(openPR) Am 24. Mai 2007, 18 Uhr zeigt die HBKsaar den Helvetica-Film über die gleichnamige Schrift als letzte von nur vier Aufführungen in Deutschland. Mit einer anschließenden Geburtstagsfeier soll das 50-jährige Bestehen der weltweit am meisten verwendeten Schriftfamilie gefeiert werden. Ab 17 Uhr führt ein »Vorprogramm« in das Thema des Abends ein.
Der Eintritt ist frei.
Veranstaltet von der Hochschule der bildenden Künste Saar mit Unterstützung der Stadt Saarbrücken.
Keplerstraße 3-5, 66117 Saarbrücken
www.hbksaar.de
Der Film
Helvetica ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über Typografie, Grafik und die globale Kultur des Visuellen. Im Mittelpunkt steht die Verbreitung einer Schrift als Teil einer ausführlichen Auseinandersetzung mit der Frage, welchen Einfluss Schrift auf unser Leben hat. Der Film betrachtet den urbanen Raum in Großstädten und die Schriften, die sich in ihnen finden. Er besteht aus Gesprächen mit Designern über ihre Arbeit, den kreativen Prozess und die ästhetischen Kriterien, die ihre Entscheidung für ein bestimmte Typografie prägen.
Helvetica zeigt die Welt der Gestaltung, Werbung, Psychologie und Kommunikation. Es ist eine Aufforderung, einen genaueren Blick auf die vielen Worte zu werfen, die uns täglich visuell begegnen.
Die Hauptdarstellerin
Die Helvetica wurde 1957 von Max Miedinger und Eduard Hoffmann für die Schriftgießerei Haas in Münchenstein, Schweiz, entwickelt. Ende der fünfziger Jahre erlebte das europäische Design ein Revival älterer serifenloser Typen, wie z.B. der deutschen Akzidenz Grotesk. Hoffmann, damals Direktor von Haas, beauftragte seinen ehemaligen Mitarbeiter und dann freiberuflichen Designer Miedinger mit dem Entwurf einer aktualisierten Sans-Serif als Ergänzung des hauseigenen Schriftprogramms. Die neue Schrift hieß zunächst Neue Haas Grotesk, wurde mit dem Beginn der internationalen Vermarktung der Schrift durch die deutschen Mutterfirmen, Stempel und Linotype, 1961 jedoch in Anspielung auf den lateinischen Namen der Schweiz, Helvetia, in Helvetica umbenannt.
The making of ...
Regiesseur Gary Hustwit wird anwesend sein und im Anschluss an die Vorführung ausführlich vom Entstehen des Films berichten und Fragen beantworten.
Gary Hustwit ist Produzent und Regisseur. Zu seinen bisher produzierten fünf Dokumentationen gehört unter anderem der ausgezeichnete Film I Am Trying To Break Your Heart über die Band Wilco. Weiter zu nennen sind Moog, ein Dokumentarfilm über Robert Moog, den Pionier der elektronischen Musik und Drive Well, Sleep Carefully, ein Tourneefilm über die Band Death Cab for Cutie. Helvetica ist Hustwits Debut als Regisseur. In den späten 80er Jahren arbeitete er für das Punk-Label SST Records, in den 90er Jahren leitete er den unabhängigen Verlag Incommunicado Press, 2000 war er Vice President der Medien-Website Salon.com und 2001 startete er das Indie DVD Label Plexifilm.
mehr Informationen und Bilder unter: www.helveticafilm.com











