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HyTerra: Weißer Wasserstoff von Weltklasse mit Fortescue an Bord

(openPR)

HyTerra hat mit seinem Nemaha-Projekt in Kansas bereits Wasserstoffwerte von bis zu 96 % nachgewiesen. Die australische Fortescue Metals Group ist als Ankerinvestor mit an Bord und treibt die Projektentwicklung voran.

Während sich viele Anleger auf klassische Wasserstoffprojekte mit Elektrolyseuren und teurem grünem Strom konzentrieren, verfolgt HyTerra (ASX: HYT, ISIN: AU0000232415, WKN: A3DRMA) einen anderen Ansatz. Das australische Unternehmen sucht nach natürlichem, sogenanntem geologischem oder weißem Wasserstoff, der bereits fertig in der Erde vorkommt und lediglich gefördert werden muss. Im Zentrum steht das Nemaha-Projekt im US-Bundesstaat Kansas, wo HyTerra Pachtrechte über rund 80.000 Hektar entlang des Mid-Continental-Rift-Systems hält, einer etwa 1,1 Milliarden Jahre alten geologischen Bruchzone, die sich von den Großen Seen bis nach Kansas und Alabama zieht. Die dortigen eisen- und magnesiumreichen Gesteine liefern genau die geologischen Voraussetzungen, unter denen sich Wasserstoff und Helium natürlich bilden.



Der Charme dieses Ansatzes liegt in den Kosten. Während grüner Wasserstoff aus Elektrolyse und blauer Wasserstoff aus fossilen Quellen mit CO2-Abscheidung deutlich teurer sind, lässt sich geologischer Wasserstoff Schätzungen zufolge für weniger als 2 US-Dollar pro Kilogramm fördern und damit oft günstiger als selbst der heute dominierende graue Wasserstoff. Auch die Klimabilanz überzeugt: Eine Studie der Stanford University beziffert die Kohlenstoffintensität von geologischem Wasserstoff auf 0,37 Kilogramm CO2 je Kilogramm, verglichen mit 9,0 Kilogramm bei grauem und 3,0 Kilogramm bei blauem Wasserstoff.

Ein Markt mit enormem Nachholbedarf

Die weltweite Wasserstoffnachfrage lag 2020 bei schätzungsweise 87 Millionen Tonnen und dürfte laut Prognosen bis 2050 auf bis zu 580 Millionen Tonnen steigen. Aktuell dominiert grauer Wasserstoff mit rund 90 Millionen Tonnen jährlich den Markt, doch die Nachfrage nach sauberen Alternativen wächst. Nach Berechnungen von McKinsey soll sauberer Wasserstoff bis 2050 zwischen 73 und 100 Prozent der Gesamtnachfrage ausmachen. Ergänzend fördert HyTerra mit Helium ein zweites, ebenfalls stark nachgefragtes Gas. Helium gilt als unersetzlich für Hightech-Anwendungen von der Computertechnik über die Medizintechnik bis zur Raumfahrt, wobei die weltweite Nachfrage bis 2030 von rund 6 auf 8,5 bis 10 Milliarden Kubikfuß pro Jahr klettern soll. Der Markt gilt zudem als anfällig für Versorgungsengpässe, wie die vier großen Heliumknappheiten seit 2006 zeigen, zuletzt ausgelöst durch kriegsbedingte Ausfälle im Nahen Osten.

Bohrergebnisse mit Weltklassewerten

Ab April 2025 legte HyTerra bei Nemaha sein erstes Bohrprogramm auf. Bereits die ersten beiden Bohrungen, Sue Duroche 3 und Blythe 13-20, lieferten beeindruckende Resultate: Unabhängige Laboranalysen wiesen bei Sue Duroche 3 Wasserstoffkonzentrationen von bis zu 96 Prozent und Heliumwerte von bis zu 5 Prozent nach. Dies sind Werte, die zu den höchsten je in den USA gemessenen zählen. Bei Blythe 13-20 fielen mit bis zu 4,4 Prozent vor allem die für die Region ungewöhnlich hohen Heliumkonzentrationen auf. Eine dritte Bohrung, McCoy-1, bestätigte im Sommer 2025 abseits bekannter Fundstellen zweistellige Werte und damit, dass sich das Vorkommen über ein größeres Gebiet erstreckt.

