(openPR) Die Farbkarte Herbst/Winter ist der Farbpool für die Mode-,Textil-, Interior- und Konsumgüterindustrie. Vier Themen, die von sich verändernden Realitäten und Leitbildern handeln: TRANS-REALITY mit öko-luxus, post-romantik, bio-couture und neo-avantgarde.
Wie schon seit vielen Jahren setzten sich Designer des VDMD Anfang April 2007 zwei Tage, wieder in der Geschäftsstelle des Verbands in Würzburg, zusammen, um aus den vorliegenden Trendinformationen Leitlinien für den Herbst/Winter 2008/09 zu entwickeln. Diese frühzeitige In-formation ist vor allem für die Stoff-Designer wichtig, die jetzt mit der handwerklichen oder Computer gestützten Entwurfsarbeit beginnen. In zweiter Linie gibt diese Farbkarte Mode-Designern Anregungen für die kommenden Kollektionen. Auch Industriedesigner und Innenarchitekten, die ebenfalls Trend orientiert arbeiten, können diese Farbkarten als Richtung weisende Inspirationen verwenden.
Herbst/Winter 2008/09
öko-luxus: Unbequeme Wahrheiten ermöglichen neue Statussymbole. Der Traum von einer perfekten Synthese aus Natur und Design. Die Stichworte: Makellose Natürlichkeit, gediegener Luxus, edel, kostbar, exklusiv, wertvoll, ausgefeilte Technologien für tadellos verarbeitete Naturmaterialien, Reduzierung ohne Verzicht, Bescheidenheit mit hohem Anspruch, die doppelte Bedeutung des Begriffes „natürlicher Reichtum“, top Qualität, handwerkliche Perfektion bis ins Detail, besondere Unikate, individuelle Schönheit, kongenial der Natur angepasste synthetische Mate-rialien, charaktervolle Formen und Strukturen, stimmungsvolles Licht, in-telligente Verfremdung, stilvolle Ironie. Die Farben: Gereinigte Naturfarben, natürliche Weiß-, Grau- und Beigetö-ne, organische Rot-, Orange- und Ockertöne, schaumiges Gelb, Silberspuren und Goldstaub.
post-romantik: Angst und Schutzbedürfnis verklären sich zu sensibler Strenge. Das Bedürfnis nach einer engen Verbindung von Geborgenheit, Tradition und Moderne.
Die Stichworte: Romantische Strenge, fantastischen Modernismus, futuristische Legende, verhaltene Eleganz, sensible Anmut, mythologische Poe-sie, beruhigendes Selbstbewusstsein, mittelalterliche Aspekte, wehrhaft, martial, sakral, mystisch, romanisch, keltisch, gotisch, ausgewogen puristisch, beruhigend statisch, ausgeglichen, ruhig, solide, sicher, widerstandsfähig, schützend, wärmend, Zelt, Iglu, Kokon, ein wehrhafter Schichtenlook mit Helmen und Kapuzen, Visieren, Wülsten, Armierungen. Die Farben: Gereinigte Tarnfarben, transparente Kristallfarben, opake Grautöne, Silbergrau, militärische Grüntöne und tiefes Rotbraun, Messing, Altsilber, patiniertes Chrom.
bio-couture: Natürliche Anmut verwandelt sich in stilvolle Eleganz. Die Verbindung von organischer Schönheit mit erotischer Raffinesse. Die Stichworte: Ein Pop-Festival der Natur, die Synthese aus Gewachse-nem und Manierismus, organische Skulpturen, florale Eleganz, Bio-Chic, V.I.P.-Garten, luxuriös, aber nie pompös, elegant, aber nie abstrakt, ero-tisch, aber nie aufreizend, bewegt, fließend, geschwungen, dynamisch, stromlinienförmig, amorph, bionisch, flexibel, elastisch, fragil, zart, deli-kat, eine subtile, fast künstlerische Interpretation gewachsener Harmonie. Die Farben: Gesättigte Pflanzen- und Blütenfarben, matte Edelsteinfarben, kräftige Rottöne, glühendes Violett, saftige Grüntöne, puderige Pastelle
neo-avantgarde: Globale Subkultur als Folge unbewältigter Zivilisation. Die Re-Humanisierung des heruntergekommenen städtischen Ambientes. Die Stichworte: Realistisch bis zur Schmerzgrenze, gnadenlos alternativ, abgefahren, respektlos, spontan, provokativ, trashig, witzig, ironisch, unbekümmert, improvisiert, fragmentarisch, primitiv, unvollendet, experimentell, fantasievoll, naiv, skurril, kindlich, kitschig, ironisch, Grunge-Einflüsse, Müllkultur, Recycling, urbane Ethnik, Vintage, Second-Hand-Kult, gespielte Armut, stolze Armut, Ästhetik des Mangels, versteckter Reichtum, Überlebenstaktik, Flohmarktkultur. Die Farben: Kräftige Dunkeltöne, kühles Schwarz, Stahl, Sulfit und staubige Pastelle, Ästhetik für den Alltag, Harmonie auf den zweiten Blick
Themenvergleich als Basis: Grundlage dieser Farbkarte, die eine Verdichtung der wichtigsten kommerziellen Farb- und Trendaussagen darstellt, ist der Themenvergleich, in dem dieses Mal 17 Trendbüros nach Themen, Farben und Philosophie un-tersucht wurden. Einblick in diese wertvollen Unterlagen wurde dem VDMD von mode...information Heinz Kramer GmbH, Overath, gewährt.
Mit dieser VDMD-Farbkarte gewinnen die Nutzer die Sicherheit, alle maßgeblichen Farben und Themen zu erfassen. Selbstverständlich müssen für die eigene Arbeit Ergänzungen und Gewichtungen vorgenommen werden.
Die Trendkarte besteht aus vier Stimmungskollagen mit Original Pantone™-Stoffstreifen und einem ausführlichen Begleittext, der die Inspirati-onsquellen, die Farben, Dessinierungen, Materialien und Oberflächenbeschaffenheiten beschreibt.
Preise und Bezugsquelle: 70 € + MwSt. (Mitglieder des VDMD und des VDID)
Nichtmitglieder bezahlen 140 € + MwSt.
Geschäftsstelle VDMD/DDV
Teilnehmer des Arbeitskreis’ Trend
Unter der Leitung von Gottfried Pank, Art Director bei mode...information Heinz Kramer GmbH, Overath, arbeiteten: Dietrich Metzger, VDMD-Präsident, München, Gabriela Kaiser, agentur FUTURIZE trendguide, Weißdorf, Brigitte Haarke, Fashion-Office-Berlin, Vize-Präsidentin VDMD, Berlin, Mara Michel, agentur FUTURIZE trendguide, Geschäftsführerin VDMD, Würzburg, Antje Engelbart, Ettlingen, Irmi Gran, Weidenbach,
Sandra Jaruschewski, Gilten, und Heidi Beck, Köln.
4 Themenbilder (Feindaten auf Anfrage)
VDMD Verband Deutscher Mode- und Textil-Designer e.V.
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Der VDMD ist die stärkste berufsständische Vertretung für Mode- und Textildesigner in Deutschland. Immer mehr wird Design als wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg eines Produktes angesehen.









