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swipecor ist live – Bernhard Schindler: Netzwerk ist tot!

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Bernhard Schindler im Interview (© Bernhard Schindler)
Bernhard Schindler im Interview (© Bernhard Schindler)

(openPR) Siri und Alexa bekommen einen Bruder fürs Business: swAIper

Berlin Aktuell: Herr Schindler, swipecor ist jetzt live. Was ist das eigentlich – noch ein Business-Netzwerk?

Bernhard Schindler: Bloß nicht! Wenn wir nach 8.000 Entwicklungsstunden und mit rund 200 Menschen noch ein Netzwerk gebaut hätten, hätte ich wahrscheinlich selbst gekündigt. lacht swipecor soll genau das Gegenteil sein: Du sollst nicht stundenlang Leute suchen, Kontakte sammeln und hoffen, dass irgendwann etwas passiert. Unser System soll verstehen: Wer bist du? Was kannst du? Was brauchst du? Und wer passt geschäftlich zu dir? Aus Netzwerk soll Geschäft werden.

Berlin Aktuell: Warum braucht es dafür so ein riesiges System?

Bernhard Schindler: Weil Business kompliziert geworden ist. Wir haben Social Media, CRM-Systeme, Plattformen, Newsletter, Jobbörsen und 25 verschiedene Tools – aber am Ende sitzt der Unternehmer immer noch da und fragt: Wo ist eigentlich mein nächster Kunde?

Genau da setzen wir an. Mit deinem kostenlosen Space baust du dein Unternehmen auf swipecor auf. Und unser Businessagent swAIper soll daraus relevante Verbindungen und Leads entwickeln.

Ich sage immer: Siri und Alexa haben jetzt einen Bruder bekommen. Der heißt swAIper – und der soll nicht wissen, wie morgen das Wetter wird, sondern mit wem du morgen Geschäft machen solltest.

Berlin Aktuell: Was war der persönliche Grund, swipecor zu bauen?

Bernhard Schindler: Ich komme seit Jahren aus dem Netzwerkgeschäft. Und irgendwann habe ich mir selbst die unangenehme Frage gestellt: Warum funktioniert Business Networking eigentlich noch immer fast genauso wie vor 20 Jahren? Teilweise regt es mich sogar auf, was fabriziert wird. Wir brauchen uns nicht wundern, wenn viele Geschäfte keine Verbindlichkeit mehr haben, denn im Netzwerken passieren die Urfehler! Menschen treffen sich, tauschen Visitenkarten, trinken ein Glas Wein und sagen: „Wir sollten unbedingt mal telefonieren.“ Und sechs Monate später haben sie immer noch nicht telefoniert. lacht

Das wollten wir ändern. Ich möchte, dass Technologie das übernimmt, was heute Zufall ist: den richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt zusammenzubringen.

Berlin Aktuell: Sie haben swipecor aber nicht alleine gegründet.

Bernhard Schindler: Zum Glück nicht! Sonst wäre es wahrscheinlich sehr laut geworden. lacht Wir sind ein starkes Founder-Team mit Josef Köppl, Dr. Alexander Chalupka, Jannis Brendel und mir. Jeder von uns kommt mit einem anderen Blick auf Unternehmen, Technologie und Märkte. Und genau das brauchst du bei einem Projekt dieser Größenordnung. Denn wir bauen keine hübsche App für drei Funktionen. Wir wollen eine neue Business-Infrastruktur schaffen.

Berlin Aktuell: Warum dann noch dieser hochkarätige Beirat?

Bernhard Schindler: Weil wir keine Echokammer wollen. Mit Wolfgang Bosbach, Britta Hübner, Prof. Dr. Björn Cochlovius, Gerhard Massenbauer, Roland Winkler und Nationalratspräsidentin a.D. Dr. Eva Glawischnig holen wir sehr unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven an einen Tisch. Das ist mir extrem wichtig. Wenn du etwas Neues baust, brauchst du Menschen, die nicht jedes Mal sagen: „Bernhard, geile Idee.“ Du brauchst auch jemanden, der sagt: „Bernhard, das ist kompletter Blödsinn.“ Und dann musst du darüber reden können. Genau dadurch werden Unternehmen besser.

Berlin Aktuell: Was passiert jetzt nach dem Launch?

Bernhard Schindler: Jetzt wird es richtig spannend. Ab sofort können Unternehmen ihren Space kostenlos aufbauen, swipecor verbreiten und swipecoins sammeln. Und das ist wichtig: Wir möchten, dass die Community selbst beim Aufbau dieser neuen Businesswelt mitmacht. Du empfiehlst swipecor weiter, bringst neue Unternehmer auf die Plattform und sammelst dafür swipecoins. Ab 1. Oktober gehen wir dann europaweit in den Rollout und wollen das System richtig hochfahren. Dann geht es um Leads. Um konkrete Geschäftsmöglichkeiten. Um neue Kunden. Um Umsatz.

Berlin Aktuell: Also kostenlos starten – und später über Coins Leads bekommen?

Bernhard Schindler: Genau. Der Space kostet zunächst nichts. Ich möchte die Einstiegshürde maximal klein halten. Denn ein Handwerker, ein Start-up, ein Mittelständler mit 500 Mitarbeitern und ein internationaler Unternehmer haben am Ende ein ähnliches Problem: Sie brauchen Geschäft. Natürlich unterschiedlich groß, unterschiedlich komplex – aber alle benötigen neue Kontakte, neue Chancen und neue Kunden. Und deshalb finde ich den Gedanken so stark: Nicht Eintritt zahlen, damit du irgendwo dazugehören darfst.

Sondern ein System nutzen, das dir helfen soll, wirtschaftlich weiterzukommen.

Berlin Aktuell: Sie wirken dabei ziemlich emotional. Warum ist Ihnen dieses Projekt so wichtig?

Bernhard Schindler: Weil ich glaube, dass wir Unternehmertum wieder einfacher machen müssen.

Wir sprechen permanent über Krisen, Fachkräftemangel, Regulierung und schwache Konjunktur. Alles richtig. Aber irgendwann musst du als Unternehmer morgens trotzdem die Tür aufsperren und sagen:

Okay. Und jetzt machen wir Geschäft. Genau diese Energie möchte ich mit swipecor zurückbringen.

Nicht jammern. Nicht zehn Stunden durch Feeds scrollen. Nicht 5.000 Kontakte besitzen, die du nicht kennst.

Sondern relevante Menschen finden, miteinander sprechen – und etwas daraus machen.

Berlin Aktuell: Und Ihr Ziel in einem Satz?

Bernhard Schindler: Dass irgendwann ein Unternehmer sagt: „Früher habe ich Kunden gesucht. Heute findet swAIper sie für mich.“ Dann haben sich die 8.000 Stunden gelohnt. Und wahrscheinlich auch die paar grauen Haare. lacht Wenn du willst, kann ich daraus auch noch eine 90-Sekunden-TV-Version mit ultrakurzen Fragen und richtig frechen 10–15-Sekunden-Antworten machen – also perfekt für Kamera, Reel und Nachrichtenschnitt.

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