(openPR) Nico Bergstreiser beendet die operative Tätigkeit von IndustriAI Consulting und konzentriert sich künftig vollständig auf DPP-Flash, das gemeinsam mit Julian Gräfen gegründete Technologieunternehmen für Digital Product Passports (DPP) und Regulatory Technology (RegTech). Mit der Entscheidung beendet Bergstreiser bewusst sein erstes KI-Beratungsprojekt, um sich auf ein Geschäftsmodell zu fokussieren, dem er langfristig ein deutlich größeres Markt- und Skalierungspotenzial zuschreibt.
IndustriAI Consulting wurde Ende 2025 von Nico Bergstreiser gegründet und beschäftigte sich mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz und KI-Automatisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Im Mittelpunkt standen Lösungen für wiederkehrende Geschäftsprozesse, darunter Kundenkommunikation, Terminvereinbarung und interne Wissenssysteme.
Nach der Aufbauphase hat sich Bergstreiser nun bewusst gegen eine weitere Expansion des Beratungsunternehmens entschieden. Der Grund ist eine strategische Neuausrichtung: Statt seine unternehmerische Zeit auf mehrere Projekte zu verteilen, möchte er sich vollständig auf DPP-Flash konzentrieren.
„Ich habe IndustriAI gegründet, weil ich früh erkannt habe, welches Potenzial KI für Unternehmen hat. Diese Überzeugung habe ich weiterhin. Mit DPP-Flash sehe ich allerdings eine Möglichkeit, ein wesentlich größer skalierbares Unternehmen aufzubauen. Deshalb habe ich mich bewusst dafür entschieden, meinen Fokus zu bündeln“, erklärt Nico Bergstreiser.
DPP-Flash entwickelt eine cloudbasierte Software für Digital Product Passports, mit der Unternehmen künftig einen großen Teil des Prozesses rund um die Erstellung und Verwaltung digitaler Produktpässe automatisieren können. Dabei kombiniert das Unternehmen Software, künstliche Intelligenz und RegTech.
Der Digital Product Passport ist ein zentraler Bestandteil der europäischen Regulierung für nachhaltige Produkte. Unternehmen müssen perspektivisch umfangreiche Produktinformationen strukturiert erfassen und digital zugänglich machen. Für viele KMU und Unternehmen in der Europäischen Union entstehen dadurch neue Anforderungen an Produktdaten, Dokumentation und Compliance.
DPP-Flash setzt genau an dieser Herausforderung an. Die Plattform soll Unternehmen ermöglichen, vorhandene Produktinformationen wie Datenblätter und Dokumente einzubinden und daraus mit Unterstützung künstlicher Intelligenz digitale Produktpässe zu erstellen. Ziel ist es, den bisher teilweise manuellen und zeitaufwendigen Prozess deutlich zu vereinfachen.
Der Unterschied zwischen den beiden Geschäftsmodellen ist für Bergstreiser entscheidend. Während IndustriAI Consulting auf individuelle Dienstleistungen und Automatisierungen für einzelne Unternehmen ausgerichtet war, verfolgt DPP-Flash einen Software-as-a-Service-Ansatz (SaaS). Ein einmal entwickeltes Produkt kann dadurch potenziell von einer großen Anzahl von Unternehmen genutzt werden.
„Für mich liegt der entscheidende Punkt in der Skalierbarkeit. Bei einer Beratung ist die eigene Zeit immer ein begrenzender Faktor. Bei einer Software können wir dagegen ein Produkt entwickeln, das gleichzeitig für viele Unternehmen funktioniert. Wenn wir damit ein echtes Problem für einen großen europäischen Markt lösen, ist das eine ganz andere Ausgangslage“, sagt Bergstreiser.
Die Erfahrungen aus IndustriAI Consulting sollen dabei unmittelbar in DPP-Flash einfließen. Durch die Arbeit an KI-Lösungen für Unternehmen konnte Bergstreiser praktische Erfahrungen darüber sammeln, welche Anforderungen mittelständische Unternehmen an digitale Technologien stellen und an welchen Punkten Automatisierung tatsächlich einen Mehrwert schafft.
Damit stellt die Einstellung von IndustriAI Consulting keinen vollständigen Bruch mit dem bisherigen Geschäftsmodell dar. Vielmehr bildet die bisherige Arbeit einen Teil der Grundlage für die weitere Entwicklung von DPP-Flash.
„Ich möchte nicht möglichst viele Projekte gleichzeitig betreiben. Ich möchte eines richtig aufbauen.“
Mit dieser Entscheidung verschiebt sich der unternehmerische Schwerpunkt von Bergstreiser damit von einer klassischen KI-Beratung hin zu einem eigenen Technologieprodukt mit internationaler Ausrichtung.
DPP-Flash richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen, die von den neuen europäischen Anforderungen an digitale Produktinformationen betroffen sein werden. Gleichzeitig soll die Plattform langfristig auch für größere Unternehmen und Enterprise-Kunden einsetzbar sein.
Das Unternehmen befindet sich derzeit in der frühen Entwicklungs- und Validierungsphase. Neben der Weiterentwicklung des MVP arbeitet DPP-Flash am Aufbau erster Pilotprojekte und an Gesprächen mit potenziellen Kunden und strategischen Partnern.
Der europäische Markt für Digital Product Passports befindet sich dabei noch in einer frühen Entwicklungsphase. Mit zunehmender Umsetzung der europäischen Nachhaltigkeits- und Produktregulierung dürfte die Nachfrage nach Lösungen für die technische Umsetzung und Verwaltung digitaler Produktinformationen steigen.
Für Bergstreiser ist genau diese Kombination aus Regulierung, einem wachsenden europäischen Bedarf und technologischer Automatisierung der Grund, warum DPP-Flash für ihn aktuell deutlich interessanter ist als eine weitere Skalierung von IndustriAI Consulting.
„DPP-Flash verbindet mehrere Dinge, die ich unternehmerisch spannend finde: ein konkretes regulatorisches Problem, einen potenziell sehr großen Markt und die Möglichkeit, eine Softwarelösung dafür zu bauen. Das ist für mich langfristig wesentlich interessanter, als meine Zeit auf mehrere kleinere Geschäftsmodelle zu verteilen“, so Bergstreiser.
Die operative Tätigkeit von IndustriAI Consulting wird daher im September 2026 beendet. Der Gründer wird seine unternehmerische Zeit und Ressourcen künftig auf die Weiterentwicklung von DPP-Flash konzentrieren.
Mit der Entscheidung beginnt für Nico Bergstreiser damit eine neue Phase: Aus einem zunächst breit aufgestellten Fokus auf KI, Automatisierung und digitale Geschäftsmodelle wird eine klare Konzentration auf DPP-Flash, Digital Product Passports und RegTech.
DPP-Flash soll dabei nicht nur eine Lösung für die aktuellen regulatorischen Herausforderungen europäischer Unternehmen entwickeln, sondern langfristig eine skalierbare Technologieplattform für den Umgang mit digitalen Produktinformationen werden.







