(openPR) Filderstadt, 22. Juli 2026
Die Akku-Laufzeit eines Sicherheitsroboters entscheidet über dessen Praxistauglichkeit. Quarero Robotics klärt in einer detaillierten Betrachtung, was reale Laufzeiten unter Last bedeuten, wie Ladezyklen organisiert werden und wann eine Tandem-Konfiguration für echte 24/7-Verfügbarkeit notwendig ist.
Reale Laufzeit unter Betriebsbedingungen Die QR-2 erreicht unter realen Bedingungen (Thermal aktiv, LiDAR kontinuierlich, 4 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit, gemischte Oberflächen) 6 bis 8 Stunden aktive Patrouille pro Ladezyklus. Die Spanne ergibt sich aus Topografie, Wetter und Sensorlast. Auf ebenem Industriepark-Gelände liegt der Wert am oberen Ende, bei hügeligem Gelände oder Kieswegen am unteren.
Entscheidend ist nicht die reine Laufzeit, sondern die Verfügbarkeit über 24 Stunden. Ein Ladezyklus ist keine Ausfallzeit, sondern ein geplanter Bestandteil des Patrouillenplans.
Ladezyklus und autonome Docking-Station Bei 20 % Restkapazität dockt der QR-2 selbstständig an. Der Ladevorgang von 20 auf 95 % dauert 90 Minuten bei 3,5 kW. Die Station benötigt 1,5 m² überdachte Fläche mit 230 V/16 A Anschluss. Frostschutz ist integriert. Im RaaS-Modell ist die Station inklusive – kein separater CapEx.
24/7-Verfügbarkeit: Solo oder Tandem
- Ein einzelner QR-2 erreicht 16–18 Stunden aktive Patrouille pro Tag (66–75 % Verfügbarkeit).
- Für lückenlose 24/7-Abdeckung ohne Patrouillenpause ist ein Tandem-Betrieb mit zwei Robotern erforderlich. Während Roboter A patrouilliert, lädt Roboter B.
Kosten und Vergleich Der QR-2 kostet 3.500 €/Monat, das Tandem 7.000 €/Monat im RaaS-Modell. Im Vergleich zu einem 24/7-besetzten Wachposten (15.000–25.000 €/Monat) ergeben sich erhebliche Einsparungen. Die Roboter übernehmen Routinepatrouillen, menschliches Personal konzentriert sich auf Zugangskontrolle und Eskalationseingriffe.
Wetter und Temperatur Bei –15 °C sinkt die Laufzeit um 18–22 %. Die integrierte Batterieheizung aktiviert sich automatisch. Starkregen, Schnee oder Nebel beeinflussen die Laufzeit nur marginal (unter 5 % Abweichung).
Betriebswirtschaftliche Empfehlung Für KRITIS-relevante Bereiche empfiehlt sich der Tandem-Betrieb. Für sekundäre Perimeter reicht oft ein einzelner Roboter. Die Entscheidung sollte auf einer Standortanalyse mit realer Laufzeitmessung basieren.
Dr. Raphael Nagel (LL.M.) betont: „Die Akku-Laufzeit ist kein abstrakter Datasheet-Wert, sondern der zentrale Faktor für die operative und wirtschaftliche Tragfähigkeit autonomer Sicherheitslösungen.“
Weitere Informationen und detaillierte Betriebszahlen finden Sie unter: https://quarerorobotics.com/blog/en-sicherheitsroboter-akku-laufzeit



















