(openPR) Die Digitalagentur Signo Media aus Löhne, Nordrhein-Westfalen, betreut rund 400 Kunden in der DACH-Region. Jan Rolfsmeyer arbeitet seit 1999 im Web. Heute verbindet er klassische Webentwicklung mit KI-Werkzeugen und einer Arbeitsweise, die in einer Generation digitaler Selbständigkeit gewachsen ist.
1999: Bevor es WordPress gab
Jan Rolfsmeyer begann seine Tätigkeit im Web 1999, zu einer Zeit, als das Internet noch über Modem ins Haus kam und Begriffe wie WordPress oder Online-Shop-Baukasten nicht existierten. Seine ersten Aufträge baute er mit Software wie Data Becker Web-to-Date und Shop-to-Date, Systemen, die kaum ein heutiger Webentwickler dem Namen nach kennt.
„Wir hatten damals keine andere Wahl, als die Dinge richtig zu verstehen", sagt er. „Ein Klick auf einen Link wurde zur Frage, was zwischen Browser und Server passiert. Wer das nicht wusste, baute keine funktionierenden Seiten."
Ein Projekt aus dieser Zeit hielt nach seinen Angaben mehrere Top-10-Platzierungen bei Google bis vor wenigen Jahren, ohne modernes CMS und ohne Plugins. „Es funktionierte, weil es solide gebaut war."
Signo Media heute
2014 gründete Jan Rolfsmeyer Signo Media in Löhne. Heute betreut die Agentur rund 400 Kunden im aktiven Bestand und führt 15 bis 20 qualifizierte Neugespräche pro Monat. In den vergangenen fünf Jahren waren es nach Jan Rolfsmeyers Angaben über 1.000 Unternehmergespräche.
Schwerpunkte der Agentur sind Websites, Suchmaschinensichtbarkeit, Online-Beratung und KI-Werkzeuge für Geschäftsprozesse. Kunden kommen aus Handwerk, Steuerberatung, IT, Handel und Dienstleistung, vor allem aus Ostwestfalen-Lippe und der gesamten DACH-Region.
März 2020: Büro zu, Agentur weiter
Im März 2020 stellte Signo Media die gesamte Arbeit auf Remote um. Das Büro in Löhne wurde aufgegeben. „Wer digital arbeitet, braucht keinen festen Raum", sagt Jan Rolfsmeyer. „Er braucht klare Prozesse, gute Werkzeuge und Menschen, denen er vertraut." Heute arbeiten die sieben Mitarbeiter der Agentur dort, wo sie am produktivsten sind.
KI als Werkzeug, nicht als Ersatz
KI nutzt die Agentur täglich. Was früher einen halben Tag Recherche bedeutete, ist heute in einer halben Stunde erledigt. Aber: „KI gibt mir Tempo. Was ich damit baue, entscheide ich", sagt er. Genau diese Balance versucht er auch Kunden zu vermitteln: KI als Werkzeug, nicht als Ersatz für fachliches Verstehen. „Eine Maschine erkennt, was häufig vorkommt. Sie weiß nicht, warum es funktioniert hat."
Parallel zur Agenturarbeit entwickelt Jan Rolfsmeyer mit 360Tax eine KI-Produktlinie für Steuerberatungskanzleien. Die ersten Werkzeuge, 360TaxMail und 360TaxFlow, werden an DATEV-Online, Lexware und ADDISON angebunden.
Pedelec statt Firmenwagen
Wer Jan Rolfsmeyer zufällig in der Stadt trifft, sieht ihn häufig auf einem S-Pedelec. Zu BNI-Frühstücksrunden in Bünde, zu Kundenworkshops, zu Strategiegesprächen fährt er mit dem schnellen Elektrofahrrad, auch bei Wind und Wetter. „Bis ich beim Kunden bin, habe ich das Gespräch durchgedacht", sagt er. Für Kunden wirkt das oft wie eine Geste. Gemeint ist es als Arbeitsweise: ankommen, mit klarem Kopf, ohne Stau.
Ausbildung mit Übernahmegarantie
Signo Media bildet aus. Wer die Ausbildung mit gutem Abschluss beendet, wird übernommen, schriftlich zugesichert von Jan Rolfsmeyer. „Wenn jemand bei mir lernt und gut wird, ist es nur schlau, ihn zu behalten", sagt er. „Und fair noch dazu." Für die Branche ist das ungewöhnlich. Viele Digitalagenturen handeln Auszubildende eher als günstige Arbeitskräfte.
Vertrauen statt Werbung
Jan Rolfsmeyer ist aktives Mitglied im BNI Chapter DOBERG in Bünde und in der Industrie- und Wirtschaftsvereinigung Kreis Herford (IWKH). „Im Mittelstand entstehen Aufträge nicht durch Werbung, sondern durch Vertrauen", sagt er. „Vertrauen entsteht, wenn man liefert."
Bei Beratungs- und Analyseleistungen für Mittelständler weist Signo Media auf Förderprogramme hin. Über das BAFA-Förderprogramm können Unternehmen bis zu 80 Prozent der Kosten für Unternehmensberatung erstattet bekommen. „Wer Förderung bekommen kann, sollte sie nutzen", sagt Jan Rolfsmeyer.
Ausblick
Jan Rolfsmeyer plant für die kommenden Jahre den weiteren Ausbau der KI-Produktlinie 360Tax sowie die Vertiefung der Branchenkompetenz im Handwerk. „Mehr Kunden ist nicht das Ziel", sagt er. „Bessere Arbeit für die richtigen Kunden, das schon."











