(openPR) „MachtCode“ ist ein dramatischer und aktueller Katastrophenroman über unsere moderne Gesellschaft, der mit einem flammenden Appell gegen Technikgläubigkeit und gewisse Aspekte unserer globalisierten und digitalisierten Welt endet. Darin sind viele aktuelle politische, technologische und gesellschaftliche Trends verarbeitet. Werden wir Menschen am Ende zu Anhängseln, ja Sklaven der Technik? Oder schlägt die Natur zurück?
Wir leben in einer Zeit, in der Wissen und Macht ungleich verteilt sind. Ubiquitäres Computing – die allgegenwärtige digitale Vernetzung – wird gezielt eingesetzt, um menschliches Verhalten zu steuern und daraus resultierend kommerzielle Ergebnisse sicherzustellen.
Dadurch verwandelt sich unsere Infrastruktur: Aus einem Werkzeug, das wir meinten zu besitzen, wurde etwas, das uns kontrolliert.
Diese Entwicklung führt dazu, dass Menschen so wie Objekte ständig überwacht und für Zwecke eingesetzt werden, die ihnen oft gar nicht bewusst sind.
Ein Blick auf die Gegenwart zeigt: Globale Finanz-industrien und schwerwiegende Wirtschaftsinteressen haben uns in eine ökologische Krise geführt. Unsere geistige Trägheit nimmt durch die ständige Reizüberflutung durch die Medien zu und dieser Tatbestand verstärkt das Problem.
Hier passt der Begriff Tittytainment: Die Vorstellung, dass ein großer Teil der Bevölkerung durch stetig steigende Produktivitätskräfte von seiner Arbeit entbunden ist. Und dann mit Transferleistungen ersatzweise versorgt wird. Damit diese Menschen nicht aufmüpfig reagieren, werden sie durch Medienunterhaltung „berieselt“.
Doch sind Sie – sind wir uns dessen bewusst?
Hinzu kommt die Möglichkeit von ‚Schwarzen Schwänen‘, so nennt man unvorhergesehene Ereignisse mit großen Folgen. Gleichzeitig ignorieren wir die längst vorhergesehene Klimakrise, die unser Dasein wie ein ständiger Grundton begleitet. Physikalische Systeme reagieren träge, und eigener Geist bleibt oft unbeteiligt. Gesellschaften verharren im Zweckoptimismus: Sie reden sich Zuversicht ein, unterschätzen die Lage und täuschen sich kollektiv.
Die Frage ist: Welche Strategie brauchen wir? Handeln wir weiter epistemisch und – oder richten unser Handeln konsequent an den Erkenntnissen aus? Wir leben in einer Art virtueller Realität, die uns ursprünglich evolutionär zur Selbsterhaltung diente, heute aber von äußeren Kräften immer stärker deformiert wird.
Mit den Gefahren dieser Deformation beschäftigt sich diese Arbeit unter Berücksichtigung der zunehmenden Bedeutung digitaler Technologien und KI.













