(openPR) Nur noch selten findet man die Zeit um richtig auszuschlafen. Denn die Hektik im Alltag, Schichtarbeit, Fernsehen und Internet verkürzen die erholsamen Stunden. Wer Zeit findet, um richtig auszuruhen, steht klar im Vorteil, so heute Geschäftsführer Michael Haberl vom Schlafcenter Haberl aus Titz-Höllen. Wissenschaftler der Eastern Virginia Medical School in Norfolk, USA, fanden heraus, dass Langschläfer weniger Gewicht als Kurzschläfer auf die Waage bringen (1). Die Studie untersuchte 1.001 Teilnehmer bezüglich ihrer Demographie, medizinischer Probleme, Schlafstörungen sowie Schlafgewohnheiten. Die Forscher stellten bei 924 Probanden zwischen 18 und 91 Jahren einen durchschnittlichen Body Mass Index (BMI) von 30 kg/m2 fest. Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass übergewichtige und fettleibige Patienten weniger als Patienten mit einem normalen BMI schliefen. Auch schliefen Frauen mehr als Männer. Vermutlich hat ein ausreichendes Schlafpensum und feste Bettgehzeiten Einfluss auf das Hormon Leptin, welches für die Regulation des Hungergefühl verantwortlich ist. Leptin wird von den Fettzellen gebildet und vermittelt ein Sättigungsgefühl. Durch Schlafentzug sinkt der Leptin Spiegel, Ghrelin dagegen wird vermehrt gebildet. Dieses Hormon wirkt appetitanregend und wird in der Magenschleimhaut produziert. Es lohnt sich also, lange zu schlafen. Weitere Informationen zum Thema „gesundes Schlafen“ erhalten Sie unter www.mybett.de.
Redaktion: Vera Rickmann
Quelle:
(1) Vorona RD et al.: Overweight and obese patients in a primary care population report less sleep than patients with a normal body mass index, Arch. Intern. Med. 2005 Jan; 165(1): 25-31













