(openPR) Die Zukunft mit Rowa sieht vielleicht so aus: Nach Wegfall des Ladenschlusses sind viele Apotheken auch außerhalb des Notdienstes 24 Stunden geöffnet, besonders in Großstädten. Die Medikamentenausgabe erfolgt nachts und in Randzeiten über einen Automaten, mit dessen Hilfe die apothekenüblichen Aufgaben der Beratung und der kontrollierten Medikamentenabgabe sichergestellt werden. Der Apotheker kann währenddessen ruhigen Gewissens seinen Feierabend genießen, da seine Kunden am Beratungs- und Abgabeterminal durch einen extern beschäftigen Pharmazeuten kompetent betreut werden. - Zukunftsmusik? Nicht mit visavia, dem 24/7 Service-System von Rowa - sicher, schnell und zuverlässig.
Bereits heute haben die Pioniere der Automatisierung in Apotheken das visavia-Terminal in sieben deutschen Apotheken installiert. Für 2007 stehen weitere 30 Installationen im Inland an; im europäischen Ausland soll mit dem Verkauf erster Geräte begonnen werden. Auch in der Innovationsakademie Deutscher Apotheken (IDA) in Köln wird Rowa mit einem Kommissionierautomaten, dem vollautomatischen Einlagerungssystem ProLog und einem visavia-Terminal vertreten sein. „Das visavia-System wird von den Kunden sehr gut angenommen, Alt und Jung sind begeistert von der innovativen Idee einer automatisierten Medikamentenausgabe mit persönlicher Betreuung“, berichtet Rowa-Geschäftsführer Dirk Wingenter.
Die rechtliche Situation für den Einsatz des visavia hat sich mit der Aufhebung des bundeseinheitlichen Ladenschlussgesetztes erheblich verbessert. In den meisten Bundesländern wurde der Ladenschluss wochentags aufgehoben, so dass hier ein 24 Stunden-Service unproblematisch ist. Auch die Abholung von Medikamenten durch den Kunden außerhalb der Offizin ist mittlerweile rechtlich abgesichert (BVG - Az. 3 C 9.04 ,14.04.2005 und OVG NRW - Az. 13 A 1314/06, 07.11.2006).
Bis zu 20 Kunden nutzen das Beratungs- und Abgabeterminal an einem Wochentag, am Wochenende sogar bis zu 50. Bislang betreut jeder Apotheker sein eigenes visavia-Terminal und ist in unmittelbarer Nähe der Apotheke für eventuelle Notfälle verfügbar. Unser kurzfristiges Ziel ist es, dass mehrere visavia-Systeme von einer einzigen Person betreut werden können (Multi-Terminal-Fähigkeit), so dass der jeweilige Apotheker in den Not- und Nachtdiensten entlastet werden kann.
Konkret werden in einem ersten Test in Kürze zwei bestehende visavia-Kunden ihre Notdienste parallel ausüben, um so beide Apotheken wechselseitig durch ein und dieselbe Person betreuen zu lassen. In einem weiteren Schritt soll dies erweitert werden im Sinne eines Service-Centers, in dem unter Leitung eines Apothekers mehrere Terminals gleichzeitig verwaltet werden können. In diesem Fall wäre der Service-Center-Pharmazeut die formale Vertretung des jeweiligen Apothekers.
Wichtig ist an dieser Stelle die Unterscheidung zwischen Notdienst und 24 Stunden-Service: Während des Notdienstes ist es absolut erforderlich, dass sich der Apotheker in unmittelbarer Nähe seiner Apotheke aufhält, da nicht alle Medikamente über den rowa ausgegeben werden können. Solange die elektronische Gesundheitskarte noch nicht flächendeckend eingeführt ist, ist auch die Dokumentenechtheit von gescannten Rezepten von Bedeutung.
Nicht so im 24 Stunden-Service. In diesem Falle ist die Apotheke nicht gezwungen, alle Medikamente vorrätig zu haben und Rezepte einzulösen, sondern bietet ihre Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit als zusätzliche Dienstleistung an. In dem Fall, dass ein Produkt nicht ausgegeben werden kann/soll, wird der Kunde an den nächsten Notdienst verwiesen. Interessant wird die Idee einer Apotheke ohne Ladenschluss auch dadurch, dass über den visavia problemlos freiverkäufliche Artikel, die im rowa eingelagert sind, abgegeben werden können. Die komfortable Menüführung des visavia ermöglicht es, dass der Kunde in diesem Fall Artikel ohne Beratung erhält – es sei denn, er wünschte diese ausdrücklich.
Die Umsetzung eines Service-Centers für pharmazeutische Beratung steht bei Rowa unmittelbar bevor. „Wir haben uns gemeinsam mit Apothekern Gedanken um die bestmögliche Einführung eines solchen Service-Centers gemacht. Dabei stehen die Qualität der Dienstleistung und die Sicherheit der Medikamentenabgabe ganz klar an erster Stelle“, so Wingenter. Zunächst wird Rowa den Aufbau des Service-Centers übernehmen und stellt hierzu einen Pharmazeuten ein. In einem zweiten Schritt soll es möglich sein, dass Apotheker mit freien Kapazitäten ihre Dienstleistung anbieten. Auf einer Art „Marktplatz für pharmazeutische Dienstleistungen“ könnten Apotheken ihre Anfragen und Angebote einstellen. Selbstverständlich werden nur Apotheker als visavia-Berater zertifiziert und zugelassen, die zuvor intensiv am System geschult und deren pharmazeutisches Fachwissen überprüft wurde, so dass eine hohe Qualität der Dienstleistung gesichert ist. Rowa gewährleistet auch, dass im Falle einer großen Nachfrage ausreichend Pharmazeuten für die Beratung zur Verfügung stehen.
Das visavia 24/7 Service-Terminal für die Apotheke erweist sich somit als ein klarer Wettbewerbsvorteil. Den Kunden wird durch die Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit der Apotheke ein Plus an Service und Komfort geboten, der es ohne Weiteres auch mit der wachsenden Konkurrenz aus dem (Internet-) Versandhandel aufnehmen kann. Mit dem innovativen Konzept eines Service-Centers für die Betreuung des visavia bei Nacht- und Notdiensten wird gleichzeitig der Apotheker entlastet, ohne die Kundenbindung zu gefährden. Sicher werden es auch Ihre Stammkunden schätzen, wenn Sie Ihre Medikamente rund um die Uhr immer in ihrer „Stamm-Apotheke“ erhalten!
Weitere Informationen unter http://www.visavia.de.
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