Für Mitte Juli 2026 ist nun der nächste wichtige Schritt terminiert: ein Produktionstest an McCoy-1, der zwei separate Zonen unabhängig voneinander auf Fließraten, Gaszusammensetzung, Druckverhalten sowie das Wasserstoff- und Heliumpotenzial hin untersuchen soll. Sollten die Ergebnisse robuste Förderraten belegen, wäre dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg von der reinen Exploration zur kommerziellen Nutzung. Nächster Bohrkandidat ist Larson 1-14, für den die Kansas Corporation Commission (KCC), die Regulierungsbehörde für öffentliche Versorgungsunternehmen im Bundesstaat Kansas, bereits eine Genehmigung erteilt hat und dessen Bohrbeginn spätestens für Oktober 2026 geplant ist.

Fortescue Metals stärkt den Rücken

Ein entscheidender Vertrauensbeweis kam im Dezember 2024, als sich die Fortescue Metals Group (ASX: FMG, ISIN: AU000000FMG4, WKN: 121862) über seine Sparte Fortescue Future Industries mit rund 40 Prozent an HyTerra beteiligte und dafür etwa 22 Millionen australische Dollar zahlte. Die Mittel fließen direkt in die laufende Bohrkampagne. Für HyTerra bedeutet die Partnerschaft nicht nur frisches Kapital, sondern auch technisches Know-how und Rückendeckung eines der größten Rohstoffkonzerne Australiens. CEO Riley Kemp selbst verhandelte die Beteiligung einst als Corporate Development Manager auf Fortescue-Seite mit, bevor er im Dezember 2025 zu HyTerra wechselte.

Neben Nemaha verfügt HyTerra mit dem Geneva-Projekt in Nebraska über ein zweites Standbein. Über ein Joint Venture mit Natural Hydrogen Energy hält das Unternehmen dort aktuell 16 Prozent, mit dem Recht, den Anteil auf bis zu 51 Prozent zu erhöhen. Eine Testbohrung namens Hoarty NE3 lieferte im Frühjahr 2025 Werte von bis zu 44 Prozent Wasserstoff und 12,8 Prozent Helium, was zeigt, dass das Potenzial über Kansas hinausreicht. Darüber hinaus zählt HyTerra zu nur zwei Unternehmen, die im Rahmen einer Initiative des Chimaera Fund der US Air Force nach geologischem Wasserstoff suchen dürfen, und hat über eine 18-monatige Absichtserklärung mit ARA Natural Resources auch den Einstieg in den Oman vorbereitet.

Eine der niedrigsten Bewertungen im Sektor

Bei einer Marktkapitalisierung von rund 26 Millionen australischen Dollar notiert HyTerra trotz der bereits erzielten Bohrerfolge und der prominenten Beteiligung von Fortescue noch vergleichsweise niedrig. Zum Vergleich: Der australische Wettbewerber Gold Hydrogen, der im südaustralischen Ramsay-Projekt ebenfalls nach natürlichem Wasserstoff und Helium sucht, kommt trotz ähnlicher Projektphase auf eine höhere Bewertung. Auch der kanadische Senkrechtstarter, der mit seiner Lawson-Entdeckung in Saskatchewan für Aufsehen sorgte und mittlerweile prominente Unterstützung von Mineninvestor Eric Sprott genießt, wird an der Börse ebenfalls deutlich höher gehandelt. Sollte sich der bevorstehende Produktionstest an McCoy-1 als Erfolg erweisen, könnte dieser Bewertungsabstand für HyTerra enormes Nachholpotenzial eröffnen.

Für Anleger, die frühzeitig in den Markt für geologischen Wasserstoff einsteigen wollen, bietet die HyTerra-Aktie einen der wenigen Zugänge mit belegten Weltklasse-Bohrergebnissen, einem finanzstarken Ankerinvestor und einer international erfahrenen Führungsmannschaft aus Fortescue- und Shell-Alumni. Der Produktionstest an McCoy-1 wird zeigen, ob sich das geologische Potenzial auch wirtschaftlich fördern lässt, und damit zum entscheidenden Katalysator für die weitere Kursentwicklung.

Weitere Informationen zu HyTerra finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:

www.miningscout.de/minenaktien/hyterra-ltd/

Unternehmen: HyTerra Ltd.
ASX: HYT
WKN: A3DRMA
ISIN: AU0000232415
Webseite: hyterra.com/

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