vergeben werden, in Zukunft stagnieren wird. Bisher profitieren von diesen Etats vor allem große Systemhäuser. 78 Prozent der Mittel aus den QS-Budgets gehen derzeit an Systemintegratoren, während für Qualitätsspezialisten 22 Prozent der Etats zur Verfügung stehen. Diese Realität steht im Widerspruch zur Überzeugung der gleichen Unternehmen, dass die Teams für die Produktentwicklung und für das Testen getrennt arbeiten sollten. Zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten halten dies für „sehr“ oder „ziemlich wichtig“. Die PAC-Analystin Melanie Mack folgert daraus, dass noch viel Diskussionsbedarf innerhalb der Unternehmen vorhanden sei: „Spezialanbietern eröffnet dies die Chance, sich in verstärktem Maß auf einem Markt mit hohem Potenzial zu positionieren.“
Vor allem hinsichtlich Test-Outsourcing macht PAC noch beträchtliche Optimierungspotenziale aus. 57 Prozent der Unternehmen meistern ihre Qualitätssicherung ausschließlich mit internen Ressourcen. 42 Prozent sind sogar der Meinung, dass keinerlei Testaufgaben für das Auslagern an Dritte geeignet seien. Noch höher fällt die Ablehnung aus, wenn Offshoring ins Spiel kommt. Nur fünf Prozent ziehen Test-Offshoring in Betracht.
Vor allem bei den IT-Leitern führt PAC die niedrige Zustimmung auf die immer noch vorherrschende Angst vor Kontroll- und Machtverlusten zurück, aber auch auf die Furcht vor dem Abbau von Kapazitäten. Melanie Mack ergänzt: „Das höhere Management ist dem Thema Test-Offshoring gegenüber aufgeschlossener, da es nicht selbst mit der Leistungserbringung betraut ist.“ Die Analysten sind davon überzeugt, dass sich Software-Testprozesse grundsätzlich sehr gut zur Auslagerung eignen. Einerseits gehörten sie nicht zum Kerngeschäft der Unternehmen, andererseits könnten externe Anbieter die notwendige Trennung von Entwicklung und Qualitätssicherung besser gewährleisten.
PAC prognostiziert Test-Outsourcing und -Offshoring langfristig hohe Wachstumsraten, da sich die Software-Produktion generell immer weiter industrialisiere. Diese Annahme wird von einer weiteren, Ende 2006 durchgeführten Umfrage gestützt. Coleman Parkes Research befragte die gleiche Zielgruppe wie PAC in den mit Qualitätssicherung gesättigteren Märkten Großbritanniens, Irlands und Südafrikas. Dort gaben bereits 22 Prozent der Befragten an, dass sie sich ein Offshoring bestimmter Testaufgaben vorstellen können.
Die Studie zum Software-Testen führte PAC im Februar 2007 im Auftrag der SQS Software Quality Systems AG durch. Die Analysten adressierten 842 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zur Auswertung kamen 100 vollständig beantwortete Fragebögen von IT-Projekt- und Bereichsleitern sowie von IT-Fachabteilungspersonal.
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SQS ist das erste deutsche Unternehmen, das ein Primärlisting am AIM (Alternative Investment Market) in London durchführte. Sein Zweitlisting unternahm SQS am 2. Dezember 2005 am Entry Standard der Deutschen Börse in Frankfurt/Main.
Mit über 4.000 erfolgreich durchgeführten Projekten verfügt SQS über eine starke Kundenbasis, darunter die Hälfte der DAX-30- und 30 Prozent der STOXX-50-Unternehmen. Dazu zählen unter anderem Dresdner Bank, Barclays, Deutsche Telekom, BP, DaimlerChrysler, Airbus sowie weitere Unternehmen aus allen Branchen.
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Pierre Audoin Consultants (PAC):










