(openPR) Dieburg, Hessen – Gute Sichtbarkeit im Internet ist längst mehr als eine Frage von Google-Rankings. Neben klassischen Suchmaschinen entscheiden zunehmend auch Systeme wie ChatGPT, Gemini, Perplexity oder Google AI Overviews darüber, welche Unternehmen, Websites und Inhalte gefunden, genannt und zitiert werden.
Genau aus dieser Entwicklung ist in Dieburg ein eigenes Softwareprojekt entstanden: Rankmio, eine Plattform für SEO, GEO und Content - erreichbar unter https://rankmio.de
Hinter Rankmio steht der Diplom-Ingenieur und IT-Berater Knut Nickol aus Dieburg. Die Idee entstand nicht am Reißbrett eines Softwareunternehmens, sondern aus einem sehr praktischen Problem aus seiner täglichen Arbeit.
„Ich war es irgendwann leid, für die Optimierung von Websites ständig zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen“, sagt Nickol. „Das eine Tool liefert Rankings, das nächste Backlinks, ein anderes technische Analysen und für Content braucht man wieder eine weitere Lösung. Dazu kommen oft hohe monatliche Kosten. Ich wollte wissen: Kann man das nicht sinnvoller zusammenbringen?“
Aus dem eigenen Bedarf wurde eine Plattform
Aus dieser Überlegung entwickelte Nickol Rankmio zunächst als eigenes Werkzeug für die Arbeit an Webprojekten. Inzwischen ist daraus eine umfassende Plattform geworden, die klassische Suchmaschinenoptimierung mit der noch jungen Disziplin GEO – Generative Engine Optimization verbindet.
Dabei geht es nicht mehr nur um die Frage, auf welcher Position eine Website bei Google erscheint.
Rankmio untersucht unter anderem technische SEO-Faktoren, Suchbegriffe, Rankings, Backlinks, Ladezeiten, interne Verlinkung und Daten aus der Google Search Console. Gleichzeitig analysiert die Plattform, wie gut Inhalte für KI-basierte Suchsysteme und Antwortmaschinen aufbereitet sind.
Dazu gehören beispielsweise die KI-Sichtbarkeit, Zitierbarkeit von Inhalten, Entity-Strukturen, AI-Crawler, strukturierte Daten und AI-Citations.
Der Gedanke dahinter ist einfach: Eine Website muss heute nicht nur von einer Suchmaschine gefunden werden. Ihre Inhalte müssen auch so verständlich, eindeutig und belastbar sein, dass KI-Systeme sie als Quelle verwenden können.
Nicht nur analysieren, sondern auch etwas daraus machen
Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen SEO-Werkzeugen liegt für Nickol im Umgang mit den Analyseergebnissen.
„Ich wollte keine weitere Plattform bauen, die mir 500 Kennzahlen auf den Bildschirm stellt und mich dann damit allein lässt“, erklärt der Gründer. „Mich interessiert vielmehr: Was ist das Problem? Wie wichtig ist es? Und was mache ich jetzt konkret?“
Rankmio erzeugt deshalb aus den Analysen priorisierte Handlungsempfehlungen. Ein integrierter Chat-Agent kann Fragen zum eigenen Webprojekt beantworten und die vorhandenen Daten für konkrete Empfehlungen nutzen.
Aus „Deine Website hat ein Problem mit der internen Verlinkung“ soll so beispielsweise eine nachvollziehbare Handlungsempfehlung werden – und nicht nur eine rote Zahl in einem Dashboard.
Vom SEO-Tool zum Content Studio
Ein weiterer Schwerpunkt ist inzwischen die Erstellung und Optimierung von Inhalten.
Im Rankmio Content Studio können Nutzer eigenes Markenwissen, Dokumente und andere Informationsquellen hinterlegen. Daraus lassen sich Content-Briefings und Artikel entwickeln und anschließend im Editor weiterbearbeiten.
