(openPR) Kurzfassung: Zum Start der Wassersportsaison klärt versicherungsvergleiche.de über einen teuren Irrtum auf: Trailer und Boot sind versicherungstechnisch zwei getrennte Dinge. Schäden am Boot beim Transport zahlt die Boots-Kasko nur, wenn das Transportrisiko zu Lande eingeschlossen ist.
Pähl, im Juli 2026
Zum Beginn der Bootssaison bringen viele Eigner ihr Boot per Trailer zum Wasser. Dabei kommt es immer wieder zu einem folgenschweren Missverständnis: Viele glauben, eine einzige Versicherung decke Trailer und Boot gemeinsam ab. Tatsächlich handelt es sich um zwei getrennte Welten. Der Bootstrailer wird wie jeder Anhänger über die Kfz-Versicherung abgesichert - mit einer eigenen, verpflichtenden Haftpflicht. Das Boot selbst braucht eine eigene Bootsversicherung.
Entscheidend ist der Transport: Wird das Boot auf dem Trailer beschädigt, zahlt die Boots-Kaskoversicherung nur dann, wenn das Transportrisiko zu Lande ausdrücklich eingeschlossen ist. Fehlt dieser Baustein, bleibt der Eigner auf dem Schaden sitzen. Halter sollten sich den Einschluss daher vor der ersten Fahrt schriftlich bestätigen lassen.
Hinzu kommt die Wassersport-Haftpflicht für Schäden, die das Boot anderen zufügt. Sie ist zwar meist nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber von vielen Häfen verlangt und ist dringend zu empfehlen. Für den Trailer, der oft nur im Sommer bewegt wird, kann ein Saisonkennzeichen die Kosten senken.
Trailer und Boot brauchen zwei getrennte Versicherungen. Der wichtigste Punkt ist der Transporteinschluss in der Boots-Kasko - ohne ihn ist das Boot auf dem Trailer nicht geschützt. - Andreas Quast, Gründer von versicherungsvergleiche.de













