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Wegweisendes Programm für Gleichstellung und wissenschaftliche Exzellenz

25.06.2026 • 13:45 Uhr • Wissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle hat heute in Cottbus/Chóśebuz die Abschlussver-anstaltung des von Bund und Ländern getragenen Professorinnenprogramms III an der BTU eröffnet: „Der Erfolg des Professorinnenprogramms an der BTU zeigt: Gleichstellung ist kein Selbst-läufer, sondern das Ergebnis kluger Strategien und beharrlicher Arbeit. Mehr Professorinnen bedeu-ten weitere Perspektiven, mehr Innovation, bessere Wissenschaft. Für den Strukturwandel der Lausitz ist das von zentraler Bedeutung, denn eine Region kann ihr Potenzial nur entfalten, wenn sie die Hälf-te ihrer Talente auch sichtbar und hörbar macht. Der gestiegene Professorinnen-Anteil an der BTU ist deshalb auch eine gute Nachricht für den Wissenschaftsstandort Brandenburg. Jetzt gilt es, diesen Fortschritt auch über das Ende der Förderung hinaus zu sichern. Denn echte Gleichstellung zeigt sich nicht in Projekten auf Zeit, sondern in dauerhaft veränderten Strukturen. Wie in der BTU.“

Das Professorinnenprogramm wurde 2007 von Bund und Ländern beschlossen, 2008 begon-nen und seither mehrfach verlängert. Ziel des Programms ist es, die Anzahl der Professorinnen zu erhöhen, junge Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Lebenszeitprofessur zu fördern, in der Wissenschaft zu halten sowie die Gleichstellung der Geschlechter an den Hochschulen strukturell besser zu verankern. Die BTU war in der Programmphase III des Professorinnenpro-gramms sehr erfolgreich: Sie erhielt für ihr eingereichtes Konzept als eine der 20 besten teil-nehmenden Hochschulen in Deutschland das Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“ und konnte somit vier statt der regulär maximal drei pro Hochschule vorgesehenen Förderungen im Umfang von insgesamt 1,5 Millionen Euro für die Jahre 2020 bis 2026 einwerben. Mit den Mitteln konnten unter anderem Professorinnen neu berufen bzw. gefördert, innovative Gleich-stellungsmaßnahmen umgesetzt und nachhaltige Strukturen für Chancengerechtigkeit etabliert werden. Mit Erfolg: Der Anteil weiblicher Professuren an der BTU konnte in dem Zeitraum von 21 auf 31 Prozent gesteigert werden. Zum Abschluss der Förderphase zieht die Universität im Rahmen ihrer Veranstaltung „FEM*Lights“ Bilanz.

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