Dabei berücksichtigt das System nicht nur klassische SEO-Daten, sondern auch GEO-Kriterien. Ein integrierter Citability-Check bewertet unter anderem Struktur, Informationsgehalt und die Frage, wie gut einzelne Aussagen für eine mögliche Zitierung durch KI-Systeme geeignet sind.
Auch strukturierte Daten können automatisch erzeugt werden. Rankmio generiert dafür beispielsweise passendes Schema.org-Markup als JSON-LD.
Der Anspruch ist dabei ausdrücklich nicht, menschliche Redaktion überflüssig zu machen. KI soll Recherche, Analyse und Erstellung beschleunigen – die fachliche Prüfung und Verantwortung bleiben beim Menschen.
SEO und GEO in einem Workflow
Aus Sicht des Entwicklers liegt genau darin die eigentliche Idee von Rankmio: SEO, GEO und Content nicht als voneinander getrennte Aufgaben zu behandeln.
Der Workflow reicht deshalb von der Analyse einer Website über die Ermittlung von Suchintentionen und Content-Lücken bis zur Optimierung und Veröffentlichung.
Auch die Google Search Console kann direkt eingebunden werden. Für Backlink- und KI-Daten nutzt Rankmio unter anderem Informationen aus den Bing Webmaster Tools. Die Plattform kann beispielsweise Bing-Daten zu Copilot-Zitierungen importieren und diese im eigenen GEO-Bereich auswertbar machen.
Damit entsteht aus vielen einzelnen Datenquellen ein gemeinsames Bild des Webprojekts.
Keine klassische SEO-Agentur und kein klassisches SaaS-Modell
Rankmio ist bewusst nicht als klassische SEO-Agentur konzipiert. Die Plattform richtet sich an Selbstständige, Unternehmen, Content-Verantwortliche und Agenturen, die ihre Websites selbst analysieren und optimieren möchten.
Auch beim Geschäftsmodell geht Nickol einen anderen Weg als viele etablierte SEO-Plattformen.
Rankmio arbeitet ohne monatliches Abonnement. Nutzer können Credits kaufen und die Funktionen bei Bedarf einsetzen. Die Credits verfallen nicht.
„Ich wollte gerade beim Preis nicht das gleiche Modell bauen, das mich bei vielen anderen Tools gestört hat“, sagt Nickol. „Wenn jemand ein SEO-Tool nur gelegentlich braucht, sollte er nicht zwölf Monate dafür bezahlen müssen.“
Entwickelt in Dieburg
Obwohl Rankmio inzwischen international ausgerichtet ist, bleibt der Ursprung des Projekts lokal: Entwickelt wird die Plattform von Knut Nickol in Dieburg in Hessen.
Die Entwicklung verbindet dabei seine langjährige Erfahrung in der IT-Beratung mit seiner Arbeit im Bereich Webentwicklung, SEO und digitaler Sichtbarkeit.
„Dass ausgerechnet aus Dieburg ein SEO- und GEO-Tool entsteht, war natürlich nicht von Anfang an der große Plan“, sagt Nickol. „Es hat sich aus meiner eigenen Arbeit entwickelt. Ich hatte ein Problem und wollte eine vernünftige Lösung dafür bauen.“
Inzwischen ist aus dieser Lösung eine Plattform mit zahlreichen Analyse-, Optimierungs- und Content-Funktionen geworden.
Und die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Denn gerade bei GEO verändert sich die Landschaft schnell: Neue KI-Systeme, neue Antwortformate und neue Möglichkeiten zur Messung von Sichtbarkeit sorgen dafür, dass auch ein SEO-Tool selbst ständig weiterentwickelt werden muss.
SEO und GEO aus Hessen ist damit weniger eine Marketingidee als das Ergebnis eines ganz praktischen Problems aus dem Arbeitsalltag: Ein IT-Berater aus Dieburg wollte nicht länger fünf verschiedene Werkzeuge benutzen – also baute er sich sein eigenes.












