(openPR) Industrial Art #1
Sieben Künstler, eine ehemalige Papierfabrik – und keine Galerie dazwischen
INDUSTRIAL ART #1 eröffnet am 30. Oktober in Neustadt an der Weinstraße
Mit INDUSTRIAL ART verwandeln sieben Künstlerinnen und Künstler zwei Hallen einer ehemaligen Papierfabrik in Neustadt an der Weinstraße für einige Tage in einen außergewöhnlichen Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst. Die Vernissage findet am 30. Oktober 2026 statt.
Wo früher Papier produziert wurde, treffen Ende Oktober Malerei, Fotografie, Skulptur, Druckgrafik, Licht, Video und Projektion auf die rohe Architektur einer alten Industrieanlage. Hohe Decken, offene Flächen und sichtbare Spuren der früheren Nutzung bilden dabei keinen neutralen Hintergrund. Die ehemalige Papierfabrik wird selbst Teil der Ausstellung.
Hinter INDUSTRIAL ART steht keine Galerie und keine Institution. Sieben Künstlerinnen und Künstler haben sich zusammengefunden und organisieren die Ausstellung selbst – von der Auswahl und Präsentation der Arbeiten über den Aufbau bis zur Kommunikation. Auch während der Ausstellung sind die Künstler persönlich vor Ort und stehen für Gespräche über ihre Arbeiten zur Verfügung.
Gerade diese unmittelbare Begegnung ist Teil des Konzepts. INDUSTRIAL ART möchte zeitgenössische Kunst aus der Distanz des klassischen Ausstellungsbetriebs holen und Menschen ansprechen, die vielleicht sonst eher selten eine Galerie besuchen. „Viele Menschen glauben, sie müssten etwas von Kunst verstehen, bevor sie eine Ausstellung besuchen. Diese Hürde wollen wir nehmen“, sagt Christian Moll. Es gehe nicht darum, Kunst zunächst erklären oder einordnen zu können. Besucher sollen schauen, entdecken, sich irritieren oder berühren lassen – und mit den Künstlern ins Gespräch kommen können.
So unterschiedlich die sieben künstlerischen Positionen sind, so unterschiedlich nutzen sie auch die Möglichkeiten des ungewöhnlichen Ortes.
Uschi Felix versteht ihre Malerei als Einladung, Schönheit, Kraft und Magie des Lebens wiederzuentdecken. Natur, Menschen, Tiere, Farben und innere Bilder bilden die Ausgangspunkte ihrer Arbeiten.
Haegar entwickelt normalerweise Live-Visuals für die großen Bühnen der Rock- und Popstars. Bei INDUSTRIAL ART wird die ehemalige Papierfabrik für ihn zur Spielwiese, um „Licht ins Dunkle“ zu zaubern: Mit Licht- und Videoprojektionen verwandelt er eine komplette Halle in einen „Erlebnisraum der Sinne“.
Joachim Kunkel stellt den Menschen ins Zentrum seiner Fotografie. Seine Arbeiten entstehen aus einem von ihm als „eruptiv“ beschriebenen Prozess, in dem sich Ideen über längere Zeit verdichten, bevor sie schließlich in eine konkrete Bildidee und deren Umsetzung münden.
Anja Lang bewegt sich mit ihrer expressiven Malerei und Zeichnung zwischen bewussten Gedanken und unbewussten Impulsen. In ihrer Symbolkunst werden Farben zu emotionalen Kraftträgern, mit denen sie versucht, Verborgenes sichtbar und tiefere Ebenen der Wahrnehmung spürbar zu machen.
Christian Moll arbeitet in seiner Malerei mit inneren Spannungen, Emotionen und gegensätzlichen Stimmungen. Seine Bilder entstehen häufig in einem intuitiven Flow und bewusst ohne die Festlegung auf einen wiederkehrenden Stil.
Hugo Weingardt beschäftigt sich in seiner Arbeit mit Natur, Wahrnehmung und dem Verhältnis zwischen subjektiver und objektiver Wirklichkeit. Seine Bilder suchen nach Momenten, in denen Wahrnehmung und Darstellung ineinander übergehen.
Andreas Botsch zeigt bei INDUSTRIAL ART figurative, expressive Skulpturen aus Beton, Stahl und Holz. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die unmittelbare emotionale Wirkung: Kunst darf berühren, irritieren, provozieren, zum Lachen bringen oder Wut auslösen – nur gleichgültig soll sie nicht lassen.
INDUSTRIAL ART #1 – Kunst trifft Industrie
Alte Papierfabrik
Talstraße 280
67434 Neustadt an der Weinstraße
https://www.instagram.com/industrialart_1
Vernissage: Freitag, 30. Oktober 2026, 19 Uhr
Zur Eröffnung: Klangperformance mit Klaus Buchner an der Handpan und Sean Gubtill an der Trompete
Weitere Öffnungszeiten:
Samstag, 31. Oktober 2026, 15 bis 19 Uhr
Sonntag, 1. November 2026, 13 bis 18 Uhr
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Andreas Botsch, Uschi Felix, Haegar, Joachim Kunkel, Anja Lang, Christian Moll und Hugo Weingardt
Fotos: https://drive.google.com/open?id=1GjMSx1xrtM59zLqcjODbr0nHIVz3oRsr&usp=drive_fs












