(openPR) Die erste Benachrichtigung über die Nominierung landete zunächst im Spam-Ordner. Entsprechend skeptisch wurde die Nachricht betrachtet. Statt sich von der Formulierung der Nachricht beeindrucken zu lassen, erfolgte zunächst eine einfache Prüfung. Wer steckt hinter der Nominierung? Welche Organisationen sind beteiligt? Welche Personen tragen Verantwortung?
Erst nach der Betrachtung der beteiligten Institutionen, ihrer öffentlichen Aktivitäten und der dahinterstehenden Personen entstand Vertrauen in die Seriosität des Verfahrens. Die eigentliche Anerkennung liegt jedoch nicht in der E-Mail selbst. Entscheidend ist vielmehr die Frage, warum die Aufmerksamkeit überhaupt entstanden ist.
Der Auslöser war keine Bewerbung und auch keine direkte Kontaktaufnahme. Stattdessen waren es veröffentlichte Presseartikel und die darin vorgestellten Gedanken rund um das dTP-Konzept (digital Thought Partner), die wahrgenommen wurden.
Es wurde niemand angeschrieben. Es wurde keine Auszeichnung beantragt. Es wurden lediglich Ideen veröffentlicht, Beobachtungen beschrieben und Überlegungen zur zukünftigen Nutzung von Künstlicher Intelligenz vorgestellt.
Gerade dieser Umstand macht die Nominierung interessant. Sie zeigt, dass neue Gedanken und Konzepte auch dann Aufmerksamkeit erzeugen können, wenn sie außerhalb großer Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder Marketingkampagnen entstehen.
Unabhängig vom weiteren Verlauf des Auswahlverfahrens liegt darin die eigentliche Bedeutung der Nominierung. Sie zeigt, dass Ideen Aufmerksamkeit erzeugen können, ohne dass dafür große Werbekampagnen notwendig sind. Manchmal genügt es, Gedanken öffentlich zu formulieren, Erfahrungen zu teilen und Entwicklungen nachvollziehbar zu beschreiben.
Unabhängig vom weiteren Verlauf des Verfahrens bleibt deshalb vor allem eine Erkenntnis bestehen: Gute Ideen werden nicht dadurch bedeutsam, dass über sie gesprochen wird. Sie werden bedeutsam, wenn andere Menschen beginnen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Peter Birkel beschäftigt sich mit der Symbiose von Mensch und KI. In seiner E-Book-Reihe "Mensch und KI" (Mein Freund RUFUS), die auf amazon KDP erscheint, dokumentiert er echte, ungefilterte Dialoge mit Künstlicher Intelligenz. Sein Ziel ist die "breite Streuung" von Wissen: Er zeigt auf, wie KI als neutraler Experte komplexe technische Hürden löst und den Menschen dabei unterstützt, gemeinsam eine bessere Welt zu gestalten.





