(openPR)
Neue Themenführung öffnet verborgene Türen und erzählt die unbekannten Geschichten des Klosters
Kloster Eberbach ist voller Geschichte(n). Doch nicht jede Geschichte findet sich in Chroniken, Urkunden oder Büchern über die ehemalige Zisterzienserabtei im Rheingau. Manche versteckt sich hinter verschlossenen Türen, in alten Legenden oder in den überraschenden Begebenheiten des klösterlichen Alltags. Mit dem neuen Führungsformat „Geheimnisvolles Eberbach“ lädt die Stiftung Kloster Eberbach erstmals am 11. Juli 2026 Besucher dazu ein, das Kulturdenkmal aus einer ungewohnten Perspektive zu entdecken.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Menschen, die Kloster Eberbach über Jahrhunderte geprägt haben: die Mönche. Wie lebten sie? Wo schliefen sie? Was kam auf den Tisch? Und wie sah der Alltag zwischen Gebet, Arbeit und den ganz praktischen Herausforderungen des Lebens tatsächlich aus?
Die Führung führt durch die bedeutendsten Bereiche der Klosteranlage – vom Kreuzgang über den Kapitelsaal bis hin zum historischen Cabinetkeller und dem Hospital. Immer wieder eröffnet sie dabei neue Sichtachsen auf scheinbar bekannte Orte und verrät Details, die Besucher bei einem gewöhnlichen Rundgang übersehen können.
Besonderer Höhepunkt sind Einblicke hinter Türen, die sonst verschlossen bleiben. So erhalten Gäste Zugang zu verborgenen Bereichen des Klosters und erleben, wie der eindrucksvolle Dachboden hinter der „Verbotenen Tür“ über dem Mönchsdormitorium mit dem historischen Uhrwerk und der sagenumwobene Geheimgang in der mächtigen Mauer der Basilika aussehen. Um diesen verborgen liegenden Zugang ranken sich bis heute Legenden. Eine von ihnen berichtet davon, dass dort in unruhigen Zeiten wertvolle Gegenstände vor marodierenden Räubern verborgen worden seien. Ob Wahrheit oder Überlieferung – der Blick in diesen geheimnisvollen Bereich zählt zweifellos zu den eindrucksvollsten Momenten der Führung.
Darüber hinaus erzählt „Geheimnisvolles Eberbach“ von erstaunlichen Episoden aus der Geschichte des Klosters. Besucher erfahren beispielsweise, warum die Gründungsurkunde des Klosters möglicherweise nicht ganz so authentisch ist, wie sie scheint, wie findige Mönche einst kirchliche Speisevorschriften kreativ interpretierten und wie ein Abt im frühen 16. Jahrhundert einen nächtlichen Ausflug eines Ordensbruders ins klostereigene Brauhaus dokumentierte.
„Kloster Eberbach ist auch ein Ort der Geheimnisse, Anekdoten und versteckter Gänge“, erklärt Stiftungsvorstandsvorsitzender Julius Wagner. „Mit ,Geheimnisvolles Eberbach‘ möchten wir Menschen für die Geschichten dieses einzigartigen Kulturdenkmals begeistern, die vielleicht nicht als Erstes eine klassische historische Führung buchen würden. Die Mischung aus verborgenen Orten, überraschenden Überlieferungen und authentischer Klostergeschichte eröffnet einen neuen Zugang zu Kloster Eberbach.“
Dabei zeigt die Führung eindrucksvoll, dass Geschichte nicht nur in großen Ereignissen, sondern oft gerade in den kleinen menschlichen Geschichten lebendig wird – in kuriosen Begebenheiten, überlieferten Legenden und den Geheimnissen, die alte Mauern bis heute bewahren.
Tickets für die erste Führung des Formats am 11. Juli 2026 von 16 bis 17.30 Uhr sind ab sofort unter hier buchbar.
Die Premiere wird ergänzt durch einen Abschlusswein mit kleiner Feedbackrunde für die Gäste.













